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FAZ plus ArtikelWM-Kommentar

Reife ist kein Anti-Fußball

Von Michael Horeni
 - 17:06

Torwart Courtois und Spielmacher Hazard haben den französischen Siegern vorgeworfen, mit Anti-Fußball das WM-Finale erreicht zu haben. Ein Vorwurf, der zunächst einmal nur eins belegt: Die beiden Belgier mögen mit ihrem Team zwar hinreißend Fußball spielen, gutes Verlieren aber können sie noch lernen. Aus fußballästhetischer Sicht ist zwar etwas dran an ihrem Vorwurf. Dennoch zielen die Belgier mit ihrer Kritik weit am wahren Kern vorbei.

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Wie das? Tatsächlich waren die Belgier die spielerisch stärkere, offensivere und engagiertere Mannschaft. Sie taten mehr für das Spiel als die abwartenden, defensiveren Franzosen. Aber das war selbstverständlich kein Anti-Fußball, sondern Fußballtaktik. Und Zeichen der Reife einer Mannschaft, die weit größere spielerische Fähigkeiten in sich trägt, als sie sich im Halbfinale auszuspielen erlaubte. Die Franzosen haben aus bitteren Niederlagen gelernt und daraus individuell, mannschaftlich und eben auch taktisch die richtigen Schlüsse gezogen.

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Quelle: F.A.Z.
Michael Horeni
Korrespondent für Sport in Berlin.
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