Rebic bleibt bei der Eintracht

Bruda macht Vertrag lang

 - 11:05

Der heftig umworbene Offensivspieler Ante Rebic hat sich für eine langfristige Zukunft beim Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt bekannt. Der 24 Jahre alte kroatische Vize-Weltmeister verlängerte seinen Vertrag vorzeitig bis zum 30. Juni 2022. Das gab Sportvorstand Fredi Bobic am Freitag bekannt. "Er hat uns nicht nur zum Sieg im DFB-Pokal geschossen, sondern auch eine brillante WM gespielt. Es gab sehr viele Angebote für ihn, und wir hätten locker eine Rekordsumme erlösen können. Für uns ist es ein Meilenstein, einen Spieler wie ihn zu halten. Das macht uns sehr glücklich und stolz", sagte Bobic. Rebic war unter anderem beim englischen Rekordmeister Manchester United im Gespräch gewesen. Um den dynamischen Angreifer aber am Main zu halten, sind die Verantwortlichen „an die Grenze gegangen", sagte Bobic: „Wir haben alles reingelegt, was wir reinlegen können."

Rebic war 2016 ein erstes Mal nach Frankfurt gekommen, damals noch als Leihspieler vom AC Florenz. Nach einer Saison kehrte er allerdings nach Italien zurück - wenige Wochen danach holte ihn die Eintracht wieder an den Main. Sein alter Vertrag besaß bis zum 30. Juni 2021 Gültigkeit. Bei der WM zog Rebic, der in 49 Bundesligaspielen acht Treffer erzielt hatte, mit den Kroaten völlig überraschend in das Finale ein. Bei der Endrunde in Russland erzielte er in der Vorrunde gegen Argentinien (3:0) ein Tor.

Für Bobic sind derartige Transfererfolge wichtig, um auch sportlich auf lange Sicht die Ziele zu erreichen. "Wir werden immer Spieler weiterentwickeln und um sie kämpfen", sagte Bobic: "Wir wollen uns nach vorne entwickeln." Die Qualifikation für beispielsweise die Champions League wolle er nach einem überragenden Jahr aber nicht ausrufen. "Das wäre vermessen und nicht angebracht", sagte Bobic.

Über Inhalte wie eine Gehaltserhöhung oder eine Ausstiegsklausel für Rebic machte die Eintracht keine Angaben. Ein Verbleib des international gefragten Stürmers bis zum Ende der Vertragslaufzeit dürfte eher unwahrscheinlich sein.

Quelle: dpa
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