FAZ plus ArtikelTrainer-Kommentar

Die glücklosen Generäle der Bundesliga

Von Christian Eichler
 - 10:25

An diesem Freitag vor sechzig Jahren wurde Schalke 04 zum letzten Mal deutscher Meister, durch ein 3:0 gegen den HSV. Seitdem war es auch ohne Titel nie langweilig im bekanntesten deutschen Fußball-Ortsteil, dessen aus dem Mittelniederländischen stammender Name „schädelförmige Siedlung im Sumpfland“ bedeuten soll. Passend dazu landete dieser unverwüstlich volkstümliche Klub in so gut wie jedem Sumpf, den der Fußball zu bieten hat, Abstieg, Bestechung, leere Kassen, bis hin zum Tal der Tränen als Meister der Herzen. Und jetzt das: Schalke 04 als neuer Hort der Stabilität in der Bundesliga.

In der steht gerade kein anderer Spitzenklub mit einem solch starken, stabilen Manager/Trainer-Duo da wie Schalke mit Christian Heidel und Domenico Tedesco. Die Bayern bekommen den dritten Trainer binnen zehn Monaten, Niko Kovac – und den ersten seit Klinsmann, den der stete Zweifel begleitet, ob er diesen Job hinkriegt. Borussia Dortmund sucht sogar den vierten Trainer innerhalb eines Jahres. Und nun braucht auch RB Leipzig einen – nach der Trennung von einem Mann, der mit einem Aufsteigerteam Zweiter und Sechster wurde und das Viertelfinale der Europa League erreichte.

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Quelle: F.A.Z.
Christian Eichler
Sportkorrespondent in München.
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