Golf

Simpson gewinnt Players Championship

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Der Amerikaner Webb Simpson hat erstmals die Players Championship der Golf-Profis gewonnen. Dem 32-jährigen, der nach drei glanzvollen Tagen mit 19 unter Par in die Schlussrunde gegangen war, reichte zum Abschluss am Sonntag (Ortszeit) in Ponte Vedra Beach eine mäßige 73er-Runde und ein Gesamtergebnis von 270 (66+63+68+73) Schlägen, um seinen Vorsprung mit 18 unter Par ins Ziel zu retten. Der US-Open-Sieger von 2012 kassierte für den Erfolg beim hochkarätig besetzten PGA-Turnier in Florida 1,98 Millionen Dollar. Seine Frau Taylor Dowd fiel ihm auf dem 18. Grün, bei dem er sich noch einen Doppel-Bogey leistete, in die Arme, er hatte es geschafft.

Hinter Simpson teilten sich Charl Schwartzel aus Südafrika sowie die beiden Amerikaner Jimmy Walker und Xander Schauffele mit jeweils vier Schlägen Rückstand (alle 274) den zweiten Platz. Das Trio schob sich mit einträchtigen 67er-Runden am Schlusstag gemeinsam nach vorne.

Der 14-malige Major-Sieger Tiger Woods stand zwischendurch mit sechs Birdies auf der Schlussrunde und einem Zwischenstand von minus14 gut da, doch er beendete das mit insgesamt elf Millionen Dollar dotierten Turnier auf dem schweren Par-72-Kurs am Hauptsitz der PGA-Tour letztlich nur mit elf unter Par (277 Schläge) auf dem geteilten elften Rang - schlaggleich mit Justin Thomas. Der 25-Jährige Amerikaner Thomas übernahm damit von seinem Landsmann Dustin Johnson die Führung in der Golf-Weltrangliste.

Kaymer am Cut gescheitert

Die Players Championship ist nach den vier Majors der wichtigste Wettbewerb im Golfsport. Deutschlands formschwacher Golfstar Martin Kaymer war bereits nach zwei Tagen am Cut gescheitert und vorzeitig ausgeschieden. Der zweimalige Major-Sieger aus Mettmann rutschte im am Montag veröffentlichten Ranking auf Platz 112 der Weltrangliste ab.

Quelle: ad./dpa
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