Einkleidung für Winterspiele

Olympischer Chic

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Bequem, cool und funktionell statt schrill und bunt: Die deutschen Wintersportler fliegen in eher klassischem Outfit zum Saisonhöhepunkt nach Südkorea. Am Donnerstag wurde in Düsseldorf die offizielle Bekleidung der deutschen Teams für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele im kommenden Februar und März in Pyeongchang vorgestellt.

Bei der von Top-Model Lena Gercke im „Alten Kesselhaus“ moderierten Präsentation unter dem Motto „Unser Team. Der Look.“ machten die Sportlerinnen und Sportler eine gute Figur und fühlten sich sichtlich wohl in der überwiegend in grau, khaki und orange gehaltenen Funktionskleidung. „Es trägt sich sehr bequem, von außen sehr glatt und schnell. Immer gut für einen Sportler“, sagte Eric Frenzel, mehrfacher Gesamt-Weltcupsieger in der Nordischen Kombination und Olympiasieger von 2014. „Wenn man die Sachen das erste Mal im Original sieht und schon mal anziehen durfte, möchte man gleich noch ein bisschen mehr geben, um dann auch wirklich dabei zu sein“, sagte Para-Skiläuferin Andrea Rothfuss.

„Die Kleidung ist ein ganz entscheidendes Element. Sie gibt Identifikation nach innen, aber auch Wahrnehmbarkeit nach außen“, sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann zur in einem kleinen Film und einer kurzen Show präsentierten Kollektion. „Wenn die Teilnehmer im Januar ihre Teamkleidung bekommen, geht für viele ein Kindheitstraum in Erfüllung. Es beginnt langsam zu kribbeln.“

Erstmals ohne Bogner

Erstmals gehört Willy Bogner nicht zu den Ausrüstern der olympischen Wintersportler, die Kollektion wird exklusiv von adidas gestellt. Vor vier Jahren in Sotschi hatte die schrill-bunte Bogner-Bekleidung für die Eröffnungs- und Schlussfeier neben Begeisterung auch Kritik und Spott hervorgerufen.

„Es war ein bemerkenswertes Event, das einmal mehr gezeigt hat, was für beeindruckende Athletinnen und Athleten wir in unseren Teams haben, auch abseits des Wettkampfs. Sie sind selbstbewusst und sie strahlen in vorbildlicher und sympathischer Weise Stärke und Einsatzbereitschaft aus“, sagte Dirk Schimmelpfennig, Chef de Mission in Pyeongchang und Vorstand Leistungssport im DOSB.

Quelle: dpa
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