Absage zum Ski-Auftakt

Sturm auf dem Gletscher verhindert Rennen in Sölden

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Für die Skirennfahrer um Felix Neureuther beginnt der Olympia-Winter mit Verspätung. Einen Tag nach dem Auftaktsieg von Viktoria Rebensburg ist der Herren-Riesenslalom in Sölden am Sonntag wegen eines Sturms mit orkanartigen Böen abgesagt worden. „Es ist schon sehr schade, dass das Rennen nicht stattfindet. Wir wären als Mannschaft in einer sehr guten Verfassung gewesen. Aber da kann man nichts machen, und man muss nach vorne schauen“, sagte Neureuther vor der Heimfahrt nach Garmisch-Partenkirchen. Sein erstes Saisonrennen ist nun der Slalom in Levi am 12. November.

FIS-Renndirektor Markus Waldner begründete die Absage im Ötztal mit Sicherheitsbedenken. „Die Sicherheit im Zielbereich können wir nicht gewährleisten. Da würden Zuschauer und Sportler in Gefahr geraten“, sagte der Südtiroler. „Laut Weltcup-Reglement wird das Eröffnungsrennen und das Finale, sollte etwas ausfallen, nicht nachgeholt. Beim Finale ist das klar. Beim Eröffnungsrennen müssen wir überdenken, ob diese Regel noch Sinn macht“, sagte er.

Nach dem Ausfall der kompletten Auftaktveranstaltung 2006 wegen Warmwetters und Regens und der Absage des Herren-Rennens 2010 wegen Nebels fand das Herren-Rennen in Sölden zum dritten Mal nicht statt. Vom Deutschen Skiverband wären insgesamt vier Sportler angetreten.

Quelle: tora./dpa
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