Erinnerungen an Nordsee-Insel

Juist bedeutet Freiheit

Von Johannes Leithäuser
 - 07:35
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Viele Menschen sammeln im Laufe ihres Lebens allerhand Inseln zusammen, ohne sich dessen jemals richtig bewusst zu werden. Da war dieser verregnete Irland-Aufenthalt vor ein paar Jahren. Die Griechenlandreise zu Studentenzeiten mit dem Abstecher auf die Kykladen, oder waren es die Sporaden? Ein Tagesausflug nach Hiddensee. Oder Fehmarn, auf dem Weg nach Dänemark. Viele gehen mit ihrer Sammlung achtlos um, verwahren sie einfach in einer Ecke ihres großen Erinnerungskartons, auf dem „Urlaub“ steht.

Nur mit Glück – und wegen eines schlimmen Heuschnupfens – habe ich meine Insel früh gefunden, im Alter von vier Jahren. Eine Insel, so einzigartig, dass sich seither alle Inseln, auf die ich zielstrebig oder beiläufig einen Fuß setzte, daran messen müssen. Nun sind Vierjährige natürlich in einem Alter, in dem sie sich leicht beeindrucken lassen. Und es war ja damals nicht nur die erste Insel, sondern der erste Urlaub, mit Geweckt-Werden bei Dunkelheit, mit viel zu heißem Kakao in der Küche, rasch ins Auto, mit endloser Autobahnfahrt.

Meine Insel heißt Juist. Schon ihr Name ist besonders. Weil er anders klingt, als er sich liest. Juist spricht sich „Jüsst“, mit einem eher knappen „ü“ und einem sausenden „s“, das den scharfen Nordseewind ahnen lässt.

50 Jahre Windsurfen
Die Faszination vom Fliegen auf dem Wasser
© EPA, Deutsche Welle

Unsere erste Begegnung fand vor mehr als einem halben Jahrhundert statt, zu einer Zeit, in der Michael Ende gerade die berühmteste aller Kinderinseln – Lummerland – entdeckt und beschrieben hatte. Aber schon damals führte aus der Lummerländer Phantasie kaum ein Weg in die Juister Wirklichkeit, abgesehen vielleicht vom Schienenverkehr. Auf Endes Insel steuerte Lukas der Lokomotivführer die Dampflok Emma im Kreis herum, und auf Juist verkehrte damals das Inselbähnchen, ein hellblau lackierter Triebwagenzug, zwischen dem Schiffsanleger, der weit draußen im Watt an der Fahrrinne lag, und dem Inseldorf. Die Inselbahn ist vor drei Jahrzehnten demontiert worden, nachdem auf der Juister Wattseite ein richtiger Inselhafen ausgebaggert wurde; aber präsent ist sie immer noch. Bei Poppinga schräg gegenüber vom Kurplatz, dem Schreibwarenhändler, stecken auch nach 30 Jahren noch Postkarten im Ständer, die den Schmalspurzug auf der Reise ins Watt abbilden – bevorzugt bei Hochwasser, wenn direkt unter den Schienen, die auf Holzpfählen verlegt waren, das dunkle Meer schwappt.

Solche Fotos zeigen den Unterschied zur Lummerländer Märchenwelt. Die Juister Abenteuer waren viel weniger phantastisch als die Erlebnisse von Lukas und Jim Knopf, aber sie waren wirklich. Das galt (und gilt unverändert) für das Meer und das Wetter, dessen Wucht Kinder so sehr beeindruckt und dem sich auch die Erwachsenen fügen müssen. Damals wie heute bestimmen die Gezeiten den Rhythmus eines Aufenthalts auf Juist. Nur auf dem Höhepunkt der Flut kann die Fähre von Norddeich aus die Insel ansteuern, also verschieben sich Abfahrts- und Ankunftszeiten täglich um eine halbe oder eine Dreiviertelstunde, weil sie ewig dem Tempo des Mondes folgen.

Der Wechsel von Ebbe und Flut, den andere Inseln auch erleben, bestimmt das Juister Inselleben elementar. Die Ankunft der Fähre ist der Mittelpunkt des Tages, auch wenn er schon früh um acht stattfindet oder erst abends, in der einsetzenden Dämmerung. Lange bevor das sich nähernde Schiff draußen auf dem Wattenmeer langsam Konturen gewinnt, steigt die Unruhe im Dorf. Der Hufschlag der Pferdefuhrwerke wird häufiger, das Rattern der Kutschen und Anhänger auch, beides klingt lauter auf dem Straßenpflaster, als es die Motorgeräusche von Autos wären, die auf Juist ja nicht fahren dürfen. Dazu kommt der schlurfende Krach der Rollkoffer, die abreisende Gäste zum Hafen ziehen. Es setzt eine allgemeine Bewegung ein auf den Dorfstraßen in Richtung der Mole. Gepäckträger der großen Hotels, die es noch immer gibt auf der Insel, mit den Messingbuchstaben „Pabst“ oder „Freese“ auf ihren Schirmmützen, lenken ihre Gepäckräder hastig um die Fuhrwerke herum, Vermieter schieben Handkarren für die Koffer ihrer Stammgäste, der Juister Postmann zieht auf einem Elektrokarren gelbe Container, in denen Hunderte Urlaubskarten stecken, aber auch die Retour-Sendungen mancher Online-Bestellung der Einheimischen.

Manchmal muss auch der Zeitungshändler Poppinga hineinspringen in den Strom der Abreisenden und Abholenden, um das Kontingent der Tageszeitungen vom Fährschiff abzuladen, das er an den Klemmbrettern vor seinem Laden verkauft. Meist kommen die Zeitungen früh mit dem ersten Flugzeug aus Norddeich – Juist hat eine Landebahn im Osten der Insel, die zugleich eine Art Ausflugsziel ist. (Das entgegengesetzte Ziel im Westen ist ein einstiger Bauernhof, die Domäne Bill, deren größte Attraktion aus selbstgebackenem saftigem Rosinenstuten besteht.)

Der Flug von Norddeich nach Juist dauert nicht einmal zehn Minuten, ist also eine Ausweichmöglichkeit für Gäste und Insulaner an den Tagen, an denen der Gezeitenfahrplan ungünstige Schiffszeiten festlegt. Aber da der Flugplatz nur im Sichtflug angesteuert werden kann, hängt auch diese Reisevariante vom Wetter ab. Wenn der Dunst in dichten Schwaden über die Küste zieht, setzt sich Herr Poppinga in seinem Laden morgens manchmal eine Baseball-Kappe auf, über deren Schild er einen Pappstreifen geklebt hat. Darauf steht dann die Botschaft: „Heute keine Zeitungen! Nebel in Norddeich!“

Auch am Strand, auf der Brandungsseite der Insel, regieren Ebbe und Flut. Die Rettungsschwimmer, die den Badestrand bewachen, erlauben das Schwimmen nur in jenen sechs Stunden, in denen die Tide steigt, in denen die Wellen sich allmählich den atemraubend breiten, endlos scheinenden Juister Strand hinaufkämpfen. In den Stunden des Rückzugs hinterlässt das Meer flache, lange Rinnen längs im Sand, die Priele, in denen die Sonne das Wasser schnell wärmt – für die Nichtschwimmer-Kinder, die plantschen und Staudämme bauen wollen.

In den Nachkriegsjahrzehnten war der Strand vor den Dünen möbliert mit tuchbespannten Häuschen, Strandzelte nannten sie sich, quadratische Holzrahmen mit gestreiftem Markisenstoff und flachen Walmdächern. Fast alle standen im Mittelpunkt einer Sandburg, die eifrige Familien um ihr Häuschen mit den breiten Sandschippen ausgruben. Die Strandzelte hielten dem Verbreitungsdruck der geflochtenen Strandkörbe am Ende nicht stand; vielleicht verschliss die Stoffbespannung zu schnell. Inzwischen aber tauchen in der Badesaison doch wieder ein paar Zelte auf in der bunten Strandkorb-Besiedelung des Juister Hauptstrands.

Juist ist auch eine biedere Insel. Die Pensionen, und es gibt noch immer viele Pensionen, heißen „Haus Almuth“ oder „Inselfriede“. Oft liegen ihre Frühstückszimmer nach der Straße zu, und wer vom Bürgersteig aus durch die Fenster hineinsieht, erspäht Blumengestecke auf den Tischen, manchmal beschriftete Serviettentaschen. Aber das Biedere, das ist eben das Beständige. Anders als auf Sylt, in Ahrenshoop, auf Hiddensee, gibt es auf Juist keine Reetdach-Renaissance, keine auf Ferienwohnungs-Kapitalanleger zielende frisierte Idylle. Hier ist alles Backstein. Roter Backstein, bunter Backstein. Die Bürgersteige sind aus roten Klinkern gefügt, fast alle Häuser sind es auch; bei den Älteren steht in weißer Malerkreide der Hausname auf der Backsteinfassade: Carola, Wittdün, Villa Seestern.

Juist ist kein Museum

Es ist immer ein wenig so, als sei man in der Zeit seiner eigenen Eltern zu Gast, wenn man durch die Juister Nebenstraßen spaziert. Als trete man ein in deren Nachkriegsempfinden, in die Zeit der fünfziger Jahre. Und gleichzeitig klingt das viel zu nostalgisch. Juist ist kein Museum. Sondern bloß ein Ort, der außerhalb jedes Zeitgeists liegt.

So einfach sind die Dinge hier, dass sie ewige Eindrücke prägen können. Der Begriff „Mittagsstille“ hat für mich eine Juister Anmutung – obwohl ich den Ausdruck sicher nicht kannte, als ich ihn mit meinen Sinnen das erste Mal wahrnahm: als einen sonnenbeschienenen, warmen Moment in einer der menschenleeren Nebenstraßen der Insel, vielleicht auf dem Weg zurück vom Strand zur mittäglichen Ruhepause; eine Empfindung, in der sich Sonne, Stille und die Hitze des Klinker pflasters mischten.

Der Eindruck der Stille verstärkte sich noch, wenn man ihn allein erlebte. Auf dem Weg zum Kaufmann etwa, die leere Straße entlang – eilig, bevor der Laden schloss und damit die Mittagsstille noch steigerte. Noch heute halten viele Einzelhändler Mittagsruhe auf Juist, und noch heute fällt der Geräuschpegel der Geschäftigkeit um diese Zeit stark ab – außer die Frisia-Fähre kommt ausgerechnet um diese Zeit an.

Das größte Juister Gefühl heißt Freiheit. Das steckt auch in der Erinnerung an die ersten selbständigen Wege: das Milchholen im Lebensmittelgeschäft, auch wenn die Strecke dorthin kaum 100 Meter lang war; oder unbegleitet vom Strand nach Hause; oder von der eigenen Sandburg hinauf auf die Strandpromenade, wo damals wie heute an prominenter Stelle die „Strandhalle“ thront, der Pavillon, der damals wie heute Eis und Milchreis zum Mitnehmen verkauft.

Die Juister Freiheit hängt allerdings an einer seltenen Bedingung, und die lautet: Beständigkeit. Der ichtigste Ausdruck davon ist die Autolosigkeit er Insel, die schon immer gegolten hat. Die drei Ausnahmen lauten Feuerwehr, Krankenwagen, Arzt. lle anderen gehen zu Fuß, fahren Rad oder nehmen den Pferdwagen – vor allem für die Strecken zum Flugplatz oder zur Domäne Bill. Die Rossgespanne ziehen auch Lastanhänger mit Getränken und Lebensmittel für die Supermärkte, das Baumaterial für die Renovierungen im Winter, den Kindergartenbus, den Wagen der Müllabfuhr und den Leichenwagen. Der ist im städtischen Bauhof abgestellt, der Remise, die einst die Waggons der Inselbahn beherbergte. Gestorben wird mittlerweile fast immer auf dem Festland. Die Insel hat kein Krankenhaus, aber einen Friedhof.

Die Beständigkeit des Inselalltags entspricht der Ruhe des Meeres ringsum. Die Nordsee wirkt selbst bei starkem Wind und hoher Brandung wie eine gleichmäßige, ewige, nivellierende Kraft. Thomas Mann lässt in seinen „Buddenbrooks“ an einer Stelle den Senator Thomas Buddenbrook sinnieren, welche Menschen wohl die See statt der Berge bevorzugten und schlägt als Antwort vor, es seien jene, die zu lang in die Verwicklungen innerer Dinge hineingesehen hätten, sodass sie von den äußeren Erscheinungen wenigstens Einfachheit verlangten.

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Auf Juist ist nicht nur die See ringsum einfach, auch das Inselleben ist es. In der Ortsmitte, am Kurplatz, liegt ein doppelter Anziehungspunkt für Kinder, notgedrungen auch für ihre Eltern: der ovale Schiffchenteich. Darin schwimmen kleine batteriebetriebene Plastikschiffe, Segelboote jeder Größe, manchmal auch fernlenkbare teure Hafenschlepper von der Art, wie sie Väter ihren Kindern schenken, um dann selbst den Steuerknüppel der Fernbedienung führen zu können. Dass die bunte Spielzeugflotte auf dem künstlichen Teich seit Jahrzehnten in stets den gleichen Modellen kreuzt, hat seine Ursache vor allem im Spielzeughaus Schmidt schräg gegenüber. Dort stehen die Schiffsmodelle seit eh und je auf Vorrat im Regal, und die diversen Segelboot-Typen hängen von der Decke. Das kleinste, mit Plastikrumpf, trägt schon immer den Namen „Giggy“, das größere, begehrtere, versehen mit Holzdeck und verstellbarem Ruder, heißt immer schon „Möve“.

„Was machen wir heute?“

Das „immer schon“ gilt noch für vieles andere auf Juist. Es gilt sogar für den Bodenbelag der Strandpromenade, deren Pflasterklinker seit Jahrzehnten Regen, Wind und Sonne aushalten. Ein längst vergessener Kurdirektor muss irgendwann den Plan verfolgt haben, die rissigen Klinker auf der Promenade durch robustes Steinzeug zu ersetzen. Die Probeflächen mit den neuen Steinen, die damals angelegt wurden, liegen heute noch auf einem Abschnitt der Promenade, kaum weniger verwittert als die roten Klinker ringsum.

Das „wie immer“ gilt auch für alle Antworten auf die ungeduldige Kinderfrage: „Was machen wir heute?“ Denn da gibt es, abgesehen von den Strandwanderungen an das westliche oder östliche Inselende und dem Besuch des Meerwasser-Hallenbads (den alle Familien meist für den sicher erwarteten Regentag aufheben) eigentlich nur die Fahrt mit dem Ausflugsdampfer „Wappen von Juist“. Dessen Reiseprogramm hängt in mindestens 20 Schaukästen überall auf der Insel aus, in dicken rot-schwarzen Blockbuchstaben: Ausfahrt zum Krabbenfang oder zu den Seehundbänken oder Tagesbesuche auf den Nachbarinseln Borkum und Norderney.

Zum unveräußerlichen Inventar zählen auch die zwei oder drei Kneipen der Insel, in denen man sich immer schon verabredete. Dazu der Spielzeugladen und der Zeitungshändler und die Inseltöpferei, die es schon ewig gibt und die noch immer die gleichen blauglasierten Tonmöwen im Schaufenster zeigt und die grünglasierten kleinen Blumenvasen. Viele Urlauber, die schon lange und immer wieder auf dieser Insel Ferien machen, halten sogar jene Dinge lebendig, wenigstens in der Erinnerung, die längst schon verschwunden sind.

Galt Noormanns Fischwagen ist so ein Fall. Der Verkäufer stand mit einem Handkarren jahrzehntelang nachmittags an der Strandstraße vor dem Rathaus und bot Brathering, Rollmops, Fischbrötchen und Fischfrikadellen an. Er war an sich nichts Besonderes. Aber er war halt immer da. Jedenfalls so lange, bis er vor ein paar Jahren aus Altersgründen seinen Karren nicht mehr die Strandstraße hinauf schieben mochte und sich herausstellte, dass die Sondergenehmigung für den Fischverkauf, die Galt Noormann im Jahre 1969 vom damaligen Inselbürgermeister bekommen hatte, sich unter den aktuellen Hygiene- und Gewerbevorschriften kaum auf einen Nachfolger übertragen lassen würde.

„Es ist ein Kampf, damit alles so bleibt, wie es ist“

Die unverwüstlichste Juister Gestalt ist Heino, der Wattführer. Sein Vater Alfred begründete einst die Tradition, Gäste ins Watt zu führen und ihnen dieses verschwiegene Ökosystem zu erklären. Heino Behring übernahm die Aufgabe vor mehr als 50 Jahren, und wenn man ihm zuhört, merkt man schnell, dass er sie noch immer als Verpflichtung begreift. Sein Vater sei derart vertraut gewesen mit der Natur, dass er Seehunde mit der Hand habe fangen können, erzählt Heino. Der Wattführer, ausgerüstet mit Schiffermütze und Seemannspullover, blickt fast jeden Tag von draußen, vom trockengefallenen Sandboden aus, auf die langgestreckte Silhouette seiner Heimatinsel und sorgt sich um ihre Besonderheit. Die Natur, die er den Gästen auf seinen Wanderungen erläutert, hat mittlerweile Verbündete, die ihren Bestand sichern wollen. Seit den achtziger Jahren ist das Wattenmeer als Nationalpark eingestuft, seit der Jahrtausendwende hat es zudem den Status eines Weltnaturerbes der Vereinten Nationen.

Die Insel ist dagegen auf die Klugheit und Selbstbeschränkung ihrer Einwohner angewiesen, wenn sie ihren Charakter behalten will. Bislang haben die Juister immerhin der Versuchung widerstanden, mit ihren Gästen Reklame zu machen. Es ist möglich, auf der Insel Schauspielern oder Politikern zu begegnen; es tauchen sogar ziemlich oft Gesichter auf, bei deren Anblick Passanten grübeln: „Ist das nicht der Dings, der...?“ Aber noch schützt die Juister Beständigkeit auch alle Prominenten, die einen privaten Ort für ihren Urlaub suchen.

Noch mehr gilt das für Tourismus-Moden und Lifestyle-Attitüden. Für Stand-up-Paddler ist das Juister Watt einfach zu gefährlich. Und für die Konsum-Marotte eines Pappbecher-Cappuccinos aus einem Coffee-to-go-Shop sind die Juister Abfallverordnungen zu rigoros. Trotzdem: Das Alte hält sich nicht von selbst. Es muss bewusst werden, um bewahrt werden zu können. Heino Behring sagt: „Es ist ein Kampf, damit alles so bleibt, wie es ist.“

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Quelle: F.A.Z. Magazin
Johannes Leithäuser
Politischer Korrespondent in Berlin.
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