FAZ plus ArtikelNeuer Ernährungstrend

Was essen eigentlich Klimatarier?

Von Jasmin Lörchner
 - 11:05

Ob Naturkatastrophen, Hitzerekorde oder die Abholzung des Regenwalds: Die deprimierenden Nachrichten rund um Klima und Umwelt nehmen kein Ende. Für gewöhnlich sind diese Vorfälle weit weg und erscheinen so abstrakt, dass man sich als Verbraucher schnell überfordert fühlt: Wie soll man als Einzelner die Folgen von Umweltzerstörung oder Klimawandel aufhalten? „Je mehr ich über Klimawandel gelernt habe, umso mehr überwältigte es mich“, sagt auch Jamie van Jones.

Die in Australien lebende Kanadierin entschied sich dazu, sich mehr auf Lösungen zu konzentrieren. „Anstatt immer nur auf die Probleme zu schauen.“ Jamie van Jones entschied sich für eine Ernährung als Klimatarierin: Sie folgt dabei bestimmten Grundsätzen, um ihren ökologischen Fußabdruck möglichst klein zu halten.

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Wie klimafreundlich ihre meine Ernährung?

Wer selbst herausfinden will, wie viel Treibhausgase der persönliche Fleischverzehr verursacht, kann sich auf der Website der australischen Organisation „Less Meat Less Heat“ die „Climatarian Challenge App“ herunterladen. Die App vergibt ein monatliches Kohlenstoffbudget von 8000 Punkten. Der User protokolliert 30 Tage lang Fleischsorte und Portionsgröße jeder Mahlzeit und kann so mit Hilfe der App kontrollieren, ob er das monatliche Punktebudget überschreitet. Je weniger des Budgets er verbraucht, umso umweltfreundlicher ist die Fleischwahl. Auf der Website stehen auch ein paar klimatarische Rezepte, um die Umstellung leichter zu machen.

Quelle: F.A.S.
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