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FAZ plus ArtikelStudie zum Liebesleben

„Sex muss nicht spektakulär sein, um gut zu sein“

Von Julia Schaaf
 - 10:00

Herr Professor Briken, was machen die Deutschen am liebsten im Bett?

Schlafen.

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Vorab-Ergebnisse: Was die Pilotstudie ergab

Sexualität ist heutzutage nicht mehr an die Institution der Ehe gebunden, aber sie findet vor allem in festen Beziehungen statt. So haben Männer im Alter von 61 bis 75 Jahren, die sich in einer Partnerschaft befinden, deutlich häufiger Sex als Singles im Alter von 18 bis 30. Das geht aus der Pilotstudie „Liebesleben“ hervor, die zur Vorbereitung der erstmaligen Erhebung repräsentativer Daten zur Erwachsensexualität in Deutschland methodische Fragen klären sollte. Weitere der in ihrer Aussagekraft allerdings begrenzten Vorab-Ergebnisse: 81 Prozent der befragten 1 155 Personen waren liiert, drei Viertel davon äußerten sich mindestens „zufrieden“ mit der Beziehung. Fast zwei Drittel der Singles hingegen bezeichneten sich als „unzufrieden“. Die Forscher fanden permissive, aber monogame Einstellungen zum Thema Sexualität vor: Seitensprünge in der Ehe stoßen insbesondere in der jüngsten Teilnehmergruppe, den 18- bis 30-Jährigen, auf Ablehnung. Bedenklich stimmte die Forscher, dass beim letzten Sex in einer Risikosituation nicht einmal jeder Zweite ein Kondom verwendet hatte. Der erste Kontakt mit pornografischem Material hat sich drastisch nach vorne verlagert und findet bei den 18- bis 30-jährigen Männern mit 13,9 Jahren statt, bei den Frauen mit 16,4 Jahren. Quer über die Altersgruppen hinweg konsumiert fast die Hälfte der männlichen Singles mehr als zweimal in der Woche Pornographie. sha.

Quelle: F.A.S.
Julia Schaaf
Redakteurin im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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