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Demnächst in Los Angeles

So soll George Lucas’ Museum aussehen

© dpa, reuters

„Star Wars“-Erfinder George Lucas hat nach langer Suche Los Angeles als Standort für sein geplantes Museum gewählt. Das „Lucas Museum of Narrative Art“ werde auf dem Exposition-Park-Gelände in der Filmmetropole gebaut, teilte die Museumsleitung mit. Lucas, der in Nordkalifornien wohnt, hätte als Standort auch das nahe gelegene San Francisco wählen können. Es sei eine „extrem schwierige“ Entscheidung gewesen, hieß es in der Mitteilung. Aus beiden Städten hätte es während des Auswahlprozesses eine überwältigende Unterstützung für das Projekt gegeben.

Der Bürgermeister der Filmstadt bezeichnete das Museum bereits als „neues Juwel“, wie das Wirtschaftsmagazin Forbes berichtet. Und auch auf der Website des Museums ist man nicht gerade bescheiden: „Dies wird das erste Museum seiner Art mit einer beispiellosen Sammlung, die sowohl Bildende Kunst als auch Populärkunst zeigt. Es bietet außerdem eine Insiderperspektive auf den kreativen filmischen Prozess und will das grenzenlose Potential des digitalen Mediums herausarbeiten. Wir sind ein Museum wie kein anderes.“ Und wird dann doch etwas konkreter: Sowohl traditionelle Malerei wie Degas oder Renoir soll hier neben Illustrationen und Comics hängen. Zudem soll der Fokus auf dem Kino liegen: Einblicke in Kostüm- und Setdesign, Drehbücher und die Herstellung von Animationen und Visuellen Effekten. Hinzu komme eine große Bibliothek, die auf Kino und Kunst spezialisiert sei.

So soll es aussehen: Grafik der Pläne für das «Lucas Museum of Narrative Art»
© dpa, dpa/marw.

„Star Wars“-Schöpfer George Lucas scheint sich damit einen langgehegten Traum zu erfüllen. Er finanziert das Projekt komplett aus eigener Tasche. Die Entwürfe für das Gebäude stammen vom Pekinger Architekten Ma Yansong, der bis zur Gründung seines eigenen Büros MAD in London für Zaha Hadid arbeitete, und erinnern an die Raumschiffe, die Lucas 1977 für seine Filme erdachte.

Quelle: dpa/marw.
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