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Gebrauchtes verkaufen

Der Mensch als Zwischenlager

Von Jennifer Wiebking
 - 15:30
Die Ware ist so lange begehrenswert, bis sie in unseren Besitz gelangt ist: Mode-Liebhaberinnen auf einem Vintage-Flohmarkt in Frankfurt. Bild: Patrick Junker, F.A.S.

Beim letzten Ausmisten, als für Isabelle Reimann ein Umzug kurz bevorstand, kam schön was zusammen. In einer Secondhandboutique lieferte sie Kleider ab, Jeanshemden, Blusen, gestreifte T-Shirts, drei Paar Schuhe. Schon nach zwei Wochen waren die Sachen verkauft, Reimann bekam 400 Euro in bar. Für eine Louis-Vuitton-Tasche zahlte man ihr auf Rebelle, einer Verkaufsplattform für Designerteile im Internet, 1400 Euro. Und für das, was die Mittdreißigerin „den letzten Rest vom Schützenfest“ nennt, einen Schwung Kleider von Zara und H&M, bekam sie von Momox, einem weiteren Ankaufdienst im Internet, noch mal 250 Euro. „Ich war schon kurz davor gewesen, die Teile in eine Altkleiderbox zu stecken“, sagt sie.

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Stattdessen gab es noch ein bisschen mehr Geld für den Start in ein verändertes Leben, in einer Stadt, die mehr Natur zu bieten haben würde und, damit verbunden, andere Freizeitmöglichkeiten als Berlin, wo Isabelle Reimann bis dahin gelebt hatte. Der Anspruch an ihre Garderobe würde bald ein anderer sein, also verkaufte Reimann schon mal vorab. Neben dem Inhalt ihres Kleiderschrankes waren auch Teile des Hausstandes dabei. Von fünfzig Bildbänden behielt sie genau einen. „Ein reinigendes Gefühl“, sagt sie heute, nachdem viel von dem, was sie mal besessen hat, weg ist.

Ein Rhythmus aus Kaufen und Weggeben

Es ist zugleich ein Gefühl, das ihr nicht erst seit der letzten großen Verkaufsaktion bekannt ist. Isabelle Reimann, die eigentlich anders heißt, gehört nicht zu jenen Zeitgenossen, die den radikalen Verzicht üben, die quasi null Besitz zur neuen Tugend erklären und mit dem Nötigsten in einer so gut wie leeren Wohnung leben. Sofern die Wohnung selbst überhaupt die Entrümpelungsaktion überstanden hat. Reimann ist seit 17 Jahren Mitglied bei Ebay, sie verkauft ihren Besitz schon ein halbes Leben lang – und sorgt entsprechend für Nachschub. „Kaufen und weggeben“, sagt sie. „Es ist ein Rhythmus. Was ich einnehme, setze ich auch wieder um.“

Isabelle Reimann gehört damit zu einer größeren Gruppe von Menschen, die nicht nur immer mehr kauft, sondern ihren Besitz daraufhin auch immer öfter recht schnell loswird. Ersteres zeigen die Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Unsere Konsumausgaben legen demnach pro Jahr stetig zu, die Stimmung ist bestens. Natürlich steigen auch die Lebenshaltungskosten; 2016 zum Beispiel zogen die Verbraucherpreise um 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr an.

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Aber die privaten Konsumausgaben pro Einwohner lagen im vergangenen Jahr im Durchschnitt bei 20.298 Euro, 338 Euro mehr als im Vorjahr. Das entspricht knapp 1,7 Prozent. Dass immer mehr Menschen von eben jenen Gütern dann schnell genug haben, erkennt man etwa an all dem Aussortierten, das sich vor den Eingängen türmt. Ein „zu verschenken“-Schild ist kaum noch nötig, denn dass die Sachen ihrem ursprünglichen Besitzer nicht mehr lieb und teuer sind, dass er sie bewusst ausgesetzt hat, weiß man auch so.

Weitere Anbieter drängen auf den Markt

Auch das Rote Kreuz und der Malteser Hilfsdienst können sich nicht über einen Mangel an Spendenbereitschaft beklagen: Die Boxen sind so voll wie zu der Zeit, als noch niemand auf die Idee kam, den alten Krempel einfach vor die Tür zu stellen oder zu versuchen, ihn im Internet zu Geld zu machen. Entsprechend viele Dienste, die dabei helfen, haben sich in den vergangenen Jahren etabliert. Neben Ebay, dem großen Flohmarkt des Internets, gibt es längst Händler, die nur Designerware annehmen – wie Rebelle oder Vestiaire –, und solche, über die man am besten Elektronisches und Computerspiele vertickt, wie Rebuy. Und Thredup aus den Vereinigten Staaten drängt jetzt für Bekleidung aller Art auf den deutschen Markt, der in Sachen Recommerce, also dem Verkaufen von gekaufter Ware, offenbar für viele genug zu bieten hat.

Ein guter Teil des Besitzes, den die Menschen in Deutschland loswerden wollten, landet in einer Halle in Neuenhagen, einer 18.000-Seelen-Gemeinde in Brandenburg. Bis ins Stadtzentrum von Berlin sind es mit der S-Bahn zwanzig Minuten. Hier unterhält der Ankaufdienst Momox ein Warenlager, hier kommen die Teile an, die Menschen wie Isabelle Reimann einschicken. Das System ist unschlagbar einfach. Wer etwas zu verkaufen hat, wählt bei Momox die Kategorie aus, etwa ob es sich bei dem Gegenstand um eine Bluse handelt, einen Rock, eine Hose und so weiter, tippt dann die Marke ein und bekommt, ohne dass Momox die Ware gesehen hat, einen Preis genannt. Für ein Kleid von Zara gibt es aktuell 4,14 Euro, für eine Bluse von Escada 12,29 Euro. Esprit soll bei Damen besonders beliebt sein, bei Herren Tommy Hilfiger.

Der Bereich Mode wächst am stärksten

Momox hat seit seiner Gründung vor dreizehn Jahren bereits über 125 Millionen Artikel gehandelt, also von Privatpersonen angekauft und auf den dazugehörigen Online-Plattformen Ubup und Medimops weiterverkauft. Mit Büchern und CDs ging es los, 2014 kam Bekleidung hinzu, es ist noch eine der kleineren Kategorien. Beim Rundgang durch die Halle – es riecht wie im Selbstbedienungslager von Ikea –, vorbei an den Stationen, wo die getragenen Kleider ankommen, erzählt Geschäftsführer Heiner Kroke, dass Bücher sechzig Prozent des Umsatzes ausmachten, CDs zehn Prozent, Mode zwanzig. Dies sei die am stärksten wachsende Kategorie. „Schauen Sie sich an, wie groß der Bekleidungsmarkt im Vergleich zum Buchmarkt ist“, sagt Kroke. „Und so wie Menschen Bücher zu Hause haben, für die eigentlich kein Platz mehr ist, stellen viele fest, dass sie sich gerne neue Mode kaufen würden, obwohl der Kleiderschrank eigentlich voll ist.“

Teile des Inhaltes landen also hier, an diesem Vormittag zum Beispiel eine schmale rosafarbene Hose und ein T-Shirt mit der Aufschrift „Punky Girl“. Die Sachen werden geprüft, der Geldbetrag an ihren ursprünglichen Besitzer überwiesen, dann beginnt für die Teile ein zweites Leben. Sie werden auf Puppen gezogen, fotografiert, bekommen ein Etikett, werden in Plastikfolie verpackt und gehen anschließend, nicht selten schon zwei Tage nach Ankunft, über Ubup in den Verkauf. Das meiste sieht zu diesem Zeitpunkt aus wie nie getragen.

Der private Konsum wird angekurbelt

Die Wahrscheinlichkeit, dass es das auch ist, dürfte recht groß sein. Laut einer Greenpeace-Studie von 2015 nämlich besitzen die Deutschen – abzüglich Strümpfen und Unterwäsche – gut 5,2 Milliarden Kleidungsstücke. Vierzig Prozent davon würden selten bis nie getragen. Vor dem Hintergrund, dass die Konsumausgaben stetig steigen, werden heute beide Werte nicht geringer sein. Es ist schon ein paradoxes Verhältnis, das wir zum Besitz entwickeln: Wir wollen vieles haben, können es aber nur bedingt gebrauchen. Und neue Konzepte der sogenannten Sharing Economy machen es einfach, es wieder loszuwerden.

Das Phänomen ist symptomatisch für den Hyperkonsum, der spätestens in den siebziger Jahren aufkam. „Leicht luxurierende Bedürfnisse waren zu diesem Zeitpunkt in Westdeutschland befriedigt“, sagt der Sozialpsychologe Harald Welzer, Direktor der Stiftung Futurzwei. Eine einigermaßen komfortable Wohnung, ein Auto, eine Urlaubsreise im Jahr. „Aber unser Wirtschaftssystem bekommt ein Problem, wenn Bedürfnisse befriedigt sind.“ Also kurbelte man den privaten Konsum an. „Das ist eine Entwicklung, die sich nicht mehr an Bedürfnissen orientiert, sondern neue erzeugt, die dann befriedigt werden. Seitdem ist diese Entwicklung ungebrochen“, sagt Welzer.

Einkaufen erscheint sinnvoller als Sparen

Die unendlichen Einkaufsmöglichkeiten im Internet könnten sie noch befeuern. Man muss sich ja nicht mehr in die Innenstädte bewegen, übers Netz wird überall und ständig suggeriert, dass man alles haben kann und sollte. Warum sich den schönen Dingen dann verweigern, wenn man auch noch das Geld hat und Sparer in Zeiten der Negativzinsen ohnehin bestraft werden?

Wer einmal in einem größeren Online-Store auf etwas geklickt hat, ohne es gleich in den Warenkorb zu schieben, kann damit rechnen, dass es einen über Tage bis Wochen verfolgt, sobald man wieder einen Browser öffnet, irgendeinen. „Man wird immer mehr zum Zwischenlager, indem man irgendwelches Zeug anderen abnimmt und irgendwann weitergibt oder wegschmeißt“, sagt Welzer. Wer nicht mit seinen Möbeln umziehen will, kauft sich eben am anderen Ort neue. „Das wäre vor zwanzig Jahren undenkbar gewesen.“

Der Reiz verfliegt, sobald man etwas besitzt

An manchen materiellen Dingen halten wir natürlich dennoch fest, doch sie sind die Ausnahme, nicht die Regel. Denn zugleich definieren wir uns weniger über Besitz. Weder das Auto in der Garage braucht man heute für gesellschaftliche Anerkennung noch die Brockhaus-Enzyklopädie im Regal. Klar, an diese Stelle ist das iPhone getreten – nur kommt das schon mit einem von Apple eingebauten Verfallsdatum, also muss es spätestens alle paar Jahre ein neues sein.

„Vielen Leuten ist es auch nach wie vor wichtig, adäquat gekleidet zu sein“, sagt Heiner Kroke von Momox. „Aber dazu braucht es keinen riesigen Kleiderschrank.“ Also zählt: Öfter mal was Neues. Statt um Besitz geht es um den eigentlichen Konsumakt; ein Kleidungsstück ist so lange begehrenswert, bis man es hat. Und das Weggeben, das wiederum neue Anschaffungen rechtfertigt, wird entsprechend fetischisiert.

Die Menschen leben nicht mit weniger

Wollte man früher wissen, was einem wirklich etwas bedeutet, dann fragte man: „Stell dir vor, dein Haus würde brennen. Was würdest du mitnehmen?“ Gedanklich spielte man eine Katastrophe durch. Heute hingegen denken sich viele die Frage so: „Wenn du bei null anfangen müsstest, was wäre wichtig?“ Das klingt fast utopisch, nach der Chance auf ein zweites Leben. Die Japanerin Marie Kondo hat mit „Magic Cleaning“ ein Aufräum- und Ausmist-Buch geschrieben, das auch hierzulande zum Bestseller wurde. Trotzdem ist nicht davon auszugehen, dass die Menschen nach der großen Entrümpelungsaktion dauerhaft mit weniger leben.

Allein über Momox verkaufen heute über zwei Millionen Kunden. Täglich gehen über 400 Pakete mit Bekleidung oder Accessoires ein. Und gut fünfzig Prozent der Ware sind über die Plattform Ubup innerhalb von vier Wochen schon weiterverkauft. Auch Isabelle Reimann, die zuletzt dank Momox viele Kleider losgeworden ist, hat über die Verkaufsseite des Unternehmens, die für CDs und Bücher Medimops heißt, vor nicht allzu langer Zeit eingekauft: Musik von einer Band, die ihr auf einmal wieder gefiel.

Illegale Kleiderboxen sind ein Problem

Kommen aber bei der ganzen Monetarisierung von altem Zeug nicht die Spendenorganisationen zu kurz? Das Gegenteil ist der Fall. „Die Spendenbereitschaft ist konstant und nach wie vor da“, sagt zum Beispiel Petra Gude, stellvertretende Landesgeschäftsführerin des Deutschen Roten Kreuzes in Berlin. Und auch Douglas Graf von Saurma-Jeltsch vom Malteser Hilfsdienst weiß von konstantem Zulauf zu berichten, „mit Höhepunkten im Frühjahr und Herbst“.

Darüber, dass die Menschen gar nicht wissen, wohin mit ihren Sachen, dass sie unendlich viel abzugeben haben, seien vielmehr die sogenannten illegalen Container zum Problem geworden – Kleiderboxen, die nicht einer wohltätigen Organisation gehören. Aufgestellt ohne Genehmigung der Behörde und des Grundstückeigentümers, unkontrolliert geleert und ohne dass Gebühren an die Kommunen gehen. Denn Altkleider mag es zwar reichlich geben, ihr Wert ist trotzdem nicht unerheblich. Diesen positiven Nebeneffekt bekommt nicht nur zu spüren, wer mal etwas über Ebay oder Momox verkauft hat. Aktuell liegt der Weltmarktpreis für Altkleider bei 330 Euro pro Tonne. „Wir gehen von 25 Prozent des Volumens aus, das so von Illegalen abgeschöpft wird und dann wohltätigen Organisationen fehlt“, sagt von Saurma-Jeltsch. Auf die konstante Menge von etwa 27.000 Tonnen pro Jahr komme Malteser aber auch weiterhin. Beim Roten Kreuz seien es, so berichtet Petra Gude, seit Jahren zwischen 90.000 bis 100.000 Tonnen.

Es ist noch reichlich Kleidung übrig

Die moderne Kleidersammlung geht dabei übrigens auf die Hilfsaktion für die Opfer der Sturmflut 1962 in Hamburg zurück. Zwanzig Jahre lang gab es nur diese traditionelle Straßensammlung, mit Sammelsäcken, einmal im Frühjahr, einmal im Herbst. Bis in die achtziger Jahre hinein war jedenfalls nicht davon auszugehen, dass sich dauerhaft aufgestellte Container am Straßenrand lohnen würden.

So wie damals eben auch nur alle Jubeljahre mal ein Flohmarkt organisiert wurde und Privatpersonen nicht einen beträchtlichen Teil ihrer Freizeit mit An- und Verkauf von getragener Kleidung verbrachten. „Neue Konzepte wie die Initiative von H&M, für alte Kleider einen Einkaufsgutschein zu erhalten, machen nur einen geringen Prozentsatz von unserem Gesamtvolumen aus“, sagt Gude im Hinblick darauf, dass sich die Zeiten und Ansätze geändert haben und dieser Tage eben noch reichlich Kleidung übrig ist.

Auch Spenden müssen ins Sortiment passen

Und auch bei Oxfam haben sie genug Ressourcen, um ihre Läden in den besonders attraktiven Vierteln der Großstädte zu kuratieren. Marion Fuchs aus dem Oxfam-Shop im Frankfurter Nordend weiß etwa die Geschichte eines älteren Herrn zu erzählen, der vor einiger Zeit eine rote Hose vorbeibrachte und nach einer Weile wieder in den Laden kam, um zu prüfen, ob diese auch definitiv im Verkauf gelandet war. Das war sie nicht. Der Mann beschwerte sich.

Aber bei Oxfam muss eben auch die getragene Hose ins Sortiment passen. „Sie war für unser geplantes französisches Schaufenster vorgesehen“, sagt Fuchs. An diesem Nachmittag trägt eine Kollegin gerade ein bodenlanges Brautkleid ins Lager. Auch Fuchs sagt: „Wir haben überhaupt keinen Mangel an Spenden.“ Oxfam-Regionalleiter Matthias Scholl meint sogar, die Spendenbereitschaft habe eher zugenommen. Und: „Die Qualität ist gestiegen.“

Die Unverbindlichkeit spielt eine große Rolle

Natürlich ist das nur verständlich. Wer der eigenen Lebensführung unverbindlich gegenübersteht, wer von heute auf morgen bereit ist, einen Job in einer anderen Stadt anzunehmen, und deshalb noch nicht mal in einen Sportverein eintreten möchte, der wird sich in der oft ohnehin nicht gerade geräumigen Wohnung kaum in materieller Hinsicht binden wollen.

Das Rote Kreuz etwa bekommt diese Tendenz zu spüren: „Viele wollen nicht mehr Mitglied sein, sondern als Helfer eines Projektes mitarbeiten, wenn es passt“, sagt Petra Gude. Mit seinem Besitz nur auf Zeit zu leben: Dieser Trend erzählt vor diesem Hintergrund also ebenso viel von persönlicher Optimierung und Maximierung der Möglichkeiten wie von Überhöhung und ewiger Sinnsuche in neuem Materiellem.

Viele Dinge wandern von Besitzer zu Besitzer

Auch Isabelle Reimann hat einen großen Teil ihrer Designersachen und ehemaligen Kleider fürs Büro, den sie für ihr verändertes Leben in einer neuen Stadt nicht mehr zu brauchen meint, jetzt verkauft. Natürlich ist es besser, als wenn diese Dinge einfach wegkämen; so bleiben sie im Kreislauf und werden an andere weitervermittelt, auf welchem Wege auch immer. Die Frage ist nur, wie lange sie bei ihren neuen Besitzern bleiben.

Heiner Kroke erinnert sich, dass ein und dieselben Teile schon mehrmals über Momox zurück in den Verkauf gelangt seien. Isabelle Reimann erzählt derweil, wie sie über die Jahre des Handelns auf Ebay Kleinanzeigen öfter mit denselben Kunden zu tun gehabt habe. Leute, die erst ihre noch so gut wie unversehrten Kissen zu schätzen gelernt haben und dann ihre Serviettenringe, häufiger hat sie dann mal drei Pakete hintereinander verschickt.

Das wird auch jetzt, nachdem sie wochenlang Päckchen gepackt hat und einen Großteil ihres Hausstandes veräußert hat, so bleiben. Denn sie hat ja schon wieder nachgekauft. Sie zählt auf: „Wanderschuhe, eine Outdoorjacke, Bergstiefel, Laufschuhe mit dickem Profil, mit denen man auch bergauf joggen kann, Wollunterwäsche und Wollstrümpfe.“ Als Nächstes stehen ein Schlafsack und ein großer Trekkingrucksack auf der Einkaufsliste. Ach, und gerade neulich erst, gibt sie zu, hat sie sich ein Paar Valentino-Schuhe und einen Rock von A.P.C. zugelegt. Wann und wo der nächste Designer-Sale in ihrer neuen Stadt ansteht, hat sie schon mal recherchiert.

Quelle: F.A.S.
Jennifer Wiebking
Redakteurin im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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