Voll schön

Von CIGDEM und MELTEM TOPRAK, Fotos von LOTTERMANN AND FUENTES

22.05.2018 · Warum wir? Das fragten viele der jungen Frauen und Männer, die wir auf der Straße angesprochen haben. Weil es um ein anderes Verständnis von Schönheit geht. Die migrantische Community zeigt es uns.

S eidenwimpern. Aufwendig frisierte Haare. Markant zurechtgezupfte Augenbrauen. Lange Gel-Nägel. Ein verschönerter Bart. Das alles ist Bombe. Bombe bedeutet für viele junge Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland mehr als etwas ganz Tolles. Mit einem Bomben-Look suchen sie nach Anerkennung für kulturelle Identitäten. Der Bomben-Look ist auch eine stille Rebellion gegen vorherrschende Schönheitsideale. Bombe ist deshalb auch als Kompliment gemeint, für Männer, für Frauen, die auffällig schön sind und mit ihrer Attraktivität Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Es ist somit auch der Gegenentwurf zum allgemeinen Schönheitsverständnis der deutschen Gesellschaft. Natürlichkeit ist ihnen nicht auffällig genug. Mit kleinen Tricks und der richtigen Kosmetik betonen diese jungen Menschen stattdessen ihren kulturellen Hintergrund.

Fast alle, die wir für diese Geschichte in Frankfurt trafen, treten sehr selbstbewusst auf, ob auf der Einkaufsstraße Zeil, in der Shisha-Bar „Shishantash“, an der Konstablerwache, auf der Tanzfläche im „Club Adlib“ an der Hanauer Landstraße oder beim Shopping in Zara und Douglas, wo wir sie bei unserem Street-Casting zusammen mit den Fotografinnen Vanessa Fuentes und Nada Lottermann gescoutet haben. Dennoch waren viele verunsichert, dass sie in diesem Magazin zum Thema Schönheit porträtiert werden sollten. Viele lehnten ab. „Warum wir?“, fragten auch Andrea Cavallo und Santiago Salemme, die nach einigen Bedenken doch noch zusagten. Auch Jakov Pavic glaubte während des Shootings zunächst, dass es sich um ein Video-Prank handele. „Moment mal, Du bist doch Türkin“, sagte Santiago Salemme, „warum arbeitest Du dann für eine deutsche Zeitung?“

Die jungen Menschen, die wir trafen, wollen nicht übersehen werden. Aber wenn sie gesehen und besehen werden, reagieren sie - bei aller Freundlichkeit - misstrauisch. Die Befürchtung, dass sie in deutschen Medien in ein schlechtes Licht gesetzt werden, war bei vielen groß. Sie verbinden gutes Aussehen mit einem guten Lebensgefühl - in einer Gesellschaft, in der sie sich oft unwohl fühlen, allein aufgrund ihres Äußeren.

Oft genug stößt der Bomben-Look aber auch in ihren Heimatländern auf Irritation und Ablehnung. Während man den Look in der Türkei als „almanci“ abwertet, konnotieren ihn Menschen in den migrantischen Communitys in Deutschland oft als „kanakisch“. Dabei ist der Schönheitsstil dieser jungen Frauen und Männer, die sich den migrantischen Milieus zugehörig fühlen (ob deutsch oder nicht-deutsch), geradezu revolutionär. Denn die Trends von morgen werden in Städten wie Frankfurt gesetzt, in urbanen Zentren, die reich sind an ethnischer und kultureller Vielfalt.

DARIA REZAI

wurde in Bamberg geboren und ist in Frankfurt aufgewachsen. Die Zweiundzwanzigjährige hat iranische Wurzeln. Auf die Frage, wie sie Schönheit definiert, reagiert sie nachdenklich. „Wenn man ein guter Mensch ist, dann strahlt das schon viel Schönheit aus.“ Was die äußerliche Schönheit betrifft, achtet sie auf das Gesamtbild. Dabei spielen Augen, Nase und Lippen eine Rolle. Für ihren eigenen Look hat sie heute 20 Minuten gebraucht. „Ich bin trainiert“, sagt sie und lacht. Sie schminkt sich, seit sie 14 Jahre alt ist. Bei ihren ersten Versuchen hatte sie einen orangefarbenen Teint mit einem Kajalstrich, der ihr nicht stand. Auf ihre Seidenwimpern möchte sie in Zukunft verzichten: zu nervig. Für den Urlaub in Thailand hat sich die Studentin der Biomedizinischen Chemie Gel-Nägel machen lassen. Ihre Stärken liegen in den Naturwissenschaften, und da sie Labore „cooler“ findet als Krankenhäuser, war die Sache klar. Geschenkt, dass das ein eher männerdominierter Beruf ist. „Wenn ich’s kann, dann kann ich’s.“

ALICIA LISHCHUK

sind eine reine Haut und ein guter Teint wichtig „Es klingt vielleicht komisch, aber ich mag auch eine schöne Augenform“, sagt die Neunzehnjährige. „Das kann man mit einem Eyeliner schaffen oder mit aufgesetzten Wimpern.“ Die angehende Friseurin hat ihren Lidschatten mit Rouge und einem Bronzer selbst gemischt. Neben Foundation und Highlighter trägt sie aufgeklebte Seidenwimpern. Ihre Makeup-Utensilien hat sie immer bei sich, in ihrer Handtasche. Die Frankfurterin, deren Vater aus Deutschland und deren Mutter aus der Ukraine stammt, achtet auch auf ihre Nägel. Dabei müssen es nicht immer lange Gel-Nägel sein. „Es kann auch Tage geben, an denen sie kurz sind. Sie müssen aber immer lackiert sein.“ Ohne getuschte oder aufgeklebte Wimpern geht Alicia Lishchuk niemals aus dem Haus. Für ihren Look braucht sie Zeit. Allein für ihr Make-up sitzt sie eine Stunde vor dem Spiegel. Wenn ihre Haare noch gestylt werden sollen, sind es schnell zwei. Schönheitseingriffe? Hat sie noch nie vorgenommen. Offen dafür ist sie aber.

EMEN ABDULLAH

ist gerade dabei, mit seiner Kusine Negin ein Snapchat-Video zu drehen. Der Siebenundzwanzigjährige mit afghanischen Wurzeln kommt aus Oberursel. Er macht sich gerade mit einem ambulanten Pflegedienst selbständig. Gutes Aussehen ist ihm sehr wichtig. „Kleider machen Leute.“ Ihm ist aufgefallen, dass Menschen schnell Vorurteile haben. Ihr Gegenüber nehmen sie anders wahr, wenn es gut aussieht. Einmal die Woche geht Emen Abdullah also im Bahnhofsviertel zum türkischen Friseur, zwei Mal im Monat ins Solarium. Er treibt Sport und cremt sich jeden Morgen ein, mit Nivea Creme for Men. Zehn bis 15 Minuten braucht er, um sich schön zu machen. Sein Vorbild: George Clooney. „Der ist ein Mann mit Stil und Klasse. Er ist kein Hipster, sondern immer gut angezogen, klassisch, schön männlich.“

ELINA KATYAL

studiert Wirtschaftsingenieurswesen in Darmstadt und pendelt zur Zeit aus Bingen. In Kabul geboren, kam sie im Alter von einem Jahr mit ihrer Familie nach Deutschland. Im Alltag ist die Zweiundzwanzigjährige stets ungeschminkt, im Schlabberlook. „Ich finde mich ungeschminkt hübscher und fühle mich wohler. Aber in einem Club kommt das ein bisschen blöd, wenn man so rumläuft.“ Tonnenweise Schminke aufs Gesicht zu klatschen bringe ja nichts, wenn nicht auch das Innere des Menschen gut aussehe. „Ohne Make-up sieht niemand so aus“, sagt sie und zeigt dabei auf ihr stark geschminktes Gesicht mit falschen Wimpern. Der Look ist gerade in Mode. Trotzdem ist Elina Katyal nicht der Meinung, dass dieses Schönheitsverständnis in der deutschen Gesellschaft auch akzeptiert werden muss.

ANNABELLA MICK

hat gerade Abitur gemacht, Leistungskurse Mathe und Sport. Bald fängt sie mit dem Studium an. Die Neunzehnjährige geht gerne in Shisha-Cafés oder in Clubs wie das „Adlib“. Viele Freunde der gebürtigen Deutschen haben ausländische Wurzeln, sie verortet sich in einer Welt, die kulturell und ethnisch gemischt ist. Die Schönheitsideale der migrantischen jungen Frauen findet sie „richtig schön“. Sie sagt: „Mädchen sind hübscher, die ein bisschen südändlischer aussehen, die vollere Augenbrauen haben, volleres Haar, dunklere Augen.“ Annabella Micks Haare sind trotzdem blond. „Eigentlich sind deutsche Frauen natürlich. Ich jetzt nicht. Ich bin auch deutsch, aber ich bin nicht natürlich.“ Sie lacht. Ihre Mutter beschreibt sie als „komplett natürlich“. Sie sagt, die Tochter solle sich nicht so schminken, aber zur Schule ging Annabella Mick nur mit hergerichteten Augenbrauen, für die sie genau acht Minuten braucht.

ABDERRAHIM EL OMMALI ALIAS ABDI

gehört mit Celo zum Frankfurter Rapperduo Celo & Abdi. Er glaubt, dass er bei Frauen wegen seines Erfolgs gut ankommt. Wichtig ist ihm, dass seine Fingernägel kurz und sauber sind. Außerdem cremt er sich wegen seiner trockenen Haut oft die Hände ein. Tattoos hat er nicht. Seinen Bart trägt er „klassisch“. Sein Vater ist ihm ein Vorbild, auch in Sachen Stil. Seine Augenbrauen lässt er seit kurzem wieder zupfen. Der Dreißigjährige hat Erfahrung: Schon in der achten Klasse hat er sie mit einem Freund gegenseitig bearbeitet, mit einem Schweizer Taschenmesser. Man wollte „Gigo“ sein, attraktiv, bei Mädels landen. Vor diesem Shooting trug er nach einem langen Dampfbad im Fitnessstudio auch eine Matcha-Maske auf. Hat er bei dm gekauft und es auf Instagram seinen Fans gezeigt. Schönheit bedeutet für ihn Charakter. Ein Charakter, der ehrlich und humorvoll ist, wenn jemand hier und da mal einen Witz „droppt“.

TAMARA TRAN

wurde in Frankfurt geboren. Ihre Eltern kommen aus Vietnam. Ihr langes schwarzes Haar hat sie sich blond gefärbt. Ein Markenzeichen. Muss man haben. Wenn es um Make-up geht, ist sie perfektionistisch. Also muss alles „symmetrisch, sauber und ebenmäßig sein, typbedingt“. Es klingt wie aus einer Reklame, aber es ist der Anspruch der Dreiundzwanzigjährigen. „Es muss halt immer zum Charakter passen.“ Was gehört zu einem Beauty-Look dazu? Falsche Wimpern? Lippenstift? „Was mir am wichtigsten ist, sind Augenbrauen. Ohne gemalte Augenbrauen würde ich nicht aus dem Haus gehen.“ Wenn die Lehramtsstudentin in der Grundschule arbeitet oder in die Uni geht, ist sie bis auf die Augenbrauen immer ungeschminkt. Ihren Schülern sei das ohnehin egal. Schief angeguckt werde man aber von Kollegen, wenn man falsche Wimpern oder Gel-Nägel trägt. Sie orientiert sich mehr an westlichen Schönheitsidealen, würde aber gerne mehr Vielfalt in Deutschland sehen, auch in den Medien.

ILYAS D.

ist erst 22 Jahre alt, hat sich aber schon selbständig gemacht. Gemeinsam mit seinem Freund vertreibt er Printprodukte wie beispielsweise Stadtpläne. Dem Hotelkaufmann macht das Verkaufen Spaß. Was Schönheit und Stil angeht, nimmt sich der Frankfurter seinen Vater mit algerischen Wurzeln als Vorbild. „Der Herr ist mittlerweile über 50 Jahre alt und putzt sich noch raus.“ Wie lange er selbst im Bad braucht, um sich schön zu machen? „Boah, mit Duschen und so? Komplettpaket? Vierzig Minuten so. Die Haare dauern lange.“ Mit der Kurzhaarfrisur war früher alles einfacher. „Nur mit dem Handtuch drüber.“ Seine Haare vertraut er „Friseur Said“ an der Konstablerwache an. „Der beste Friseur in Frankfurt!“ Die Augenbrauen von Ilyas D. sind ungezupft, seine rechte Augenbraue ziert eine Narbe.

ANDREA CAVALLO

sagt: „Es ist wichtig, gut auszusehen, um bei Frauen anzukommen.“ Seine Mutter ist italienische Albanerin, sein Vater hat spanische und italienische Wurzeln. Der Achtzehnjährige wurde in Deutschland geboren, fühlt sich aber als Italiener, denn er hat dort sieben Jahre mit seiner Familie gelebt. Wenn es um seinen Haarschnitt geht, vertraut er „Coiffure Ajabli“ an der Konstablerwache. Dort lässt er sich auch die Augenbrauen in Form bringen und den Bart schneiden. Was das äußere Erscheinungsbild betrifft, sieht Andrea Cavallo eine Ähnlichkeit zwischen Arabern, Türken und Italienern. Er selbst zählt sich zu der migrantischen Community. „Fast alle meine Kollegen sind Ausländer.“ Für seine alltägliche Schönheitspflege cremt er sich oft mit Nivea Soft ein, benutzt Parfum und Roll-onDeo. Heute sind seine sonst mit Wachs frisierten Haare kaum zu sehen. Seine Kappe trägt er aber nicht oft. „Das ist nur heute so, weil ich gerade aus dem Fitti komme.“ Also aus dem Fitnessstudio.

EROL HUSEINCEHAJIC ALIAS CELO

ist Sohn bosnischer Einwanderer. Bevor er mit seinem Kumpel Abdi das Rapduo Celo & Abdi gründete, versuchte er sich mit einem Studium, das er jedoch abbrach. Der Sechsunddreißigjährige bezeichnet sich als „Frankfurter Jungen, der rappt“. Was sein Aussehen betrifft: Jeder Rapper sehe sich als „der sexyste, denn sonst wäre man ja kein Künstler“. Sein Selbstbewusstsein sei sein Charisma. Von Frauen höre er oft, er habe schöne blaue Augen. Seine Glatze hat er zu seinem Pseudonym gemacht: Glatze heißt auf Bosnisch Cela. Die Kappe von Gucci? „Wegen der guten Qualität und weil ich das Muster schon seit langem feiere. Wenn du Selbstbewusstsein hast, dann hast du auch automatisch innere Schönheit, automatisch Ausstrahlung, automatisch kannst du Makel wie gelbe Zähne oder dunkle Augenringe vertuschen.“

JAKOV PAVIC

trägt einen kroatischen Namen. Er kommt aus Frankfurt und studiert Business Management. Ist ihm gutes Aussehen wichtig? Die Antwort fällt knapp aus: „Muss schon.“ Bevor er rausgeht, duscht er, gelt sich das Haar mit gutriechendem Wachs und achtet auf die Schuhe, vorzugsweise Sneaker. „Maske“, ruft Daria. Das Mädchen an seiner Seite ist seine Fast-Freundin. Erst bestreitet der Zweiundzwanzigjährige die Kosmetik, dann gibt er zu, dass er sie sich beim Friseur auftragen lässt: „Picasso in Höchst, bester Mann, ich supporte, geht alle zu Picasso. Er schneidet brutal!“ Stilvorbilder aus dem Sport hat er nicht, aber er interessiert sich für Basketball und Fußball. Zur Zeit geht er nur ins Fitnessstudio. Er möchte für sich selbst gut aussehen. Wie seine Freunde aussehen, juckt ihn nicht. Mit ihnen sitzt er oft in einer Shisha-Bar im Ostend. Wenn es danach noch in den „Belle Club“ an der Hanauer Landstraße gehen soll, machen sich die Jungs auch feiner zurecht.

EVELYN SCHWERT

macht gerade Abitur. „Schönheit bedeutet für mich, Schönheit auszustrahlen.“ Falsche Wimpern verwendet die Achtzehnjährige nicht. „Es steht mir nicht, und ich kann sie auch nicht aufkleben.“ Ihre Naturlocken glättet sie oft. Inwiefern ihre russischen Wurzeln ihr Schönheitsverständnis beeinflussen, kann sie nicht sagen, sie war noch nie in Russland. Stattdessen versteht sie sich zu 50 Prozent als deutsch, zu 50 Prozent als „kanakisch“, wie sie es sagt. „Man sieht mir an, dass ich ausländisch aussehe.“ Ungeschminkt fühlt sie sich oft nicht schön. Dennoch, an Schultagen deckt sie nur Pickel ab und tuscht ihre Wimpern. Abends, im Club, ist sie stärker geschminkt. Ihr Stilvorbild: Kylie Jenner.

SANTIAGO SALEMME

ist Sales-Coach-Trainer bei einem großen Mobilfunkanbieter. Die Mutter des Achtzehnjährigen kommt aus Barcelona. Er legt Wert auf ein gepflegtes Äußeres. „Schönheit ist mir sehr wichtig. Männer sollen schon ordentlich unterwegs sein.“ Dazu zählen für ihn ein gepflegter Bart und frisierte Haare. „Dafür gehe ich zum Friseur, glasklar.“ Ob seine Augenbrauen gezupft worden sind? Das möchte Santiago Salemme erst nicht zugeben, lacht aber und sagt dann: „Ja, sind sie.“ Zu seinem alltäglichen Look gehören auch Bling-Bling-Ohrringe. Wenn es um das Aussehen geht, nimmt er sich den kolumbianischen Sänger Maluma zum Vorbild. Und jemand aus Deutschland? Den kurdischen Rapper Azzi Memo aus Hanau bewundert er für sein Aussehen.

NEGIN BEDAR

sagt: „Mir ist es als Frau sehr wichtig, schön auszusehen. Ich mache mich nicht schön für andere Menschen, sondern für mich selbst.“ Die Sechsundzwanzigjährige ist in Deutschland geboren und aufgewachsen, aber sie sagt, sie sei Afghanin. Und sie macht alles, damit sie sich in ihrer Haut wohlfühlt, dazu gehören auch ästhetische und operative Eingriffe. Die Lippen hat sie sich unterspritzen, die Nase richten lassen. „Sonst nichts.“ Auch ihre Wimpern sind „drangemacht“. Zum Beauty-Look gehören Wimpernverlängerungen, Maniküre und Pediküre. „Ein gepflegtes Äußeres muss sein.“ Viel Zeit für ihr aufwendiges Make-up benötigt sie nicht. Heute waren es 30 Minuten. „Übungssache! Ich mache das jeden Tag“, sagt die gelernte Hotelfachfrau. Ob sie am Arbeitsplatz mit Vorurteilen wegen ihres Make-ups zu kämpfen hat? „Nein, gar nicht. Die Hoteldirektorin liebt es. Ich bekomme auch viele Komplimente von Gästen, denen meine Nägel und Wimpern gefallen.“ Inspiriert dazu hat sie der Kardashian-Clan. „Kim Kardashian finde ich mega. Sie ist eine Frau, von der ich sage: Sie ist der Wahnsinn.“

Quelle: F.A.Z. Magazin