Interview mit Feridun Zaimoglu

„Ich mag das schön Anzuschauende anschauen“

Von Stefanie Schütte
 - 16:23

Herr Zaimoglu, eine französische Kosmetikerin sagte einmal, ein gutes Buch helfe der Schönheit manchmal mehr als jede Creme. Macht Lesen oder Schreiben schön?

Ich kann nicht in allgemeinen Begriffen sprechen. Ich spreche über mich, um nicht mit allgemeiner Weltkennzeichnungs-Prosa zu kommen. Das Schreiben macht Falten und eine zerfurchte Stirn. Das Schreiben sorgt für Geheimratsecken, so dass man dann die Haare geradezu vom Rücken bis in die Stirn feudeln muss. Das Schreiben ist für mich immer mit Überwindung, mit Selbstauslöschung verbunden. Ich muss es leider so dramatisch sagen. Es ist in jeder Hinsicht ein körperlicher Akt. Eine schöne Erlösung darf man da nicht erwarten. Es ist eine gute Arbeit, die mich komischerweise auch verjüngt, mir aber auch sehr zusetzt.

Was ist aber schön daran?

Wenn es gelingt, eine Geschichte zu erzählen. Nicht die Formulierung. Nicht die harte Recherche. Nicht das Blendwerk. Sondern wenn es mir gelingt, eine schöne Spur zu legen, die nicht meine Spur ist. Dann empfinde ich es als schön. Aber äußerlich: Man muss da nur näher herangehen, dann sieht man Krater und Narben in meinem Gesicht.

Vielleicht sind die ja das Schöne.

Ja. Die rühren daher, dass es im Zuge des Schreibens einen Seelenausschlag im doppelten Sinne des Wortes gibt. Ausschlag bedeutet die Geschichte am Ende einer Recherche. Und das erfahre ich auch körperlich. Ein bisschen schön ist es, das Schreiben, und ein bisschen schön macht es auch. Aber ich bin verlegen, weil ich Schönheit immer in Zusammenhang mit Frauen bringe. Eine Frau ist schön. Aber dieser Reifegrad der Schönheit kann nicht übertragen werden auf Tätigkeiten, auf Dinge.

Was diese Kosmetikerin meinte, war wohl letztlich die Vorstellung von einer Einheit von Körper und Geist. Oft wird hierzulande aber die äußere Schönheit dem Geist eher gegenübergestellt. Jemand, der sich geistig anspruchsvoll betätigt, befasst sich besser nicht mit dem Körper oder den Kleidern. Stimmt das noch so?

In manchen Bezirken der Kultur scheint es tatsächlich so zu sein. Eine Dichterin sagte zu mir einmal: „Weißt du, was passiert, wenn sich vor eine Jury zwei Autoren stellen? Der eine hat dieses etwas fransige, verlebte Äußere. Der andere sieht ordentlich aus und hat sich, weil er lebenslustig ist, auch etwas dabei gedacht, was er anzieht. Ich sage es dir: Die Jury wird sich gegen den lebenslustigen Schreiber entscheiden.“ Also, dieses Vorurteil lebt immer noch.

Woher mag das rühren?

Diese Gespaltenheit ist nichts weiter als eine sehr dämliche Idee. Das kommt davon, wenn Männer glauben, sie müssten sich als Archäologen betätigen. Und graben und graben und graben. Da ist zwar nichts. Aber dann erfinden sie etwas. Nämlich den Geist. Haha. Oft genug habe ich mit eigenen Augen gesehen, dass ein Entscheid, der als objektives Urteil verkauft wurde, nichts weiter als ein subjektiver Eindruck war - beziehungsweise ein Vorurteil. Und das lebt immer noch in der Kultur. Ich stelle auch mit Erschrecken fest, dass seit Jahren in der deutschen Gegenwartsprosa eher der Institutsjargon gepflegt wird. Und Herzsätze, Herzverrücktheit, Ausbruch, Glut werden verworfen. Ich übersetze das Schöne hier in das Ungebärdige, in das Ungestüme, in das Nicht-Formatierte. Das Format ist leider eigentlich unförmig, ungelenk, abgepaust, nachgeplappert, tausendmal gelesen. Das wird goutiert. Nur die versklavte Schönheit wird zugelassen. Wir haben es also heute auch in der Kultur mit einem Tüv zu tun.

Gerade für Sie dürfte das alles schwierig sein. Denn Sie scheinen auf Ihr Äußeres Wert zu legen. Sie tragen meist Schwarz, haben Ketten, Armbänder und Ringe. Haben Sie das Gefühl, dass Sie dafür manchmal beäugt werden?

Immer. Ich sehe aus wie Rumpelstilzchen in modern.

Sagen wir eher, Sie sind der bunte Vogel, der in diesem Fall der schwarze ist.

Ich bin so etwas wie der grinsende Sargträger. So sehe ich aus. Der auch nicht einem bürgerlichen Anspruch entspricht, in Maßen Schmuck zu tragen. Nein, ich muss es übertreiben. Weil ich es liebe. Natürlich habe ich diese Erfahrung gemacht. Sie müssen sich vorstellen, dass mir erwachsene Männer und auch Frauen im Kultursektor erzählen, ich sei als Literat untauglich.

Wegen der Ringe?

Das Äußere. Und das geht ja noch weiter. Ich versuche mich in einer szenischen Lesung, aber das geht nicht. Der seriöse Schriftsteller hat mit einer unmodulierten Stimme das Publikum zu massakrieren. Dann gilt er als unbestechlich. Das ist die Vorstellung. Und so einer wie ich, der passt da nicht. Ich habe aber kein taktisches Verhältnis zum Textil und zum Schmuck. Ich verstehe wohl, dass - wie neulich vorgekommen - eine Mutter mit Kinderwagen nach einem Blick auf mich nicht in den Aufzug kommen will. Sie hat lieber erst gewartet. Ich spiele nicht mit den Momenten des inspirierten Grauens. Nein, das ist es nicht. Ich mag es so. Ich mag es, wenn es klimpert. Ich mag Ringe, groß wie Käfer. Schwarz ist für mich die richtige Farbe.

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Wann haben Sie damit angefangen, sich so bewusst zu kleiden? Schon in der Schule?

Um Gottes willen! Ich bin sehr streng erzogen. Und ich wusste, was mein Vater und meine Mutter gut finden. Damals in der Schule hatte ich einen Seitenscheitel und Popperhemden, und ich trug Pullunder. Das Andere kam erst, nachdem ich gewissermaßen dem elterlichen Haus entzogen war. Und dann konnte ich es auch übertreiben mit den Ringen.

Das heißt aber auch, dass Ihnen in der Schulzeit schon wichtig war, was Sie trugen?

Meine Mutter sagte vor ein paar Jahren, Mode sei ungemütlich. Das ist gut. Es geht nicht um Gemütlichkeit. Wenn ich mich zu Hause umschaute, sah ich, dass meine Mutter großen Wert darauf legte, schön auszusehen. Mein Vater sah und sieht noch immer sehr gut aus. Wenn er rausging, trug er ein weißes Hemd zum Anzug. Das war wunderbar. Und glänzende italienische Schuhe. Aber er konnte darin gehen. Er musste deswegen nicht ständig an sich herumzerren. Es sah aus wie eine zweite Haut. Das fand ich gut.

So ein Auftreten eines Mannes außerhalb der Arbeitswelt gibt es hier eher selten. Hat das eventuell doch mit einem anderen Kulturverständnis in Deutschland zu tun? Ist hier vielleicht die Wertschätzung dafür verlorengegangen, sich schön zu machen?

Ich habe in Deutschland zu viele wunderbar angezogene Frauen und Männer gesehen, als dass ich sagen könnte, das sei jetzt kulturbedingt. Ehrlich gesagt, wünschte ich mir, dass der eine oder andere Fremdstämmige, aus dem Orient vielleicht, sich besser kleiden würde. Nein, da gibt es überhaupt nichts zu meckern. Es geht eher um die Freude daran, nicht nur kleidsames Textil zu tragen. Sondern genau die Hose und genau die Strümpfe, die Freude, einen genau kalkulierten Stilbruch zu inszenieren - wie schön! Das ist doch ein Spiel. Wieso versteht man das nicht? Die Freude an diesem Spiel und der Spieltrieb, das alles habe ich in Deutschland in den Siebzigern gesehen, in den Achtzigern. Was mich befremdet hat, waren diese wie angeklebt aussehenden kleinen Rasenstücke, diese dicken Koteletten. Aber dem einen oder anderen stand auch das gut. Ich habe heute ein bisschen Probleme mit den „Mormonenbärten“ vieler junger Männer. Das verstehe ich irgendwie nicht. Das müsste auch jetzt langsam überwunden sein.

Der Höhepunkt dieser Mode scheint tatsächlich vorbei zu sein. Zurück zu Ihren Eltern.

Ich sah meine Mutter, ich sah meinen Vater, ich sah meine Schwester. Sie waren trotz ihrer knappen Mittel imstande, sich die Schönheit zu erkämpfen. Meine Mutter besaß ein Original-Kleid von Dior, auf das sie lange, lange gespart hatte. Draußen sah ich gut gekleidete Leute aus der Arbeiterklasse. Und bei den Bürgern, die wir Arbeiterkinder natürlich misstrauisch beäugten, um nicht zuzugeben, dass sie wirklich gute Jungs waren. Wir konnten ja nicht mit den jungen Frauen sprechen. Man darf sich nun nicht vorstellen, dass wir Affenlaute ausgestoßen hätten, aber sie waren geländegängig, immer geländegängig. Und wir kamen ins Stolpern. Damals in München-Moosach trugen wir weiße Hemden, bis oben zugeknöpft, ganz kurze Haare, dann Armeestiefel und gebleichte Jeans. Am besten mit grober Naht - bevor die Nazis auf die Idee kamen, die Skinhead-Mode zu übernehmen.

Beschreiben Sie das bitte noch einmal genauer.

Die Jeans waren unbedingt von C&A. Nur die „Bürgergecken“, auf die wir neidisch waren, siehe oben, hatten Markenjeans wie Mustang - die Arbeiterklasse ging zu C&A. Wir haben uns natürlich die Welt schön gemacht. Denn so toll sah das alles nicht aus. Wir haben die Mutter angebettelt und sind zum Änderungsschneider gegangen. Und dann wurde die C&AJeans auf Silhouette genäht. Wir wollten nicht hippiesk aussehen. Blöd wie wir waren, dachten wir, das Gegenteil davon sei eine stilisierte Grobheit.

Seit wann gilt Schmuck bei Männern als unseriös? Hat das mit der christlichen Tradition zu tun oder eher mit der bürgerlichen Kultur? Ist das möglicherweise nicht doch in islamischen Ländern anders?

Aber zum Beispiel in Spanien, Portugal und Italien, also in katholischen Ländern mit dem Hang zum barocken Moment des Lebens, hat der Mann das Amulett oder Kettenanhänger und Rosenkränze. Und er schmückt sich.

Uns hingegen kommt der Protestantismus in die Quere. Aber Martin Luther, über den Sie ein Buch geschrieben haben, war eigentlich gar nicht so ein Asket. Zumindest im späteren Leben nicht. Haben wir da vielleicht etwas falsch verstanden? Evangelisch assoziiert man oft mit schmucklos.

Ja. Und im Islam ist es so, dass wenn man nach dem Glauben geht, Männer kein Gold tragen dürfen.

Aber anderen Schmuck?

Genau. Und das haben sie gemacht. Gold und Seide sind verboten, weil beides teuer war und ist. Lieber Armenspeisung als sich schmücken. Ich denke jetzt aber noch einmal über Luther nach. Die erste These lautet ja, dass man sein Leben lang büßen soll. Er wendete sich damit gegen die Beichte als formelle Reinwaschung. Diese Buße wurde leider Gottes nicht im Sinne einer schönen Verschlankung verstanden, eines „Raus mit dem Plunder“. Nein, es zog auch plötzlich Nüchternheit ein. Nüchternheit kann schön sein, aber es ging so weit, dass man sich wegen der Erbsünde seines Geschlechts nicht erfreuen durfte.

Eine der wichtigsten Funktion von Mode ist es natürlich, Geschlechtlichkeit darzustellen.

Und das durfte nicht sein. Was wir ansprechen müssen, ist die Lust. Dass man das Leben lustvoll betont. Dass man nicht irgendwelchen Leuten Rechenschaft schuldig ist. Sondern sich für sich selbst anzieht, nach eigener Lust, um gute Laune zu bekommen. Wenn Nüchternheit heißt, sich Lust zu verbieten, finde ich das fraglich. Weil es den Menschen verätzt. Er verbietet sich Lebensfreude. Aber das soll hier natürlich um Gottes Willen kein Schmuck- oder Modediktat werden. Es gibt auch Menschen, die einfach nicht darauf stehen, die gerne auf schöne Sachen verzichten. Aber ich habe den Eindruck, dass der Alltag vom grauen Textil gestaltet wird. Es ist alles sehr verbräunt und vergraut.

Weil äußere Schönheit nicht wertgeschätzt, sondern schnell abgetan wird.

Als Tand und Tinnef.

Da kommen wir wieder auf die Teilung zwischen Geist und Kleid zurück, die auch in Bezug auf die Körperpflege gilt. Investieren Sie viel Zeit in Körperpflege?

Ich finde das sehr übertrieben. Manchmal war ich bei dem einen oder anderen Kumpel und dachte: Bin ich jetzt im Badezimmer einer Frau oder eines Mannes? Diese ganzen Tiegel und Töpfe. Man hatte mich auch im Verdacht, wegen meiner Augenbrauen. Da hat doch tatsächlich jemand darüber nachgedacht, ob ich mir die Brauen epiliere. Nein. Sie haben es in diesem Zusammenhang mit einem Menschen zu tun, der nach dem Bart-Trimmen Wasser benutzt. Kein After-Shave. Auch keinen Männer-Duft. Ich mache das aber nicht, weil ich etwas ausdrücken möchte. Nein. Wasser, Seife, das reicht.

Sie verwirklichen das Spielerische in der Kleidung. Andere machen das eben im Bad. Und duschen ewig lange, cremen sich ein, richten sich aufwendig her.

Bei Frauen finde ich das wunderbar. Ich finde das nur bei Männern ein bisschen seltsam.

Ihr Schönheitsbegriff unterscheidet also auf jeden Fall zwischen Frauen und Männern?

Ja. Aber wer bin ich, dass ich mir überhaupt über das Frauliche Gedanken machen könnte? Um Gottes Willen! Dass ich da etwas schlecht finden könnte oder vorschreiben. Es ist ja ein Wahnsinn, wie schön eine alte Dame sein kann. Die alten Damen meines Viertels gehen herum, und ich bin begeistert. Mit dem Wenigen sind sie wunderbar. Während wir Kerle wie die Kälber herumtrotten. Schauen Sie mich an. Bei Schwarz fällt das jetzt nicht auf. Aber was ist denn das? Ein abgegriffenes Indoor-Jäckchen in Schwarz. Ein langärmeliges Schiesser-Retro-Shirt. Eine enge Hose. Dann habe ich knöchelhohe Nahkampf-Treter. Als würde ich jetzt wandern gehen wollen.

Aber Sie haben einen eigenen Look. In Modekreisen gilt Eigenständigkeit als Lob. Wahrscheinlich sind Sie durch Ihre Arbeit in der bildenden Kunst auch ein sehr visueller Mensch.

Ich mag das schön Anzuschauende anschauen. Manchmal klebe ich am Schaufenster und knalle mit der Rübe gegen das Glas, wenn da so schöne kleine Dinge sind. Das kann eine Schale sein oder eine alte Konfektschachtel oder der Neudruck einer alten Weltkarte. Ich liebe es, mir das anzusehen. Ich habe mich oft genug in Einzelheiten verloren. Die Einzelheit - blinkend, blitzend, blinzelnd - ist für mich von einem beträchtlichen Wert. Mir fallen immer Kleinigkeiten auf. Wegen meiner Schüchternheit als Kind und Jugendlicher starrte ich immer auf den Boden. Da habe ich dann viele Sachen gefunden.

Sie sind also ein Sachensucher.

Den großen Rahmen setzen, das können viele. Viele glauben aber auch, dass die Einzelheit ein verwaistes Stück ist. Sie entwerten das schöne Stück. Und ich mag es. Das Meiste kann ich mir natürlich nicht leisten. Wenn ich dann ein schönes Brotmesser sehe oder ein Muster auf einem Teller: Himmel! Oder ich sehe, dass jemand nicht einfach angelegte Konfektion trägt. Dieser junge Mann oder dieser alte Mann trägt Sachen, die ihm so schön passen. Ein Fehler ist es, dabei immer nach Stimmigkeit zu suchen. Ich habe zum Beispiel früher irgendwo gelesen, dass Dunkelblau und Schwarz niemals zusammenpassen. Und dann fiel mir auf, dass die Rentner, die türkischstämmigen Herren der ersten Generation, genau das gemacht haben. Und es hat irgendwie gepasst. An mir hätte es wohl furchtbar ausgesehen. Aber bei ihnen passte es. Schlampigkeit ist nicht eine Frage der Definition. Sondern man schaut, ob Menschen sich in ihre Kleider hineinleben. Dann hat dieser Mann ein blaues Jackett und eine schwarze Bundfaltenhose. An sich betrachtet, etwas seltsam. Aber es ist das Gegenteil von Schäbigkeit. Und so etwas fällt mir auf.

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Feridun Zaimoglu

Feridun Zaimoglu ist einer der wortgewandtesten und auffälligsten deutschen Schriftsteller. Der vielfach preisgekrönte Literat kleidet sich meistens in schlichtes Schwarz, trägt dazu aber fast so viele Ringe wie Karl Lagerfeld, zudem Ketten und silberne Armreifen. Zaimoglu wurde 1964 in der türkischen Stadt Bolu geboren und wuchs in München, Berlin und Bonn auf. Seit 1985 lebt er in Kiel, wo er Kunst und Medizin studierte. Außer Romanen verfasst er auch Theaterstücke und Drehbücher. Im vergangenen Jahr erschien von dem bekennenden Muslim der Lutherroman "Evangelio", der sogar die Sprache der Lutherzeit aufnahm. Das Gespräch findet in seinem Arbeitszimmer in Kiel statt, zwischen Büchern und einer beeindruckenden Sammlung von Gartenzwergen.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Magazin
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