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Das sind die Fernseher-Trends 2018

Von Wolfgang Tunze
 - 15:09
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Wenn am New Yorker Times Square grelle Werbevideos über ganze Gebäudefassaden flimmern – woraus bestehen dann eigentlich all die bunten Pixel? Richtig, für jeden Farbtupfer erstrahlt ein Drilling aus einer roten, einer grünen und einer blauen Leuchtdiode, kurz LED. Diese Lichtpünktchen bestehen aus Halbleiterkristallen. Sie sind nur entfernt verwandt mit den OLED unserer Bildschirme im Wohnzimmer, deren Pixel sich aus organischen Materialien zusammensetzen.

Jetzt will Samsung kristalline LED ins heimische Wohnzimmer bringen. Die größte Herausforderung ist, diese Art der Leuchtzellen so weit schrumpfen zu lassen, wie es mit OLED längst in der Massenfertigung gelingt. Immerhin: Die Koreaner sind auf diesem Weg so weit vorangekommen, dass sie das Ergebnis Anfang Januar auf der amerikanischen Fachmesse CES vorstellten. „The Wall“ nannten sie ihr Exponat zutreffend – eine Videowand mit dem eindrucksvollen Diagonalmaß von 146 Zoll, das sind stolze 3,71 Meter. Das mag für das bürgerliche Wohnzimmer immer noch ein bisschen sperrig sein, aber die Botschaft ist gesetzt: „Micro LED“, wie Samsung seine Display-Technik nennt, könnte dereinst LCD und OLED in den privaten vier Wänden ablösen.

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Quelle: F.A.Z.
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