FAZ plus ArtikelDigitaler Wandel

Dem Fahrrad ins Netz gegangen

Von Hans-Heinrich Pardey
 - 07:28
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Zum ersten Mal öffnet heute an einem Sonntag die Fahrradmesse Eurobike für drei Fachbesuchertage in Friedrichshafen. Und gleich am Haupteingang wird in Halle A1 das technisch wie ökonomisch die ganze Branche tragende Thema Elektromobilität durchdekliniert. Damit aber das traditionelle Hin und Her um Termin und Ausgestaltung dieses Fahrradriesenrummels am Bodensee uns ja nicht langweilig werde, hat die Messe schon vor der Eröffnung für kommendes Jahr verkündet: 2019 wird es wieder von Mittwoch, 31. Juli, bis Samstag, 3. August, drei Eurobike-Tage nur fürs Fachpublikum geben, gefolgt von einem „gezielten Konsumentenfestival“. Das kommt einem doch irgendwie bekannt vor, hieß das nicht mal Eurobike-Party?

Dieses Jahr werden uns nun aber erst einmal „Fahrrad- und Mikromobilitäts-Lösungen von morgen“ geboten – und auch unter denen sind manche wohlbekannten Wiedergänger: in der E-Mobility-Halle etwa die Saubermänner, die uns unermüdlich versichern, in absehbarer Zeit mache sich kein Stinkediesel mit Kastenwagenaufbau mehr in die Innenstädte auf, weil da nur noch elektrische Lastesel mit dicken Nabenmotoren und Doppelakkus liefern werden. Wer mal einer Postbotin mit ihrem schwer beladenen Elektrorad bei der Arbeit zugeguckt hat, wird um die Begrenztheit solcher Konzepte wissen.

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Quelle: F.A.S.
Hans-Heinrich Pardey
Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.
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