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Auf ewig verbunden und sicher

Von Michael Spehr
 - 13:41

Was ist das nächste große Ding? Wenn in Hannover die Cebit, die an diesem Dienstag ihre Tore öffnete, nicht mehr als klassische Messe, sondern mit der Selbstbeschreibung eines „Innovationsfestivals für Digitalfans“ die Transformation der vernetzten Welt begleiten will, dann kommt dieser Wandel nicht von ungefähr. Cebit stand ursprünglich für „Centrum der Büro- und Informationstechnik“. Die erste eigenständige Cebit öffnete 1986 als Abspaltung der Hannover Messe ihre Tore. Hier präsentierten Branchenriesen wie Triumph-Adler oder Olympia neueste Computertechnik, vor allem rund um das damals angesagte Thema der Textverarbeitung. Der amerikanische PC-Hersteller Compaq zeigte Rechner mit dem superschnellen Prozessor 80386, die rund 25.000 Mark kosten sollten. Für 3400 Mark wurde ein Modem mit Postzulassung angeboten, mit dem man Daten über die Telefonleitung austauschen konnte, darunter auch E-Mails. 1986 standen in weniger als fünf Prozent der deutschen Büros Computer.

Der „Persönliche Computer“, PC genannt, war fortan die große Sache. Sein Einzug ins Alltagsleben galt als konsequenter nächster Schritt nach der Industriellen IT in den sechziger Jahren, die noch Apparate in Wandschrankgröße verwendet hatte. Nur 25 Jahre lagen zwischen den Großcomputern und den Persönlichen Computern Mitte der achtziger Jahre. Gleichzeitig begann der Siegeszug des Internets, das es ebenfalls schon lange gegeben hatte. Nun wurde es jedoch ein Netz auch für die private Nutzung.

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Quelle: F.A.Z.
Michael Spehr
Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.
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