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FAZ plus ArtikelFernseher und Projektoren

Scharf auf den Titel

Von Wolfgang Tunze
 - 18:21
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Die Spannung steigt jetzt mit jedem Tag: Am Donnerstag um 17 Uhr pfeift der Schiedsrichter in Moskau das erste Spiel der Fußball-Weltmeisterschaft an. Somit bleiben nur noch ein paar Tage für strategische Vorbereitungen: Anmelden bei der Russia-2018-Tipprunde am Arbeitsplatz, ein Telefonat mit dem Getränkevertrieb des Vertrauens, erstellen der Whatsapp-Gruppe fürs Verabredungs-Management und, natürlich, eine späte, aber beherzte Entscheidung für ein neues Sichtgerät, das den globalen Rasenwettstreit angemessen auf die Bildfläche oder die Projektionswand bringt.

Hierzu haben wir ein paar Vorschläge parat, die, zugegeben, auf den ersten Blick vielleicht ein bisschen elitär wirken. Aber selbst schnelle Entscheider sollten im Blick behalten: Ein Fernseher ist, ebenso wie ein Projektor, ein langlebiger Hausgenosse, der auch noch nach Turnierende jahrelang Freude machen soll, dann auch gern in cineastischer Mission. Und da sind Schnäppchenpreise nicht immer das klügste Auswahlkriterium.

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Am Bildschirm die Grashalme zählen

Ultra HD ist, wenn der Zuschauer die Grashalme auf dem Fußballrasen zählen kann. Oder wenn er die Fans auf den Rängen im Hintergrund als Individuen erkennt, nicht bloß als verwaschene Menge aus bunten Flecken. Für große Fernseher gehört die Ultra-HD-Technik längst zur Standardausstattung, die meisten TV-Sender liegen da noch eine Generation zurück: Wenn ARD und ZDF die Weltmeisterschaft übertragen, schicken sie die bewegten Bilder mit weniger als einer Million Bildpunkten über den Äther, Ultra HD rastert die Realität dagegen mit acht Millionen Pünktchen. Zwar verfeinern die Geräte das Standardraster der Sender mit mathematischen Mitteln, aber das bleibt ein Kompromiss. Der Abo-Sender Sky dagegen überträgt die wichtigsten Spiele in klarem Ultra HD, und wir haben dem Kanal Sky Sport UHD schon mal tief in die Pixel geschaut – etwa um bei den French Open die Tennis-Matadoren schwitzen zu sehen oder Demo-Schleifen mit Bundesliga-Material zu goutieren. Am großen Bildschirm ist das, verglichen mit Standard-HD, einfach eine andere Qualitätswelt. Was man dazu braucht, ist ein Ultra-HD-tüchtiger Sky-Receiver; er ist im Preis für ein Sky-Abo enthalten. Wir haben die Satellitenversion dieser Hardware ausprobiert. Sie braucht außer dem Antennenanschluss auch eine Internetverbindung als Rückkanal zum Sender und für Streaming-Dienste wie Netflix. Die Einrichtung des Receivers ist nicht schwierig, kann aber viel Zeit kosten. Wir haben zunächst eine halbe Stunde gewartet, bis das Gerät alle Daten für den elektronischen Programmführer an Bord hatte, dann verging eine weitere halbe Stunde, bis die Sky-Datenbank unsere Abo-Karte freigeschaltet hatte. Aber das sind Anfangshürden: Im laufenden Betrieb reagiert der Receiver flott. Eine eingebaute, ein Terabyte große Festplatte hält sich für Aufnahmen und zeitversetztes Fernsehen bereit. Die Nutzeroberfläche von Sky Q, so heißt der neue Premium-Dienst des Hauses, geriet angenehm schnörkellos. Eine Navigationsleiste listet alle verfügbaren Sender auf, darunter die unverschlüsselten öffentlich-rechtlichen Programme. So kann die Sky-Box schon vorhandene Satellitenempfänger ersetzen.

Quelle: F.A.S.
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