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Trotz Trumps Bemühungen

Deutlich weniger Investitionen aus dem Ausland in Amerika

 - 22:17

Trotz der Bemühungen von Amerikas Präsident Donald Trump sind ausländische Investitionen in den Vereinigten Staaten nach seinem Amtsantritt deutlich zurückgegangen. Die Summe sank 2017 verglichen mit dem Vorjahr um 32 Prozent auf 259,6 Milliarden Dollar (221,2 Mrd Euro), wie das Büro für Wirtschaftsanalysen (BEA) des amerikanischen Handelsministeriums am Mittwoch mitteilte. 2016 hatten die Auslandsinvestitionen in den Vereinigten Staaten noch ein Volumen von 379,7 Milliarden Dollar. Im Jahr zuvor hatten sie auf einem Rekordwert von 439,5 Milliarden Dollar gelegen.

Der Rückgang in Amerika folgt einem internationalen Trend, ist aber deutlich ausgeprägter. Nach Angaben der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) vom April nahmen Auslandsinvestitionen 2017 weltweit um 18 Prozent ab. Die OECD hatte zum Rückgang in den Vereinigten Staaten angemerkt, dass Investoren womöglich Trumps Steuerreform abwarten wollten.

Dieser Logik zufolge könnten die Investitionen im laufenden Jahr wieder zunehmen, nachdem die Steuerreform im vergangenen Dezember verabschiedet wurde. Allerdings hatten einzelne Investoren auch angekündigt, wegen der Zollpolitik Trumps Vorsicht walten lassen zu wollen.

Trump hat mit einer ganzen Reihe von Nationen wie China und Kanada oder auch der EU Handelskonflikte begonnen, deren Auswirkungen auf Auslandsinvestitionen noch nicht absehbar sind. Aus Kanada kamen im vergangenen Jahr nach BEA-Angaben mit 66,2 Milliarden Dollar die meisten Investitionen. Die EU-Staaten machten insgesamt 40 Prozent aller Auslandsinvestitionen in den Vereinigten Staaten aus. Trump wirbt seit seinem Amtsantritt im Januar 2017 um Auslandsinvestitionen.

Quelle: dpa
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