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FAZ plus ArtikelAus dem Chaos

Wie sich China nach der Lehman-Insolvenz verändert hat

Von Hendrik Ankenbrand
 - 15:29

An einem Septembertag im Jahr 2008, zwölftausend Kilometer westlich war gerade die Welt eingestürzt, überlegten in einem Schanghaier Glasturm die Vorstände des größten chinesischen Versicherers Peoples Insurance Company of China, was sie sich an der Wall Street alles unter den Nagel reißen könnten.

Seit dem 15. September, als die Lehman-Bank insolvent gegangen war, da war ja alles zu haben drüben in Amerika, marode und günstig. Die Investmentbanken Bear Stearns und Merrill Lynch gab es zwar nicht mehr. Letztere hatte seit Jahresbeginn 15 Milliarden Dollar verloren. Goldman Sachs stand noch, ein Souvenir aus der Zeit der Vorherrschaft des Westens. Nun fiel der Aktienkurs wie ein Stein. „In Schanghai war die Stimmung: Jetzt sind wir dran“, erzählt ein Beteiligter der Siegerkonferenz im Glaspalast. Jahrelang hatten Amerikaner prophezeit, in China platze eine Blase. Nun war sie in Amerika geplatzt. „China hätte die Wall Street übernehmen können.“

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Nach dem Finanzkollaps in Amerika häuften sich die Festnahmen reicher Unternehmer in China. Mao jagte einst die Reichen, Xi jagt die Korruption. Es hat sich nur ein Wort geändert.
Quelle: F.A.Z.
Hendrik Ankenbrand
Wirtschaftskorrespondent für China mit Sitz in Schanghai.
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