FAZ plus ArtikelMögliche Klagen

Das müssen Dieselbesitzer jetzt wissen

Von Hendrik Wieduwilt und Marcus Jung
 - 14:39

Nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom Dienstag hat die Verunsicherung unter den Diesel-Eigentümern stark zugenommen. Das Kraftfahrt-Bundesamt hat mitgeteilt, dass der Absatz von Dieselfahrzeugen im Februar um 19,5 Prozent zurückgegangen ist. Nach dem Zentralverband des Deutschen Kraftfahrtgewerbes stehen schon jetzt in ganz Deutschland 300.000 Euro-5-Dieselfahrzeuge auf den Höfen der Händler. Es ist die Stunde der Verbraucheranwälte, die Dieselfahrern schnelle juristische Hilfe versprechen.

So weist der Hamburger Rechtsdienstleister My Right, der eigenen Angaben zufolge in der Diesel-Affäre rund 40.000 VW-Kunden vertritt, nach Verkündung des Leipziger Urteils werbewirksam auf eine Befragung von 6600 seiner Kunden hin: Mehr als 86 Prozent erwarten, dass ein Fahrverbot ihr Fahrzeug quasi wertlos macht. Diese und andere Folgen des Abgasskandals müssten sich Betroffene nicht bieten lassen, meint Jan-Eike Andresen von My Right: „Wer gegen VW vor Gericht zieht, hat beste Chancen, sein Geld zurückzuerhalten.“

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Quelle: F.A.Z.
Hendrik Wieduwilt
Redakteur der Wirtschaft in Berlin, zuständig für „Recht und Steuern“.
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Marcus Jung
Redakteur in der Wirtschaft.
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