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FAZ plus ArtikelZweifel an Zetsche

Daimler im Durchhaltemodus

Von Susanne Preuß
 - 11:02

Autobau sei wie moderner Zehnkampf, sagte Dieter Zetsche einmal. Wer auf Dauer vorne sein wolle, müsse viele Disziplinen beherrschen. Markantes Design und Qualität nannte der Daimler-Chef, ein globales Produktionsnetzwerk, Service und Sicherheit. Schauspielkunst in der Führungsriege, Diplomatie und robuste Nerven hätte Zetsche getrost auch nennen können. In diesen Zeiten hat man jedenfalls den Eindruck, der Zehnkampf der Automanager erfordere vor allem solche Eigenschaften.

Man nehme nur die Scheuer-Show. Gleich zweimal innerhalb von zwei Wochen wurde der Daimler-Vorstandsvorsitzende Zetsche vom Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer vorgeladen, um zu Diesel-Abgasen Rede und Antwort zu stehen. Das sah von Anfang an nicht danach aus, als ginge es um einen nüchternen zielorientierten Austausch. Spätestens als mögliche Milliarden-Bußgelder in den Raum gestellt wurden für den Fall, dass Daimler nicht kooperiere, war klar, dass es für den CSU-Politiker Scheuer auch darum ging, im bayerischen Wahlkampf wie im eigenen Kabinett klare Kante zu zeigen.

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Quelle: F.A.Z.
Susanne Preuß
Wirtschaftskorrespondentin in Stuttgart.
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