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F.A.S. exklusiv

Stuttgarts Oberbürgermeister liest der Autoindustrie die Leviten

 - 17:11

Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Bündnis 90 / Die Grünen) rechnet im Gespräch mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ mit der Autoindustrie ab. Nachdem Anfang der Woche bekannt geworden war, dass auch der in Stuttgart ansässige Autokonzern Daimler bei den Abgaswerten betrogen haben soll, zeigte sich Kuhn enttäuscht. „Vertrauen ist schnell verspielt, und man muss es ganz langsam wiederaufbauen. Ich hoffe, dass das Management das jetzt in den Griff kriegt und auch für Stuttgart etwas tut.“

Auch die Bundesregierung zieht Kuhn zur Rechenschaft. „So ein organisiertes Wegschauen wie von der Bundesregierung habe ich noch nicht erlebt“, sagte er der F.A.S. Schon vor Jahren hätte man dafür sorgen müssen, dass die Autobauer die beste Technik konsequent einsetzten.

Dann wäre Deutschland bei der Elektromobilität heute schon weiter, so der Oberbürgermeister. Stattdessen schiebe man den Kommunen nun mit den Diesel-Fahrverboten den schwarzen Peter zu. „Das ist ein billiges Spielchen“, schimpft Kuhn.

Trotzdem glaubt der Grüne noch daran, dass sich Fahrverbote in Stuttgart verhindern lassen. Eine autofreie Innenstadt und der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs sollen dabei helfen. Die Autokonzerne sieht er weiter in der Verantwortung: „Die Autoindustrie muss es jetzt mal krachen lassen, gerade bei der Nachrüstung. Schluss mit Tricksen und Schummeln.“

Das vollständige Gespräch lesen Sie im Wirtschaftsteil der morgigen Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung oder ab 20 Uhr in unserem E-Paper.

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Quelle: FAZ.NET
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