Pilot-Projekt

Amazon plant Kliniken für Mitarbeiter

 - 07:55

Das amerikanische Gesundheitssystem leidet unter hohen Versicherungskosten und gilt als eines der ineffizientesten der ganzen Welt. Das wird dem amerikanischen Internetkonzern Amazon jetzt offensichtlich zu viel.

Um seine Gesundheitskosten zu senken, erwägt Amazon einem Medienbericht zufolge deshalb, eigene Kliniken an den Start zu bringen. Der Konzern von Jeff Bezos, dem derzeit reichsten Menschen der Welt, diskutiere den Aufbau medizinischer Grundversorgungsstellen am Hauptsitz in Seattle, berichtete der amerikanische Sender CNBC am Donnerstag unter Berufung auf zwei eingeweihte Quellen. Amazon wollte sich dazu nicht äußern.

Es handelt sich den zitierten Kreisen zufolge um ein Pilot-Projekt, für das zunächst eine kleine Anzahl an Ärzten für eine ausgewählte Gruppe von Mitarbeitern angeheuert werden solle. Anfang 2019 könne der ienst dann ausgeweitet werden. Nach Verhandlungen mit externen Anbietern sei entschieden worden, selbst tätig zu werden.

Amazon folgt mit diesem Schritt dem Apple-Konzern. Ende Februar war bekanntgeworden, dass Apple Krankenhäuser baut, um seinen Mitarbeitern eine bessere Gesundheitsvorsorge zu bieten und neue Produkte testen zu können.

Schon Anfang des Jahres hatte Amazon ein Gemeinschaftsprojekt mit der Großbank JP Morgan und Warren Buffetts Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway angekündigt, um Wege zu finden, die Gesundheitskosten für die Mitarbeiter zu senken.

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Quelle: dpa/guth.
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