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FAZ plus ArtikelNoch keine Massenproduktion

Enden Chinas E-Autos als Flop?

Von Hendrik Ankenbrand, Schanghai
 - 21:07

Der chinesische Elektroautohersteller Nio wollte auftrumpfen: Als er im Dezember sein erstes Modell für den Massenmarkt vorstellte, ein SUV namens ES8 mit einer Beschleunigung von 0 auf 100 in 4,4 Sekunden, machte das gerade mal drei Jahre alte Start-up eine gigantische Inszenierung: 30 Fracht- und Passagiermaschinen flogen Material und Mitarbeiter vom Firmensitz Schanghai nach Peking, wo diese in einer Basketballarena, in der zehn Jahre zuvor die Olympischen Spiele stattgefunden hatten, 10.000 handverlesenen Gästen nicht weniger versprachen, als mit ihrem Produkt der atemraubenden Luftverschmutzung in China Innenstädten den Garaus zu bereiten: „Der Himmel wird blau“ – eine Nummer kleiner hatte es Nio nicht.

Mit Superlativen hat Nio-Gründer Li Bin, der seine Millionen mit Internetgeschäften verdient hat, kein Problem. Sein Auto sei eines der „sichersten der Welt“, rief er in Peking im Scheinwerferlicht auf der Bühne im Stil des verstorbenen iPhone-Erfinders Steve Jobs, noch dazu produziert in einer „Weltklasse-Fabrik“. Bestellt worden konnte der Siebensitzer mit dem niedlich aussehenden Sprachassistenten per Smartphone für rund 60.000 Euro. Die App zeigte auch den Liefertermin: März 2018.

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Quelle: F.A.Z.
Hendrik Ankenbrand
Wirtschaftskorrespondent für China mit Sitz in Schanghai.
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