FAZ plus ArtikelSexismus-Debatte

Wie viel Vielfalt geht bei Google?

Von Corinna Budras
 - 15:45

Google ist als Hort der Innovation bekannt, als Experimentierküche für neue Trends. Das gilt in erstaunlich vielseitiger Hinsicht: Seit wenigen Wochen hat Google eine neue Klage am Hals. Es ist eine Diskriminierungsklage neuen Typs. Zwei ehemalige Mitarbeiter verklagen den Internetkonzern. Das Besondere: Die Kläger sind weiß und männlich und entsprechen damit genau dem typischen Schema der Google-Mitarbeiter, die zum überwiegenden Teil weiß und männlich sind. Da fällt ein Grund für die Benachteiligung nicht gerade ins Auge.

Interessant wird der Fall erst, wenn die politische Haltung der Kläger ins Spiel kommt: Die beiden bezeichnen sich als konservativ. Im eher linksliberalen Milieu des Silicon Valley sind sie damit tatsächlich in der Minderheit. Und das soll für eine Diskriminierung schon reichen? Bisher zumindest war das undenkbar. Doch die Zeiten ändern sich.

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Quelle: F.A.S.
Corinna Budras
Redakteurin in der Wirtschaft und für Frankfurter Allgemeine Einspruch.
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