<iframe src="https://www.googletagmanager.com/ns.html?id=GTM-WBPR4W&gtm_auth=3wMU78FaVR9TNKtaXLbV8Q&gtm_preview=env-23&gtm_cookies_win=x" height="0" width="0" style="display:none;visibility:hidden"></iframe>
FAZ plus ArtikelStreit um Auflagen

Telekom: Superschnelles Internet wird zum Desaster

Von Helmut Bünder, Bonn
 - 16:07

Als die Pressekonferenz eigentlich schon zu Ende und zu den glänzenden Geschäftszahlen der Deutschen Telekom alles gesagt war, legte Tim Höttges in Sachen 5G noch einmal richtig los. Was folgte, war eine Standpauke an die Adresse der Politik und ihren immer länger werdenden Katalog von Forderungen an die Mobilfunkbetreiber. „Hier gibt es einen politischen Wettbewerb um möglichst hohe Auflagen, ohne Rücksicht darauf, ob die Betreiberunternehmen das überhaupt leisten können. Deutschland droht ein industriepolitisches Desaster“, warnte der Telekom-Vorstandsvorsitzende.

Die Nervosität wächst. In wenigen Tagen muss die Bundesnetzagentur die Bedingungen für die 5G-Auktion festlegen. Höttges befürchtet, dass die eigentlich der Unabhängigkeit verpflichtete Behörde dabei „politisch instrumentalisiert“ wird. Dann kommt er zu dem Thema, das neben der Telekom auch Vodafone und dem O2-Anbieter Telefónica Deutschland besonders unter den Nägeln brennt: den lauter werdenden Forderungen, dass ein möglicher Newcomer wie der Internetkonzern United Internet die bestehenden Mobilfunknetze mitnutzen darf. „Wer das fordert, stellt sich gegen den Ausbau im ländlichen Raum und verliert die digitale Zukunft Deutschlands“, hält Höttges dagegen.

Testen Sie unsere Angebote.
Jetzt weiterlesen

Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

FAZ.NET komplett

: Neu

F.A.Z. Digital

F.A.Z. Premium

Diesen und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+

Quelle: F.A.Z.
Helmut Bünder
Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.
  Zur Startseite
Ähnliche ThemenT-Mobile5GUnited InternetDeutschlandDeutsche TelekomBundesnetzagenturVodafone