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Wieder Klagen über Vetternwirtschaft in der EZB

 - 14:46

Der Personalratsvorsitzende in der Europäischen Zentralbank hat der EZB-Spitze und der Kommunikationsabteilung vorgeworfen, die Ergebnisse einer Mitarbeiterumfrage zu schönen und zugleich „Manipulation der Presse“ zu versuchen. „Es gibt eine große Diskrepanz zwischen den offiziell mitgeteilten guten Ergebnissen und der wahren Unzufriedenheit bei den Mitarbeitern“, sagte Personalratschef Carlos Bowles der F.A.Z. am Freitag.

Am Vortag hatte die EZB eine kurze Mitteilung über einige Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung verschickt. Diese habe nur einige „Highlights“ enthalten, sagte eine Sprecherin in Frankfurt auf Anfrage. Dazu gehört, dass 90 Prozent der mehr als 3000 befragten Beschäftigten stolz sind, bei der EZB zu arbeiten. Die Beschäftigten schätzten die EZB „als Arbeitgeber und ethische Organisation“. Was die EZB aber nicht öffentlich mitteilte, klingt weniger gut.

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Quelle: FAZ.NET
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