Was die Flüchtlinge für Ihren Arbeitsplatz bedeuten
Hunderttausende Flüchtlinge sind in den vergangenen Monaten nach Deutschland geströmt. Die Angst vor einer Einwanderung in die Sozialsysteme ist groß. Denn natürlich ist nicht jeder Syrer ein Arzt oder Ingenieur. Und selbst wenn die Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt unterkommen, was dann? Gefährden sie nicht die Arbeitsplätze der Deutschen? FAZ.NET hat die Auswirkungen der Flüchtlingsströme auf die arbeitende Bevölkerung im Land untersucht.

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A3

IHR ERGEBNIS
Konkurrenz durch die Flüchtlinge hält sich in Grenzen
Text A1: In Ausbildung, Azubis, mit Fremdsprachenkenntnissen, männlich

Jedes Jahr sind laut Bundesarbeitsagentur in Deutschland rund 600.000 Ausbildungsplätze zu besetzen. Die meisten der in der zweiten Jahreshälfte nach Deutschland geflüchteten Menschen sind jung und männlich. Das IAB geht davon aus, dass etwa 55 Prozent der Flüchtlinge unter 25 Jahre alt sind. Viele von ihnen wollen sich in Europa eine neue Zukunft aufbauen – manche von ihnen haben in ihrem Heimatland bereits eine Berufsausbildung abgeschlossen. Die männlichen Flüchtlinge haben tendenziell eine bessere Schulbildung genossen als die weiblichen. Die meisten sind allerdings jung und haben deshalb zumindest Chancen, noch eine bessere Ausbildung zu bekommen.

Die Konkurrenz für die heimischen Auszubildenden hält sich dennoch in Grenzen: Die Zahl unbesetzter Ausbildungsstellen in Deutschland wächst. Allein im vergangenen Ausbildungsjahr wurden etwa 40.000 unbesetzte Stellen gemeldet. Das waren 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Es ist davon auszugehen, dass sich dieser Trend fortsetzt und vor allem Branchen wie das Hotel- und Gaststättengewerbe sowie das Lebensmittelhandwerk trifft. Zudem profitieren einheimische Auszubildende zumindest auf kurze Sicht von ihrem sprachlichen Vorteil. Zum einen beherrschen sie Deutsch als Muttersprache, zum anderen wird auch in Berufsschulen, Real- und Hauptschulen Wert auf Englisch und manchmal eine zweite Fremdsprache gelegt. Zwar wollen viele Flüchtlinge Deutsch lernen, doch die bürokratischen Hürden zum Arbeitsmarkt sind meist noch höher.

Vielen Zuwanderern ist das duale Ausbildungssystem in Deutschland fremd. Sie bevorzugen ein Studium oder einen direkten Einstieg in den Arbeitsmarkt – dann eher als geringqualifizierte Arbeitskräfte – und bilden daher keine Konkurrenz für die Einheimischen. Nach einer Erhebung des zuständigen Bundesamtes haben nur 10 Prozent der Befragten aus der entsprechenden Altersgruppe eine Ausbildung aufgenommen. Auch der Anteil der Flüchtlinge, die eine Mittelschule besucht haben und damit zu den klassischen Anwärtern auf eine berufliche Ausbildung gehören, ist nach Informationen des IAB relativ gering.

Denkbar ist daher, dass die heutigen Flüchtlinge in einigen Jahren durchaus eine Konkurrenz für die deutschen Auszubildenden darstellen können. Zumal sie im Gros sehr motiviert sind. Besonders in den handwerklichen Berufen, die vor allem von männlichen Arbeitskräften gewählt werden, wo die sprachliche Kommunikation nicht an vorderster Stelle steht, ist eine solche Konkurrenz denkbar. Zudem wird es in vielen Branchen Bedarf an zweisprachigen Angeboten geben. Die heutigen Flüchtlinge werden ihre heimischen Sprachkenntnisse wie beispielsweise Arabisch in Zukunft für sich nutzen können. Kurzfristig werden die einheimischen Ausbildungswilligen jedoch nicht vom Markt verdrängt.
Weibliche Azubis müssen sich keine Sorgen machen Text A2:
In Ausbildung, Azubis, mit Fremdsprachenkenntnissen, weiblich

Jedes Jahr sind laut Bundesarbeitsagentur in Deutschland rund 600.000 Ausbildungsplätze zu besetzen. Die meisten der in der zweiten Jahreshälfte nach Deutschland geflüchteten Menschen sind sehr jung und männlich. Das IAB geht davon aus, dass etwa 55 Prozent der Flüchtlinge unter 25 Jahre alt sind. Viele von ihnen wollen sich in Europa eine neue Zukunft aufbauen – manche von ihnen haben in ihrem Heimatland bereits eine Berufsausbildung abgeschlossen. Die meisten sind allerdings jung und haben deshalb zumindest Chancen, noch eine bessere Ausbildung zu bekommen.

Die Konkurrenz für die heimischen Auszubildenden hält sich dennoch in Grenzen: Die Zahl unbesetzter Ausbildungsstellen in Deutschland wächst. Allein im vergangenen Ausbildungsjahr wurden etwa 40.000 unbesetzte Stellen gemeldet. Das waren 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Es ist davon auszugehen, dass sich dieser Trend fortsetzen und vor allem Branchen wie das Hotel- und Gaststättengewerbe sowie das Lebensmittelhandwerk trifft. Zudem profitieren einheimische Auszubildende zumindest auf kurze Sicht von ihrem sprachlichen Vorteil. Zum einen beherrschen sie Deutsch als Muttersprache, zum anderen wird auch in Berufsschulen, Real- und Hauptschulen Wert auf Englisch und manchmal eine zweite Fremdsprache gelegt. Zwar wollen viele Flüchtlinge Deutsch lernen, doch die bürokratischen Hürden zum Arbeitsmarkt sind meist noch höher.

Vielen Zuwanderern ist das duale Ausbildungssystem in Deutschland fremd. Sie bevorzugen ein Studium oder einen direkten Einstieg in den Arbeitsmarkt – dann eher als geringqualifizierte Arbeitskräfte – und bilden daher keine Konkurrenz für die Einheimischen. Nach einer Erhebung des zuständigen Bundesamtes haben nur 10 Prozent der Befragten aus der entsprechenden Altersgruppe eine Ausbildung aufgenommen. Auch der Anteil der Flüchtlinge, die eine Mittelschule besucht haben und damit zu den klassischen Anwärtern auf eine berufliche Ausbildung gehören, ist nach Informationen des IAB relativ gering.

Denkbar ist daher, dass die heutigen Flüchtlinge in einigen Jahren durchaus eine Konkurrenz für die deutschen Auszubildenden darstellen können. Zumal sie im Gros sehr motiviert sind. Zudem wird es in vielen Branchen Bedarf an zweisprachigen Angeboten geben. Die heutigen Flüchtlinge werden ihre heimischen Sprachkenntnisse wie beispielsweise Arabisch in Zukunft für sich nutzen können. Da allerdings nur die Minderheit der Ankömmlinge weiblich ist, bleibt die Konkurrenz in Ausbildungsberufen, die gerne von Frauen ergriffen werden, gering.
Sprachkenntnisse sind von Vorteil Text A3:
In Ausbildung, Azubis, ohne Fremdsprachenkenntnisse, männlich

Jedes Jahr sind laut Bundesarbeitsagentur in Deutschland rund 600.000 Ausbildungsplätze zu besetzen. Die meisten der in der zweiten Jahreshälfte nach Deutschland geflüchteten Menschen sind sehr jung und männlich. Das IAB geht davon aus, dass etwa 55 Prozent der Flüchtlinge unter 25 Jahre alt sind. Viele von ihnen wollen sich in Europa eine neue Zukunft aufbauen – manche von ihnen haben in ihrem Heimatland bereits eine Berufsausbildung abgeschlossen. Die männlichen Flüchtlinge haben tendenziell eine bessere Schulbildung genossen als die weiblichen. Die meisten sind allerdings jung und haben deshalb zumindest Chancen, noch eine bessere Ausbildung zu bekommen.

Die Konkurrenz für die heimischen Auszubildenden hält sich dennoch in Grenzen: Die Zahl unbesetzter Ausbildungsstellen in Deutschland wächst. Allein im vergangenen Ausbildungsjahr wurden etwa 40.000 unbesetzte Stellen gemeldet. Das waren 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Es ist davon auszugehen, dass sich dieser Trend fortsetzen und vor allem Branchen wie das Hotel- und Gaststättengewerbe sowie das Lebensmittelhandwerk trifft. Zudem profitieren einheimische Auszubildende zumindest auf kurze Sicht von ihrem sprachlichen Vorteil. Zum einen beherrschen sie Deutsch als Muttersprache, zum anderen wird auch in Berufsschulen, Real- und Hauptschulen Wert auf Englisch und manchmal eine zweite Fremdsprache gelegt. Zwar wollen viele Flüchtlinge Deutsch lernen, doch die bürokratischen Hürden zum Arbeitsmarkt sind meist noch höher.

Vielen Zuwanderern ist das duale Ausbildungssystem in Deutschland fremd. Sie bevorzugen ein Studium oder einen direkten Einstieg in den Arbeitsmarkt – dann eher als geringqualifizierte Arbeitskräfte – und bilden daher keine Konkurrenz für die Einheimischen. Nach einer Erhebung des zuständigen Bundesamtes haben nur 10 Prozent der Befragten aus der entsprechenden Altersgruppe eine Ausbildung aufgenommen. Auch der Anteil der Flüchtlinge, die eine Mittelschule besucht haben und damit zu den klassischen Anwärtern auf eine berufliche Ausbildung gehören, ist nach Informationen des IAB relativ gering.

Denkbar ist daher, dass die heutigen Flüchtlinge in einigen Jahren durchaus eine Konkurrenz für die deutschen Auszubildenden darstellen können. Zumal sie im Gros sehr motiviert sind. Zudem wird es in vielen Branchen Bedarf nach zweisprachigen Angeboten geben. Die heutigen Flüchtlinge werden ihre heimischen Sprachkenntnisse wie beispielsweise Arabisch in Zukunft für sich nutzen können.
Flüchtlinge setzen ungern auf eine Ausbildung Text A4:
In Ausbildung, Azubis, ohne Fremdsprachenkenntnisse, weiblich

Jedes Jahr sind laut Bundesarbeitsagentur in Deutschland rund 600.000 Ausbildungsplätze zu besetzen. Die meisten der in der zweiten Jahreshälfte nach Deutschland geflüchteten Menschen sind sehr jung und männlich. Das IAB geht davon aus, dass etwa 55 Prozent der Flüchtlinge unter 25 Jahre alt sind. Viele von ihnen wollen sich in Europa eine neue Zukunft aufbauen – manche von ihnen haben in ihrem Heimatland bereits eine Berufsausbildung abgeschlossen. Die meisten sind allerdings jung und haben deshalb zumindest Chancen, noch eine bessere Ausbildung zu bekommen.

Die Konkurrenz für die heimischen Auszubildenden hält sich dennoch in Grenzen: Die Zahl unbesetzter Ausbildungsstellen in Deutschland wächst. Allein im vergangenen Ausbildungsjahr wurden etwa 40.000 unbesetzte Stellen gemeldet. Das waren 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Es ist davon auszugehen, dass sich dieser Trend fortsetzen und vor allem Branchen wie das Hotel- und Gaststättengewerbe sowie das Lebensmittelhandwerk trifft. Zudem profitieren einheimische Auszubildende zumindest auf kurze Sicht von ihrem sprachlichen Vorteil. Zum einen beherrschen sie Deutsch als Muttersprache, zum anderen wird auch in Berufsschulen, Real- und Hauptschulen Wert auf Englisch und manchmal eine zweite Fremdsprache gelegt. Zwar wollen viele Flüchtlinge Deutsch lernen, doch die bürokratischen Hürden zum Arbeitsmarkt sind meist noch höher.

Vielen Zuwanderern ist das duale Ausbildungssystem in Deutschland fremd. Sie bevorzugen ein Studium oder einen direkten Einstieg in den Arbeitsmarkt – dann eher als geringqualifizierte Arbeitskräfte – und bilden daher keine Konkurrenz für die Einheimischen. Nach einer Erhebung des zuständigen Bundesamtes haben nur 10 Prozent der Befragten aus der entsprechenden Altersgruppe eine Ausbildung aufgenommen. Auch der Anteil der Flüchtlinge, die eine Mittelschule besucht haben und damit zu den klassischen Anwärtern auf eine berufliche Ausbildung gehören, ist nach Informationen des IAB relativ gering.

Denkbar ist daher, dass die heutigen Flüchtlinge in einigen Jahren durchaus eine Konkurrenz für die deutschen Auszubildenden darstellen können. Zumal sie im Gros sehr motiviert sind. Zudem wird es in vielen Branchen Bedarf nach zweisprachigen Angeboten geben. Die heutigen Flüchtlinge werden ihre heimischen Sprachkenntnisse wie beispielsweise Arabisch in Zukunft für sich nutzen können. Da nur die Minderheit der Ankömmlinge weiblich ist, bleibt die Konkurrenz in Ausbildungsberufen, die gerne von Frauen ergriffen werden, gering.
Mehr Konkurrenz in „männlichen“ Studiengängen Text B1:
In Ausbildung, Studierende, männlich

Fast ein Drittel der im September 2015 in Deutschland lebenden Migranten hat laut Statistischem Bundesamt Abitur oder einen vergleichbaren Schulabschluss. Unter den Flüchtlingen ist der Anteil vermutlich deutlich niedriger. Zudem ist der Nachweis besonders für Flüchtlinge aus Bürgerkriegsländern wie Syrien, Afghanistan und Irak schwer. Teilweise gingen die Dokumente auf der Flucht verloren oder wurden erst gar nicht mitgenommen. Im November 2015 schätzte das Institut zur Zukunft der Arbeit, dass die große Mehrheit der Flüchtlinge wohl eine Schule besucht hat (etwa 90 Prozent) und etwa 13 Prozent ein Hochschulstudium vorweisen könnten.

In Deutschland müssen sie daher erst beweisen, wie qualifiziert sie sind. Auch ihre Sprachkenntnisse müssen sie oft erst noch unter Beweis stellen. Allerdings sprechen gerade viele junge Syrer gutes Englisch und könnten daher verhältnismäßig schnell zumindest in englischsprachige Studiengänge an deutschen Universitäten aufgenommen werden. Da viele junge Flüchtlinge jedoch sehr lernwillig und motiviert sind, ist denkbar, dass die Konkurrenz um die ohnehin schon sehr begehrten Studienplätze in der zunehmend akademisierten deutschen Ausbildungslandschaft noch zunimmt.

In der zweiten Jahreshälfte sind vor allem junge Männer nach Deutschland gekommen. Deshalb kann es passieren, dass die Konkurrenz vor allem in den Studiengängen wächst, die bei Männern beliebt sind – zum Beispiel Naturwissenschaften oder Maschinenbau.
Keine Konkurrenz für weibliche Studierende Text B2:
In Ausbildung, Studierende, weiblich

Fast ein Drittel der im September 2015 in Deutschland lebenden Migranten hat laut Statistischem Bundesamt Abitur oder einen vergleichbaren Schulabschluss. Unter den Flüchtlingen ist der Anteil vermutlich deutlich niedriger. Zudem ist der Nachweis besonders für Flüchtlinge aus Bürgerkriegsländern wie Syrien, Afghanistan und Irak schwer. Teilweise gingen die Dokumente auf der Flucht verloren oder wurden erst gar nicht mitgenommen.

In Deutschland müssen sie daher erst beweisen, wie qualifiziert sie sind. Auch ihre Sprachkenntnisse müssen sie oft erst noch unter Beweis stellen. Allerdings sprechen gerade viele junge Syrer gutes Englisch und könnten daher verhältnismäßig schnell zumindest in englischsprachige Studiengänge an deutschen Universitäten aufgenommen werden. Da viele junge Flüchtlinge jedoch sehr lernwillig und motiviert sind, ist denkbar, dass die Konkurrenz um die ohnehin schon sehr begehrten Studienplätze in der zunehmend akademisierten deutschen Ausbildungslandschaft noch zunimmt.

In der zweiten Jahreshälfte sind vor allem junge Männer nach Deutschland gekommen. Deshalb wird die Konkurrenz für die eher männlich geprägten Studiengänge wie Naturwissenschaften oder Maschinenbau denkbar größer als für weibliche Studierende.
Der Konkurrenzkampf wird härter Text C1:
Arbeitslos, ungelernt, mit Sprachkenntnissen, männlich

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) schätzt, dass bei einem Zuzug von rund einer Million Flüchtlinge im vergangenen und in diesem Jahr das Erwerbspersonenpotenzial durch Migration 2015 um 324.000 und 2016 um etwa 610.000 Personen steigt. Arbeitslose in Deutschland ohne eine Berufsausbildung haben es bei der Rückkehr in den Arbeitsmarkt ohnehin schwer. Da in Deutschland vor allem Fachkräfte gesucht werden, ist das Angebot an Arbeitsplätzen für ungelernte Arbeiter sehr gering.

Von 1,1 Millionen Flüchtlingen können etwa 240.000 aktiv als Arbeitskräfte am Arbeitsmarkt teilnehmen, schätzt Klaus Zimmermann vom Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA) in Bonn. Die Bundesarbeitsagentur rechnet damit, dass der deutsche Arbeitsmarkt jährlich etwa 350.000 Flüchtlinge aufnehmen kann. Nach Erhebungen der Bundesarbeitsagentur haben aus den Asylherkunftsländern 87 Prozent der Ankömmlinge keine abgeschlossene Berufsausbildung. Da die wenigsten von ihnen direkt eine Arbeit finden und sich zumindest kurzfristig arbeitslos melden werden, konkurrieren sie am ehesten mit den deutschen Langzeitarbeitslosen.

Allerdings drängen die meisten der Flüchtlinge schnellstmöglich auf den Arbeitsmarkt. Im Grunde genommen kommt es ihnen weniger darauf an, welche Arbeit sie machen, als vielmehr darauf, dass sie irgendwie Geld verdienen, das sie dann in ihre Heimatländer schicken können. Ihr Vorteil ist außerdem, dass sie als besonders motivierte Arbeitskräfte gelten. Nicht nur das Jobangebot an sich ist gering, sondern auch die Betreuung in den Arbeitsagenturen und Jobcentern wird sich unter den derzeitigen Bedingungen verschlechtern, da ein Mitarbeiter nun für mehr Arbeitssuchende zuständig ist. Da für die meisten Arbeiten ohne Qualifizierung auch keine besonderen Sprachkenntnisse von Nöten sind, dürften es vor allem ältere einheimische Arbeitssuchende angesichts des jungen Nachschubs durch die Flüchtlinge noch schwerer haben. Der Konkurrenzkampf unter den arbeitslosen Geringqualifizierten wird demnach härter.

In Dänemark wurde die massive Einwanderung von Flüchtlingen über den Zeitraum von 1990 bis 2008 untersucht. Demnach übten Einheimische als Folge der Flüchtlingswelle beruflich verbesserte und anschließend komplexere Tätigkeiten aus, während die Flüchtlinge die einfacheren Arbeiten übernahmen. Eine andere Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Flüchtlinge vor allem den Arbeitskampf auf dem Schwarzmarkt erhärten. Das gilt zumindest für die Türkei, wo Flüchtlinge nicht in den regulären Arbeitsmarkt aufgenommen wurden. Hier sorgten die Hunderttausenden syrischen Flüchtlinge dafür, dass die Wahrscheinlichkeit für einen einheimischen Erwerbstätigkeiten, eine Arbeit auf dem Schwarzmarkt zu finden, messbar sank. Das ist vor allem der niedrigen Teilhabe der Flüchtlinge geschuldet.
Weniger Arbeitsplätze für Ungelernte Text C2:
Arbeitslos, ungelernt, mit Sprachkenntnissen, weiblich

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) schätzt, dass bei einem Zuzug von rund einer Million Flüchtlinge im vergangenen und in diesem Jahr das Erwerbspersonenpotenzial durch Migration 2015 um 324.000 und 2016 um etwa 610.000 Personen steigt. Arbeitslose in Deutschland ohne eine Berufsausbildung haben es bei der Rückkehr in den Arbeitsmarkt ohnehin schwer. Da in Deutschland vor allem Fachkräfte gesucht werden, ist das Angebot an Arbeitsplätzen für ungelernte Arbeiter sehr gering.

Von 1,1 Millionen Flüchtlingen können etwa 240.000 aktiv als Arbeitskräfte am Arbeitsmarkt teilnehmen, schätzt Klaus Zimmermann vom Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA) in Bonn. Die Bundesarbeitsagentur rechnet damit, dass der deutsche Arbeitsmarkt jährlich etwa 350.000 Flüchtlinge aufnehmen kann. Nach Erhebungen der Bundesarbeitsagentur haben aus den Asylherkunftsländern 87 Prozent der Ankömmlinge keine abgeschlossene Berufsausbildung. Da die wenigsten von ihnen direkt eine Arbeit finden und sich zumindest kurzfristig arbeitslos melden werden, konkurrieren sie am ehesten mit den deutschen Langzeitarbeitslosen.

Allerdings drängen die meisten der Flüchtlinge schnellstmöglich auf den Arbeitsmarkt. Im Grunde genommen kommt es ihnen weniger darauf an, welche Arbeit sie machen, als vielmehr darauf, dass sie irgendwie Geld verdienen, das sie dann in ihre Heimatländer schicken können. Ihr Vorteil ist außerdem, dass sie als besonders motivierte Arbeitskräfte gelten. Nicht nur das Jobangebot an sich ist gering, sondern auch die Betreuung in den Arbeitsagenturen und Jobcentern wird sich unter den derzeitigen Bedingungen verschlechtern, da ein Mitarbeiter nun für mehr Arbeitssuchende zuständig ist. Da für die meisten Arbeiten ohne Qualifizierung auch keine besonderen Sprachkenntnisse von Nöten sind, dürften es vor allem ältere einheimische Arbeitssuchende angesichts des jungen Nachschubs durch die Flüchtlinge noch schwerer haben. Der Konkurrenzkampf unter den arbeitslosen Geringqualifizierten wird demnach härter.

In Dänemark wurde die massive Einwanderung von Flüchtlingen über den Zeitraum von 1990 bis 2008 untersucht. Demnach übten Einheimische als Folge der Flüchtlingswelle beruflich verbesserte und anschließend komplexere Tätigkeiten aus, während die Flüchtlinge die einfacheren Arbeiten übernahmen. Eine andere Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Flüchtlinge vor allem den Arbeitskampf auf dem Schwarzmarkt erhärten. Das gilt zumindest für die Türkei, wo Flüchtlinge nicht in den regulären Arbeitsmarkt aufgenommen wurden. Hier sorgten die Hunderttausenden syrischen Flüchtlinge dafür, dass die Wahrscheinlichkeit für einen einheimischen Erwerbstätigkeiten, eine Arbeit auf dem Schwarzmarkt zu finden, messbar sank. Das ist vor allem der niedrigen Teilhabe der Flüchtlinge geschuldet. Für weibliche Arbeitslose, die häufig einen sozialen Beruf anstreben, ist die Konkurrenz durch die Flüchtlinge nicht ganz so groß, da diese meist männlich sind.
Auf dem Schwarzmarkt wird es hitziger Text C3:
Arbeitslos, ungelernt, ohne Sprachkenntnisse, männlich

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) schätzt, dass bei einem Zuzug von rund einer Million Flüchtlinge im vergangenen und in diesem Jahr das Erwerbspersonenpotenzial durch Migration 2015 um 324.000 und 2016 um etwa 610.000 Personen steigt. Arbeitslose in Deutschland ohne eine Berufsausbildung haben es bei der Rückkehr in den Arbeitsmarkt ohnehin schwer. Da in Deutschland vor allem Fachkräfte gesucht werden, ist das Angebot an Arbeitsplätzen für ungelernte Arbeiter sehr gering.

Von 1,1 Millionen Flüchtlingen können etwa 240.000 aktiv als Arbeitskräfte am Arbeitsmarkt teilnehmen, schätzt Klaus Zimmermann vom Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA) in Bonn. Die Bundesarbeitsagentur rechnet damit, dass der deutsche Arbeitsmarkt jährlich etwa 350.000 Flüchtlinge aufnehmen kann. Nach Erhebungen der Bundesarbeitsagentur haben aus den Asylherkunftsländern 87 Prozent der Ankömmlinge keine abgeschlossene Berufsausbildung. Da die wenigsten von ihnen direkt eine Arbeit finden und sich zumindest kurzfristig arbeitslos melden werden, konkurrieren sie am ehesten mit den deutschen Langzeitarbeitslosen.

Allerdings drängen die meisten der Flüchtlinge schnellstmöglich auf den Arbeitsmarkt. Im Grunde genommen kommt es ihnen weniger darauf an, welche Arbeit sie machen, als vielmehr darauf, dass sie irgendwie Geld verdienen, das sie dann in ihre Heimatländer schicken können. Ihr Vorteil ist außerdem, dass sie als besonders motivierte Arbeitskräfte gelten. Nicht nur das Jobangebot an sich ist gering, sondern auch die Betreuung in den Arbeitsagenturen und Jobcentern wird sich unter den derzeitigen Bedingungen verschlechtern, da ein Mitarbeiter nun für mehr Arbeitssuchende zuständig ist. Da für die meisten Arbeiten ohne Qualifizierung auch keine besonderen Sprachkenntnisse von Nöten sind, dürften es vor allem ältere einheimische Arbeitssuchende angesichts des jungen Nachschubs durch die Flüchtlinge noch schwerer haben. Der Konkurrenzkampf unter den arbeitslosen Geringqualifizierten wird demnach härter.

In Dänemark wurde die massive Einwanderung von Flüchtlingen über den Zeitraum von 1990 bis 2008 untersucht. Demnach übten Einheimische als Folge der Flüchtlingswelle beruflich verbesserte und anschließend komplexere Tätigkeiten aus, während die Flüchtlinge die einfacheren Arbeiten übernahmen. Eine andere Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Flüchtlinge vor allem den Arbeitskampf auf dem Schwarzmarkt erhärten. Das gilt zumindest für die Türkei, wo Flüchtlinge nicht in den regulären Arbeitsmarkt aufgenommen wurden. Hier sorgten die Hunderttausenden syrischen Flüchtlinge dafür, dass die Wahrscheinlichkeit für einen einheimischen Erwerbstätigkeiten, eine Arbeit auf dem Schwarzmarkt zu finden, messbar sank. Das ist vor allem der niedrigen Teilhabe der Flüchtlinge geschuldet.
Arbeitslose müssen Konkurrenz fürchten Text C4:
Arbeitslos, ungelernt, ohne Sprachkenntnisse, weiblich

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) schätzt, dass bei einem Zuzug von rund einer Million Flüchtlinge im vergangenen und in diesem Jahr das Erwerbspersonenpotenzial durch Migration 2015 um 324.000 und 2016 um etwa 610.000 Personen steigt. Arbeitslose in Deutschland ohne eine Berufsausbildung haben es bei der Rückkehr in den Arbeitsmarkt ohnehin schwer. Da in Deutschland vor allem Fachkräfte gesucht werden, ist das Angebot an Arbeitsplätzen für ungelernte Arbeiter sehr gering.

Von 1,1 Millionen Flüchtlingen können etwa 240.000 aktiv als Arbeitskräfte am Arbeitsmarkt teilnehmen, schätzt Klaus Zimmermann vom Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA) in Bonn. Die Bundesarbeitsagentur rechnet damit, dass der deutsche Arbeitsmarkt jährlich etwa 350.000 Flüchtlinge aufnehmen kann. Nach Erhebungen der Bundesarbeitsagentur haben aus den Asylherkunftsländern 87 Prozent der Ankömmlinge keine abgeschlossene Berufsausbildung. Da die wenigsten von ihnen direkt eine Arbeit finden und sich zumindest kurzfristig arbeitslos melden werden, konkurrieren sie am ehesten mit den deutschen Langzeitarbeitslosen.

Allerdings drängen die meisten der Flüchtlinge schnellstmöglich auf den Arbeitsmarkt. Im Grunde genommen kommt es ihnen weniger darauf an, welche Arbeit sie machen, als vielmehr darauf, dass sie irgendwie Geld verdienen, das sie dann in ihre Heimatländer schicken können. Ihr Vorteil ist außerdem, dass sie als besonders motivierte Arbeitskräfte gelten. Nicht nur das Jobangebot an sich ist gering, sondern auch die Betreuung in den Arbeitsagenturen und Jobcentern kann sich unter den derzeitigen Bedingungen verschlechtern, da ein Mitarbeiter nun für mehr Arbeitssuchende zuständig ist. Da für die meisten Arbeiten ohne Qualifizierung auch keine besonderen Sprachkenntnisse von Nöten sind, dürften es vor allem ältere einheimische Arbeitssuchende angesichts des jungen Nachschubs durch die Flüchtlinge noch schwerer haben. Der Konkurrenzkampf unter den arbeitslosen Geringqualifizierten wird demnach härter.

In Dänemark wurde die massive Einwanderung von Flüchtlingen über den Zeitraum von 1990 bis 2008 untersucht. Demnach übten Einheimische als Folge der Flüchtlingswelle beruflich verbesserte und anschließend komplexere Tätigkeiten aus, während die Flüchtlinge die einfacheren Arbeiten übernahmen. Eine andere Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Flüchtlinge vor allem den Arbeitskampf auf dem Schwarzmarkt erhärten. Das gilt zumindest für die Türkei, wo Flüchtlinge nicht in den regulären Arbeitsmarkt aufgenommen wurden. Hier sorgten die Hunderttausenden syrischen Flüchtlinge dafür, dass die Wahrscheinlichkeit für einen einheimischen Erwerbstätigkeiten, eine Arbeit auf dem Schwarzmarkt zu finden, messbar sank. Das ist vor allem der niedrigen Teilhabe der Flüchtlinge geschuldet. Für weibliche Arbeitslose, die einen sozialen Beruf anstreben, ist die Konkurrenz durch die Flüchtlinge nicht ganz so groß, da diese meist männlich sind.
Sprachgewandte Fachkräfte müssen sich nicht sorgen Text D1:
Arbeitslos, ausgebildet, mit Sprachkenntnissen, männlich

Die Flüchtlinge aus Bürgerkriegsländern wie Syrien, Afghanistan und Irak sind meist jung und männlich. Die meisten haben zwar eine Schule besucht, aber keine abgeschlossene Berufsausbildung. Zudem wird der Zugang zum Arbeitsmarkt durch bürokratische Hürden erschwert. Um den Einheimischen Konkurrenz zu machen, müssen die Asylbewerber erst geduldet werden. Viele der Flüchtlinge haben ihre Abschlusszertifikate in der Heimat zurückgelassen oder auf der Flucht verloren. Sie müssen ihre Qualifikationen erst nachweisen.

Von den etwa 1,1 Millionen Ankömmlingen im vergangenen Jahr steht nach Schätzungen von Klaus Zimmermann, Direktor des Instituts zur Zukunft der Arbeit, nur rund ein Viertel dem Arbeitsmarkt zur Verfügung – die anderen werden nicht geduldet, können nicht arbeiten oder sind noch nicht im arbeitsfähigen Alter. Von diesem Viertel hat in fünf Jahren etwa die Hälfte einen Job. Geht man von Zahlen der Bundesagentur für Arbeit aus, werden jedes Jahr 700.000 neue Stellen geschaffen. Die Bundesarbeitsagentur geht davon aus, dass der deutsche Arbeitsmarkt jährlich etwa 350.000 Flüchtlinge aufnehmen kann. Die Arbeitsmarkteffekte sind also kaum messbar. Spürbar ist die große Zahl der Ankömmlinge vor allem in den Jobcentern, wo die Betreuer nun mehr Arbeitslose betreuen müssen. Darauf ist unter Umständen ein Qualitätsverlust in der Beratung ableitbar. Doch auch diese Auswirkungen dürften für den deutschen Arbeitnehmer kaum spürbar sein.

Die meisten der Flüchtlinge drängen schnellstmöglich auf den Arbeitsmarkt. Ihnen ist weniger wichtig, welche Arbeit sie machen. Hauptsache, sie verdienen Geld, das sie dann in die Heimat schicken können. Da die meisten von ihnen ohnehin eher geringe Chancen haben, als Facharbeiter angestellt zu werden, konkurrieren die Ankömmlinge mit den geringqualifizierten Angestellten und den Arbeitslosen um Arbeitsstellen, für die keine besondere Ausbildung oder Sprachkenntnisse erforderlich sind.

Wenn die Asylbewerber der deutschen Sprache mächtig sind oder diese zumindest schnell lernen, haben sie aber immerhin einen kleinen Vorteil: Sie gelten als besonders motivierte Arbeitskräfte. Insgesamt ist also nicht damit zu rechnen, dass sich die Situation am Arbeitsmarkt für die arbeitslosen, ausgebildeten Einheimischen verschlechtert. Außerdem sind etwa 40 Prozent der Flüchtlinge zwischen 25 und 35 Jahre alt und es ist durchaus möglich, dass diese nochmal an ihrer Bildungsbiografie arbeiten. Somit könnten selbst ungelernte Flüchtlinge in einigen Jahren zur Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt werden.
Vorteile gegenüber den Flüchtlingen überwiegen Text D2:
Arbeitslos, ausgebildet, mit Sprachkenntnissen, weiblich

Die Flüchtlinge aus Bürgerkriegsländern wie Syrien, Afghanistan und Irak sind meist jung und männlich. Die meisten haben zwar eine Schule besucht, aber keine abgeschlossene Berufsausbildung. Zudem wird der Zugang zum Arbeitsmarkt durch bürokratische Hürden erschwert. Um den Einheimischen Konkurrenz zu machen, müssen die Asylbewerber erst geduldet werden. Viele der Flüchtlinge haben ihre Abschlusszertifikate in der Heimat zurückgelassen oder auf der Flucht verloren. Sie müssen ihre Qualifikationen erst nachweisen.

Von den etwa 1,1 Millionen Ankömmlingen im vergangenen Jahr steht nach Schätzungen von Klaus Zimmermann, Direktor des Instituts zur Zukunft der Arbeit, nur rund ein Viertel dem Arbeitsmarkt zur Verfügung – die anderen werden nicht geduldet, können nicht arbeiten oder sind noch nicht im arbeitsfähigen Alter. Von diesem Viertel hat in fünf Jahren etwa die Hälfte einen Job. Geht man von Zahlen der Bundesagentur für Arbeit aus, werden jedes Jahr 700.000 neue Stellen geschaffen. Die Bundesarbeitsagentur geht davon aus, dass der deutsche Arbeitsmarkt jährlich etwa 350.000 Flüchtlinge aufnehmen kann. Die Arbeitsmarkteffekte sind also kaum messbar. Spürbar ist die große Zahl der Ankömmlinge vor allem in den Jobcentern, wo die Betreuer nun mehr Arbeitslose betreuen müssen. Darauf ist unter Umständen ein Qualitätsverlust in der Beratung ableitbar. Doch auch diese Auswirkungen dürften für den deutschen Arbeitnehmer kaum spürbar sein.

Die meisten der Flüchtlinge drängen schnellstmöglich auf den Arbeitsmarkt. Ihnen ist weniger wichtig, welche Arbeit sie machen. Hauptsache, sie verdienen Geld, das sie dann in die Heimat schicken können. Da die meisten von ihnen ohnehin eher geringe Chancen haben, als Facharbeiter angestellt zu werden, konkurrieren die Ankömmlinge mit den geringqualifizierten Angestellten und den Arbeitslosen um Arbeitsstellen, für die keine besondere Ausbildung oder Sprachkenntnisse erforderlich sind.

Wenn die Asylbewerber der deutschen Sprache mächtig sind oder diese zumindest schnell lernen, haben sie aber immerhin einen kleinen Vorteil: Sie gelten als besonders motivierte Arbeitskräfte. Insgesamt ist also nicht damit zu rechnen, dass sich die Situation am Arbeitsmarkt für die arbeitslosen, ausgebildeten Einheimischen verschlechtert. Außerdem sind etwa 40 Prozent der Flüchtlinge zwischen 25 und 35 Jahre alt und es ist durchaus möglich, dass diese nochmal an ihrer Bildungsbiografie arbeiten. Somit könnten selbst ungelernte Flüchtlinge in einigen Jahren zur Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt werden.
Auswirkungen der Flüchtlinge sind nicht spürbar Text D3:
Arbeitslos, ausgebildet, ohne Sprachkenntnisse, männlich

Die Flüchtlinge aus Bürgerkriegsländern wie Syrien, Afghanistan und Irak sind meist jung und männlich. Die meisten haben zwar eine Schule besucht, aber keine abgeschlossene Berufsausbildung. Zudem wird der Zugang zum Arbeitsmarkt durch bürokratische Hürden erschwert. Um den Einheimischen Konkurrenz zu machen, müssen die Asylbewerber erst geduldet werden. Viele der Flüchtlinge haben ihre Abschlusszertifikate in der Heimat zurückgelassen oder auf der Flucht verloren. Sie müssen ihre Qualifikationen erst nachweisen.

Von den etwa 1,1 Millionen Ankömmlingen im vergangenen Jahr steht nach Schätzungen von Klaus Zimmermann, Direktor des Instituts zur Zukunft der Arbeit, nur rund ein Viertel dem Arbeitsmarkt zur Verfügung – die anderen werden nicht geduldet, können nicht arbeiten oder sind noch nicht im arbeitsfähigen Alter. Von diesem Viertel hat in fünf Jahren etwa die Hälfte einen Job. Geht man von Zahlen der Bundesagentur für Arbeit aus, werden jedes Jahr 700.000 neue Stellen geschaffen. Die Bundesarbeitsagentur geht davon aus, dass der deutsche Arbeitsmarkt jährlich etwa 350.000 Flüchtlinge aufnehmen kann. Die Arbeitsmarkteffekte sind also kaum messbar. Spürbar ist die große Zahl der Ankömmlinge vor allem in den Jobcentern, wo die Betreuer nun mehr Arbeitslose betreuen müssen. Darauf ist unter Umständen ein Qualitätsverlust in der Beratung ableitbar. Doch auch diese Auswirkungen dürften für den deutschen Arbeitnehmer kaum spürbar sein.

Die meisten der Flüchtlinge drängen schnellstmöglich auf den Arbeitsmarkt. Ihnen ist weniger wichtig, welche Arbeit sie machen. Hauptsache, sie verdienen Geld, das sie dann in die Heimat schicken können. Da die meisten von ihnen ohnehin eher geringe Chancen haben, als Facharbeiter angestellt zu werden, konkurrieren die Ankömmlinge mit den geringqualifizierten Angestellten und den Arbeitslosen um Arbeitsstellen, für die keine besondere Ausbildung oder Sprachkenntnisse erforderlich sind.

Insgesamt ist also nicht damit zu rechnen, dass sich die Situation am Arbeitsmarkt für die arbeitslosen, ausgebildeten Einheimischen verschlechtert. Allerdings sind etwa 40 Prozent der Flüchtlinge zwischen 25 und 35 Jahre alt und es ist durchaus möglich, dass diese nochmal an ihrer Bildungsbiografie arbeiten. Somit könnten selbst ungelernte Flüchtlinge in einigen Jahren zur Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt werden.
Qualitätsverlust in der Jobvermittlung möglich Text D4:
Arbeitslos, ausgebildet, ohne Sprachkenntnisse, weiblich

Die Flüchtlinge aus Bürgerkriegsländern wie Syrien, Afghanistan und Irak sind meist jung und männlich. Die meisten haben zwar eine Schule besucht, aber keine abgeschlossene Berufsausbildung. Zudem wird der Zugang zum Arbeitsmarkt durch bürokratische Hürden erschwert. Um den Einheimischen Konkurrenz zu machen, müssen die Asylbewerber erst geduldet werden. Viele der Flüchtlinge haben ihre Abschlusszertifikate in der Heimat zurückgelassen oder auf der Flucht verloren. Sie müssen ihre Qualifikationen erst nachweisen.

Von den etwa 1,1 Millionen Ankömmlingen im vergangenen Jahr steht nach Schätzungen von Klaus Zimmermann, Direktor des Instituts zur Zukunft der Arbeit, nur rund ein Viertel dem Arbeitsmarkt zur Verfügung – die anderen werden nicht geduldet, können nicht arbeiten oder sind noch nicht im arbeitsfähigen Alter. Von diesem Viertel hat in fünf Jahren etwa die Hälfte einen Job. Geht man von Zahlen der Bundesagentur für Arbeit aus, werden jedes Jahr 700.000 neue Stellen geschaffen. Die Bundesarbeitsagentur geht davon aus, dass der deutsche Arbeitsmarkt jährlich etwa 350.000 Flüchtlinge aufnehmen kann. Die Arbeitsmarkteffekte sind also kaum messbar. Spürbar ist die große Zahl der Ankömmlinge vor allem in den Jobcentern, wo die Betreuer nun mehr Arbeitslose betreuen müssen. Darauf ist unter Umständen ein Qualitätsverlust in der Beratung ableitbar. Doch auch diese Auswirkungen dürften für den deutschen Arbeitnehmer kaum spürbar sein.

Die meisten der Flüchtlinge drängen schnellstmöglich auf den Arbeitsmarkt. Ihnen ist weniger wichtig, welche Arbeit sie machen. Hauptsache, sie verdienen Geld, das sie dann in die Heimat schicken können. Da die meisten von ihnen ohnehin eher geringe Chancen haben, als Facharbeiter angestellt zu werden, konkurrieren die Ankömmlinge mit den geringqualifizierten Angestellten und den Arbeitslosen um Arbeitsstellen, für die keine besondere Ausbildung oder Sprachkenntnisse erforderlich sind.

Insgesamt ist also nicht damit zu rechnen, dass sich die Situation am Arbeitsmarkt für die arbeitslosen, ausgebildeten Einheimischen verschlechtert. Allerdings sind etwa 40 Prozent der Flüchtlinge zwischen 25 und 35 Jahre alt und es ist durchaus möglich, dass diese nochmal an ihrer Bildungsbiografie arbeiten. Somit könnten selbst ungelernte Flüchtlinge in einigen Jahren zur Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt werden.
Der Fachkräftemangel verhindert Schlimmeres Text E1:
Arbeitslos, akademisch gebildet, mit Sprachkenntnissen, männlich

Die Bundesagentur für Arbeit bewertete die allgemeine Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt im vergangenen Jahr positiv. Es gab nicht nur so viele Erwerbstätige wie noch nie, sondern auch Akademiker profitierten von den positiven Trends am Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenquote für Akademiker lag 2013 bei 2,5 Prozent. Damit hatte sie sich leicht erhöht, blieb aber weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau. Unter den akademisch gebildeten Arbeitskräften herrscht nahezu Vollbeschäftigung.

Die meisten der ankommenden Flüchtlinge sind jung, männlich und tun sich schwer, eine Ausbildung nachzuweisen. Besonders hoch waren die Arbeitslosenquoten der Bevölkerung aus Kriegs- und Bürgerkriegsländern mit 41,6 Prozent. Aufgrund freiwilliger Selbstauskünfte ermittelte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf), dass nur etwa 13 Prozent der bis September 2015 befragten Flüchtlinge eine Hochschule besucht haben. Selbst wenn die Flüchtlinge einen Ausbildungsnachweis vorlegen können und die deutsche Sprache sprechen, bedeutet die Konkurrenz für die deutschen Arbeitnehmer nicht unbedingt ein Problem. Denn grundsätzlich gilt in Deutschland: Informatiker, Mediziner, Ingenieure, und viele andere Berufsgruppen, die ein Studium erfordern, sind in Deutschland gesucht. Besonders in ländlichen Regionen herrscht Mediziner- und Fachkräftemangel.

Ein Vorteil der Flüchtlinge ist, dass sie als besonders motiviert gelten und schnell auf dem Arbeitsmarkt unterkommen wollen, um Geld in ihre Heimat zu schicken. Daher ist die Bereitschaft, selbst eine Arbeitsstelle anzunehmen, für die sie eigentlich überqualifiziert sind, höher, als bei einem deutschen, akademisch gebildeten Arbeitslosen. Da selbst mittelständische Unternehmen und kleinere Arbeitgeber heutzutage verstärkt auch international tätig sind, ist es von Vorteil, wenn die Bewerber zumindest die englische Sprache sprechen. Ist das nicht der Fall, tun sich sowohl deutsche, als auch ausländische Arbeitssuchende schwerer, auf dem Arbeitsmarkt unterzukommen.
Vorteil der Flüchtlinge ist ihre Motivation Text E2:
Arbeitslos, akademisch gebildet, mit Sprachkenntnissen, weiblich

Die Bundesagentur für Arbeit bewertete die allgemeine Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt im vergangenen Jahr positiv. Es gab nicht nur so viele Erwerbstätige wie noch nie, sondern auch Akademiker profitierten von den positiven Trends am Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenquote für Akademiker lag 2013 bei 2,5 Prozent. Damit hatte sie sich leicht erhöht, blieb aber weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau. Unter den akademisch gebildeten Arbeitskräften herrscht nahezu Vollbeschäftigung.

Die meisten der ankommenden Flüchtlinge sind jung, männlich und tun sich schwer, eine Ausbildung nachzuweisen. Besonders hoch waren die Arbeitslosenquoten der Bevölkerung aus Kriegs- und Bürgerkriegsländern mit 41,6 Prozent. Aufgrund freiwilliger Selbstauskünfte ermittelte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf), dass nur etwa 13 Prozent der bis September 2015 befragten Flüchtlinge eine Hochschule besucht haben. Selbst wenn die Flüchtlinge einen Ausbildungsnachweis vorlegen können und die deutsche Sprache sprechen, bedeutet die Konkurrenz für die deutschen Arbeitnehmer nicht unbedingt ein Problem. Denn grundsätzlich gilt in Deutschland: Informatiker, Mediziner, Ingenieure, und viele andere Berufsgruppen, die ein Studium erfordern, sind in Deutschland gesucht. Besonders in ländlichen Regionen herrscht Mediziner- und Fachkräftemangel.

Ein Vorteil der Flüchtlinge ist, dass sie als besonders motiviert gelten und schnell auf dem Arbeitsmarkt unterkommen wollen, um Geld in ihre Heimat zu schicken. Daher ist die Bereitschaft, selbst eine Arbeitsstelle anzunehmen, für die sie eigentlich überqualifiziert sind, höher, als bei einem deutschen, akademisch gebildeten Arbeitslosen. Weibliche, akademisch gebildete Arbeitslose stehen grundsätzlich besser da, da die meisten der Asylbewerber männlich sind. Da selbst mittelständische Unternehmen und kleinere Arbeitgeber heutzutage verstärkt auch international tätig sind, ist es von Vorteil, wenn die Bewerber zumindest die englische Sprache sprechen. Ist das nicht der Fall, tun sich sowohl deutsche, als auch ausländische Arbeitssuchende schwerer, auf dem Arbeitsmarkt unterzukommen.
Nur wenige Flüchtlinge haben einen Hochschulabschluss Text E3:
Arbeitslos, akademisch gebildet, ohne Sprachkenntnisse, männlich

Die Bundesagentur für Arbeit bewertete die allgemeine Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt im vergangenen Jahr positiv. Es gab nicht nur so viele Erwerbstätige wie noch nie, sondern auch Akademiker profitierten von den positiven Trends am Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenquote für Akademiker lag 2013 bei 2,5 Prozent. Damit hatte sie sich leicht erhöht, blieb aber weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau. Unter den akademisch gebildeten Arbeitskräften herrscht nahezu Vollbeschäftigung.

Die meisten der ankommenden Flüchtlinge sind jung, männlich und tun sich schwer, eine Ausbildung nachzuweisen. Besonders hoch waren die Arbeitslosenquoten der Bevölkerung aus Kriegs- und Bürgerkriegsländern mit 41,6 Prozent. Aufgrund freiwilliger Selbstauskünfte ermittelte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf), dass nur etwa 13 Prozent der bis September 2015 befragten Flüchtlinge eine Hochschule besucht haben. Selbst wenn die Flüchtlinge einen Ausbildungsnachweis vorlegen können und die deutsche Sprache sprechen, bedeutet die Konkurrenz für die deutschen Arbeitnehmer nicht unbedingt ein Problem. Denn grundsätzlich gilt in Deutschland: Informatiker, Mediziner, Ingenieure, und viele andere Berufsgruppen, die ein Studium erfordern, sind in Deutschland gesucht. Besonders in ländlichen Regionen herrscht Mediziner- und Fachkräftemangel.

Ein Vorteil der Flüchtlinge ist, dass sie als besonders motiviert gelten und schnell auf dem Arbeitsmarkt unterkommen wollen, um Geld in ihre Heimat zu schicken. Daher ist die Bereitschaft, selbst eine Arbeitsstelle anzunehmen, für die sie eigentlich überqualifiziert sind, höher, als bei einem deutschen, akademisch gebildeten Arbeitslosen.
Weibliche Akademiker bekommen keine Konkurrenz Text E4:
Arbeitslos, akademisch gebildet, ohne Sprachkenntnisse, weiblich

Die Bundesagentur für Arbeit bewertete die allgemeine Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt im vergangenen Jahr positiv. Es gab nicht nur so viele Erwerbstätige wie noch nie, sondern auch Akademiker profitierten von den positiven Trends am Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenquote für Akademiker lag 2013 bei 2,5 Prozent. Damit hatte sie sich leicht erhöht, blieb aber weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau. Unter den akademisch gebildeten Arbeitskräften herrscht nahezu Vollbeschäftigung.

Die meisten der ankommenden Flüchtlinge sind jung, männlich und tun sich schwer, eine Ausbildung nachzuweisen. Besonders hoch waren die Arbeitslosenquoten der Bevölkerung aus Kriegs- und Bürgerkriegsländern mit 41,6 Prozent. Aufgrund freiwilliger Selbstauskünfte ermittelte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf), dass nur etwa 13 Prozent der bis September 2015 befragten Flüchtlinge eine Hochschule besucht haben. Selbst wenn die Flüchtlinge einen Ausbildungsnachweis vorlegen können und die deutsche Sprache sprechen, bedeutet die Konkurrenz für die deutschen Arbeitnehmer nicht unbedingt ein Problem. Denn grundsätzlich gilt in Deutschland: Informatiker, Mediziner, Ingenieure, und viele andere Berufsgruppen, die ein Studium erfordern, sind in Deutschland gesucht. Besonders in ländlichen Regionen herrscht Mediziner- und Fachkräftemangel.

Ein Vorteil der Flüchtlinge ist, dass sie als besonders motiviert gelten und schnell auf dem Arbeitsmarkt unterkommen wollen, um Geld in ihre Heimat zu schicken. Daher ist die Bereitschaft, selbst eine Arbeitsstelle anzunehmen, für die sie eigentlich überqualifiziert sind, höher, als bei einem deutschen, akademisch gebildeten Arbeitslosen. Weibliche, akademisch gebildete Arbeitslose stehen grundsätzlich besser da, da die meisten der Asylbewerber männlich sind.
Flüchtlinge wollen vor allem Geld verdienen Text F1:
Erwerbstätig, ungelernt, mit Sprachkenntnissen, männlich

Die Zuwanderungseffekte durch die Flüchtlinge sind für die geringqualifizierten Arbeitnehmer in Deutschland wohl am stärksten spürbar. Denn die Schwelle zum Eintritt in den Arbeitsmarkt für Geringqualifizierte ist sehr niedrig. Es kommt weniger auf die Qualifikation an, sondern auf die Motivation. Und motiviert sind die Flüchtlinge. Viele von ihnen drängen schnellstmöglich auf den Arbeitsmarkt, um Geld in ihre Heimatländer schicken zu können. Während einheimische Arbeitnehmer weniger bereit dazu sind, von ihrem Qualifikationsniveau und ihrer Fachrichtung abzuweichen, legen Asylbewerber grundsätzlich mehr Wert darauf, dass sie überhaupt arbeiten und weniger darauf, was sie arbeiten.

Vor allem im Hotel- und Gaststättengewerbe, sowie in den wirtschaftsnahen Dienstleistungen wie dem Reinigungsgewerbe sieht Herbert Brücker, Migrationsexperte beim Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Möglichkeiten für Flüchtlinge, Geld zu verdienen. Auch in der Bau- und Landwirtschaft sind ausländische Beschäftigte überdurchschnittlich vertreten. Nach Ansicht von Brücker würde die deutsche Volkswirtschaft ohne ausländische Arbeiter – zumindest im Low-Tech-Bereich – manche Dinge gar nicht mehr produzieren. Gerade die Landwirtschaft ist auf geringqualifizierte Arbeiter angewiesen. Gleichzeitig ließe sich so beobachten, wie deutsche Arbeitnehmer dann aufsteigen, so Brücker. Die Beschäftigungsstruktur verschiebe sich zugunsten der Einheimischen. Gemäß dem Prinzip: Je mehr Indianer, desto mehr Häuptlinge. Sprachkenntnisse sind zudem von Vorteil. Wobei die Flüchtlinge hier von der Internationalisierung der Unternehmen profitieren, da in vielen Betrieben inzwischen auch Englisch gesprochen wird.

Die größten Verlierer der neuen Einwanderungswelle sind die Arbeiter mit Migrationshintergrund, die schon länger im Land sind. Auch sie legten vor allem Wert auf ein schnelles Einkommen und weniger auf eine weitere Qualifikation und landeten so meist in den Arbeitsverhältnissen, die nun auch von den Flüchtlingen angestrebt werden. Da vor allem junge Männer nach Deutschland flüchten, sind männliche Arbeitnehmer grundsätzlich etwas mehr betroffen, als weibliche. Doch auch hier gilt: Angesichts der Größe des Arbeitsmarktes, ist die Anzahl der neuen Arbeitskräfte bislang zu schultern.
Größe des Arbeitsmarkts kann Flüchtlinge verkraften Text F2:
Erwerbstätig, ungelernt, mit Sprachkenntnissen, weiblich

Die Zuwanderungseffekte durch die Flüchtlinge sind für die geringqualifizierten Arbeitnehmer in Deutschland wohl am stärksten spürbar. Denn die Schwelle zum Eintritt in den Arbeitsmarkt für Geringqualifizierte ist sehr niedrig. Es kommt weniger auf die Qualifikation an, sondern auf die Motivation. Und motiviert sind die Flüchtlinge. Viele von ihnen drängen schnellstmöglich auf den Arbeitsmarkt, um Geld in ihre Heimatländer schicken zu können. Während einheimische Arbeitnehmer weniger bereit dazu sind, von ihrem Qualifikationsniveau und ihrer Fachrichtung abzuweichen, legen Asylbewerber grundsätzlich mehr Wert darauf, dass sie überhaupt arbeiten und weniger darauf, was sie arbeiten.

Vor allem im Hotel- und Gaststättengewerbe, sowie in den wirtschaftsnahen Dienstleistungen wie dem Reinigungsgewerbe sieht Herbert Brücker, Migrationsexperte beim Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Möglichkeiten für Flüchtlinge, Geld zu verdienen. Auch in der Bau- und Landwirtschaft sind ausländische Beschäftigte überdurchschnittlich vertreten. Nach Ansicht von Brücker würde die deutsche Volkswirtschaft ohne ausländische Arbeiter – zumindest im Low-Tech-Bereich – manche Dinge gar nicht mehr produzieren. Gerade die Landwirtschaft ist auf geringqualifizierte Arbeiter angewiesen. Gleichzeitig ließe sich so beobachten, wie deutsche Arbeitnehmer dann aufsteigen, so Brücker. Die Beschäftigungsstruktur verschiebe sich zugunsten der Einheimischen. Gemäß dem Prinzip: Je mehr Indianer, desto mehr Häuptlinge. Sprachkenntnisse sind zudem von Vorteil. Wobei die Flüchtlinge hier von der Internationalisierung der Unternehmen profitieren, da in vielen Betrieben inzwischen auch Englisch gesprochen wird.

Die größten Verlierer der neuen Einwanderungswelle sind die Arbeiter mit Migrationshintergrund, die schon länger im Land sind. Auch sie legten vor allem Wert auf ein schnelles Einkommen und weniger auf eine weitere Qualifikation und landeten so meist in den Arbeitsverhältnissen, die nun auch von den Flüchtlingen angestrebt werden. Da vor allem junge Männer nach Deutschland flüchten, sind weibliche Arbeitnehmer grundsätzlich etwas weniger betroffen, als männliche.
Deutschland braucht die ungelernten Arbeiter Text F3:
Erwerbstätig, ungelernt, ohne Sprachkenntnisse, männlich

Die Zuwanderungseffekte durch die Flüchtlinge sind für die geringqualifizierten Arbeitnehmer in Deutschland wohl am stärksten spürbar. Denn die Schwelle zum Eintritt in den Arbeitsmarkt für Geringqualifizierte ist sehr niedrig. Es kommt weniger auf die Qualifikation an, sondern auf die Motivation. Und motiviert sind die Flüchtlinge. Viele von ihnen drängen schnellstmöglich auf den Arbeitsmarkt, um Geld in ihre Heimatländer schicken zu können. Während einheimische Arbeitnehmer weniger bereit dazu sind, von ihrem Qualifikationsniveau und ihrer Fachrichtung abzuweichen, legen Asylbewerber grundsätzlich mehr Wert darauf, dass sie überhaupt arbeiten und weniger darauf, was sie arbeiten.

Vor allem im Hotel- und Gaststättengewerbe, sowie in den wirtschaftsnahen Dienstleistungen wie dem Reinigungsgewerbe sieht Herbert Brücker, Migrationsexperte beim Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Möglichkeiten für Flüchtlinge, Geld zu verdienen. Auch in der Bau- und Landwirtschaft sind ausländische Beschäftigte überdurchschnittlich vertreten. Nach Ansicht von Brücker würde die deutsche Volkswirtschaft ohne ausländische Arbeiter – zumindest im Low-Tech-Bereich – manche Dinge gar nicht mehr produzieren. Gerade die Landwirtschaft ist auf geringqualifizierte Arbeiter angewiesen. Gleichzeitig ließe sich so beobachten, wie deutsche Arbeitnehmer dann aufsteigen, so Brücker. Die Beschäftigungsstruktur verschiebe sich zugunsten der Einheimischen. Gemäß dem Prinzip: Je mehr Indianer, desto mehr Häuptlinge.

Die größten Verlierer der neuen Einwanderungswelle sind die Arbeiter mit Migrationshintergrund, die schon länger im Land sind. Auch sie legten vor allem Wert auf ein schnelles Einkommen und weniger auf eine weitere Qualifikation und landeten so meist in den Arbeitsverhältnissen, die nun auch von den Flüchtlingen angestrebt werden. Da vor allem junge Männer nach Deutschland flüchten, sind männliche Arbeitnehmer grundsätzlich etwas mehr betroffen, als weibliche. Doch auch hier gilt: Angesichts der Größe des Arbeitsmarktes, ist die Anzahl der neuen Arbeitskräfte bislang zu schultern.
Einheimische profitieren von den neuen Arbeitskräften Text F4:
Erwerbstätig, ungelernt, ohne Sprachkenntnisse, weiblich

Die Zuwanderungseffekte durch die Flüchtlinge sind für die geringqualifizierten Arbeitnehmer in Deutschland wohl am stärksten spürbar. Denn die Schwelle zum Eintritt in den Arbeitsmarkt für Geringqualifizierte ist sehr niedrig. Es kommt weniger auf die Qualifikation an, sondern auf die Motivation. Und motiviert sind die Flüchtlinge. Viele von ihnen drängen schnellstmöglich auf den Arbeitsmarkt, um Geld in ihre Heimatländer schicken zu können. Während einheimische Arbeitnehmer weniger bereit dazu sind, von ihrem Qualifikationsniveau und ihrer Fachrichtung abzuweichen, legen Asylbewerber grundsätzlich mehr Wert darauf, dass sie überhaupt arbeiten und weniger darauf, was sie arbeiten.

Vor allem im Hotel- und Gaststättengewerbe, sowie in den wirtschaftsnahen Dienstleistungen wie dem Reinigungsgewerbe sieht Herbert Brücker, Migrationsexperte beim Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Möglichkeiten für Flüchtlinge, Geld zu verdienen. Auch in der Bau- und Landwirtschaft sind ausländische Beschäftigte überdurchschnittlich vertreten. Nach Ansicht von Brücker würde die deutsche Volkswirtschaft ohne ausländische Arbeiter – zumindest im Low-Tech-Bereich – manche Dinge gar nicht mehr produzieren. Gerade die Landwirtschaft ist auf geringqualifizierte Arbeiter angewiesen. Gleichzeitig ließe sich so beobachten, wie deutsche Arbeitnehmer dann aufsteigen, so Brücker. Die Beschäftigungsstruktur verschiebe sich zugunsten der Einheimischen. Gemäß dem Prinzip: Je mehr Indianer, desto mehr Häuptlinge.

Die größten Verlierer der neuen Einwanderungswelle sind die Arbeiter mit Migrationshintergrund, die schon länger im Land sind. Auch sie legten vor allem Wert auf ein schnelles Einkommen und weniger auf eine weitere Qualifikation und landeten so meist in den Arbeitsverhältnissen, die nun auch von den Flüchtlingen angestrebt werden. Da vor allem junge Männer nach Deutschland flüchten, sind weibliche Arbeitnehmer grundsätzlich etwas weniger betroffen, als männliche.
Es kann nie genug Facharbeiter geben Text G1:
Erwerbstätig, ausgebildet, mit Sprachkenntnissen, männlich

Die meisten der Flüchtlinge haben keine Berufsqualifikation oder tun sich schwer, eine solche nachzuweisen. Doch selbst wenn alle ankommenden Flüchtlinge gut ausgebildet wären, müssten sich die einheimischen Facharbeiter keine Sorgen machen. Denn gut ausgebildete Arbeiter mit Kenntnissen der deutschen und nach Möglichkeit einer weiteren Fremdsprache sind genau die Art von Angestellten, die deutsche Unternehmer suchen. Im ersten Quartal 2016 waren so viele Stellen für Fachpersonal offen wie nie in den vergangenen vier Jahren.

Die Effekte für die Fachkräfte, die bereits in Deutschland arbeiten, sind vielmehr positiv. „Je mehr Indianer es gibt, desto wichtiger werden die Häuptlinge“, sagt der frühere IZA-Leiter Klaus Zimmermann. Das bedeutet, dass sich durch die neuen Arbeitskräfte die Beschäftigungsverhältnisse verschieben und sich den einheimischen Arbeitnehmern neue Aufstiegschancen eröffnen.

Zimmermann glaubt außerdem, dass die aktuelle Flüchtlingswelle wie ein kleines Konjunkturprogramm wirkt – und er ist damit nicht alleine. Durch die Flüchtlinge wird die Wirtschaft durchaus angekurbelt. Selbstverständlich entstehen auch Kosten, aber auch neue Stellen müssen geschaffen werden. Das beste Beispiel ist das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge wo Hunderte neuer Stellen besetzt werden müssen. Und das ist erst der Anfang. Es geht weiter mit Angestellten in den Jobcentern, die für die Betreuung der Arbeitssuchenden zuständig sind. Denkbar ist auch die Ausweitung des Marktes für arabische Produkte mit einer damit verbundenen Schaffung von Arbeitsplätzen. Kurz gesagt: Für Facharbeiter ist am deutschen Arbeitsmarkt genug Platz. Hinzu kommt, dass die meisten Flüchtlinge zunächst aufholen müssen, was die Sprachkenntnisse angeht und erst einen gesicherten Aufenthaltsstatus erhalten müssen, um überhaupt Zugang zum Arbeitsmarkt zu haben.
Besonders Frauen profitieren von der Flüchtlingswelle Text G2:
Erwerbstätig, ausgebildet, mit Sprachkenntnissen, weiblich

Die meisten der Flüchtlinge haben keine Berufsqualifikation oder tun sich schwer, eine solche nachzuweisen. Doch selbst wenn alle ankommenden Flüchtlinge gut ausgebildet wären, müssten sich die einheimischen Facharbeiter keine Sorgen machen. Denn gut ausgebildete Arbeiter mit Kenntnissen der deutschen und nach Möglichkeit einer weiteren Fremdsprache sind genau die Art von Angestellten, die deutsche Unternehmer suchen. Im ersten Quartal 2016 waren so viele Stellen für Fachpersonal offen wie nie in den vergangenen vier Jahren.

Die Effekte für die Fachkräfte, die bereits in Deutschland arbeiten, sind vielmehr positiv. „Je mehr Indianer es gibt, desto wichtiger werden die Häuptlinge“, sagt der frühere IZA-Leiter Klaus Zimmermann. Das bedeutet, dass sich durch die neuen Arbeitskräfte die Beschäftigungsverhältnisse verschieben und sich den einheimischen Arbeitnehmern neue Aufstiegschancen eröffnen.

Zimmermann glaubt außerdem, dass die aktuelle Flüchtlingswelle wie ein kleines Konjunkturprogramm wirkt – und er ist damit nicht alleine. Durch die Flüchtlinge wird die Wirtschaft durchaus angekurbelt. Selbstverständlich entstehen auch Kosten, aber auch neue Stellen müssen geschaffen werden. Das beste Beispiel ist das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge wo Hunderte neuer Stellen besetzt werden müssen. Und das ist erst der Anfang. Es geht weiter mit Angestellten in den Jobcentern, die für die Betreuung der Arbeitssuchenden zuständig sind. Denkbar ist auch die Ausweitung des Marktes für arabische Produkte mit einer damit verbundenen Schaffung von Arbeitsplätzen. Kurz gesagt: Für Facharbeiter ist am deutschen Arbeitsmarkt genug Platz. Hinzu kommt, dass die meisten Flüchtlinge zunächst aufholen müssen, was die Sprachkenntnisse angeht und erst einen gesicherten Aufenthaltsstatus erhalten müssen, um überhaupt Zugang zum Arbeitsmarkt zu haben.

Weibliche Facharbeiter sind noch weniger von der Flüchtlingswelle betroffen, da die meisten der Ankömmlinge junge Männer sind. Im Gegenteil, laut einer Studie profitieren besonders Frauen davon, dass geringqualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland auf den Markt strömen. Denn dann werden Aufgaben wie die Hausarbeit extern vergeben und die Frauen können mehr Zeit in ihre bezahlte Arbeit stecken.
Neue Aufstiegschancen für einheimische Arbeitnehmer Text G3:
Erwerbstätig, ausgebildet, ohne Sprachkenntnisse, männlich

Die meisten der Flüchtlinge haben keine Berufsqualifikation oder tun sich schwer, eine solche nachzuweisen. Doch selbst wenn alle ankommenden Flüchtlinge gut ausgebildet wären, müssten sich die einheimischen Facharbeiter keine Sorgen machen. Denn gut ausgebildete Arbeiter mit Kenntnissen der deutschen und nach Möglichkeit einer weiteren Fremdsprache sind genau die Art von Angestellten, die deutsche Unternehmer suchen. Im ersten Quartal 2016 waren so viele Stellen für Fachpersonal offen wie nie in den vergangenen vier Jahren.

Die Effekte für die Fachkräfte, die bereits in Deutschland arbeiten, sind vielmehr positiv. „Je mehr Indianer es gibt, desto wichtiger werden die Häuptlinge“, sagt der frühere IZA-Leiter Klaus Zimmermann. Das bedeutet, dass sich durch die neuen Arbeitskräfte die Beschäftigungsverhältnisse verschieben und sich den einheimischen Arbeitnehmern neue Aufstiegschancen eröffnen.

Zimmermann glaubt außerdem, dass die aktuelle Flüchtlingswelle wie ein kleines Konjunkturprogramm wirkt – und er ist damit nicht alleine. Durch die Flüchtlinge wird die Wirtschaft durchaus angekurbelt. Selbstverständlich entstehen auch Kosten, aber auch neue Stellen müssen geschaffen werden. Das beste Beispiel ist das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge wo Hunderte neuer Stellen besetzt werden müssen. Und das ist erst der Anfang. Es geht weiter mit Angestellten in den Jobcentern, die für die Betreuung der Arbeitssuchenden zuständig sind. Denkbar ist auch die Ausweitung des Marktes für arabische Produkte mit einer damit verbundenen Schaffung von Arbeitsplätzen. Kurz gesagt: Für Facharbeiter ist am deutschen Arbeitsmarkt genug Platz. Hinzu kommt, dass die meisten Flüchtlinge zunächst einen gesicherten Aufenthaltsstatus erhalten müssen, um überhaupt Zugang zum Arbeitsmarkt zu haben.
Mehr Zeit für bezahlte Arbeit Text G4:
Erwerbstätig, ausgebildet, ohne Sprachkenntnisse, weiblich

Die meisten der Flüchtlinge haben keine Berufsqualifikation oder tun sich schwer, eine solche nachzuweisen. Doch selbst wenn alle ankommenden Flüchtlinge gut ausgebildet wären, müssten sich die einheimischen Facharbeiter keine Sorgen machen. Denn gut ausgebildete Arbeiter mit Kenntnissen der deutschen und nach Möglichkeit einer weiteren Fremdsprache sind genau die Art von Angestellten, die deutsche Unternehmer suchen. Im ersten Quartal 2016 waren so viele Stellen für Fachpersonal offen wie nie in den vergangenen vier Jahren.

Die Effekte für die Fachkräfte, die bereits in Deutschland arbeiten, sind vielmehr positiv. „Je mehr Indianer es gibt, desto wichtiger werden die Häuptlinge“, sagt der frühere IZA-Leiter Klaus Zimmermann. Das bedeutet, dass sich durch die neuen Arbeitskräfte die Beschäftigungsverhältnisse verschieben und sich den einheimischen Arbeitnehmern neue Aufstiegschancen eröffnen.

Zimmermann glaubt außerdem, dass die aktuelle Flüchtlingswelle wie ein kleines Konjunkturprogramm wirkt – und er ist damit nicht alleine. Durch die Flüchtlinge wird die Wirtschaft durchaus angekurbelt. Selbstverständlich entstehen auch Kosten, aber auch neue Stellen müssen geschaffen werden. Das beste Beispiel ist das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge wo Hunderte neuer Stellen besetzt werden müssen. Und das ist erst der Anfang. Es geht weiter mit Angestellten in den Jobcentern, die für die Betreuung der Arbeitssuchenden zuständig sind. Denkbar ist auch die Ausweitung des Marktes für arabische Produkte mit einer damit verbundenen Schaffung von Arbeitsplätzen. Kurz gesagt: Für Facharbeiter ist am deutschen Arbeitsmarkt genug Platz. Hinzu kommt, dass die meisten Flüchtlinge zunächst aufholen müssen, was die Sprachkenntnisse angeht und erst einen gesicherten Aufenthaltsstatus erhalten müssen, um überhaupt Zugang zum Arbeitsmarkt zu haben.

Weibliche Facharbeiter sind noch weniger von der Flüchtlingswelle betroffen, da die meisten der Ankömmlinge junge Männer sind. Im Gegenteil, laut einer Studie profitieren besonders Frauen davon, dass geringqualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland auf den Markt strömen. Denn dann werden Aufgaben wie die Hausarbeit extern vergeben und die Frauen können mehr Zeit in ihre bezahlte Arbeit stecken.
Mehr Aufstiegschancen durch die Flüchtlinge Text H1:
Erwerbstätig, akademisch gebildet, mit Sprachkenntnissen, männlich

Die meisten Flüchtlinge haben keine Berufsqualifikation oder tun sich schwer, eine solche nachzuweisen. Doch selbst wenn sie alle gut ausgebildet wären, müssten sich die Einheimischen keine Sorgen machen. Akademiker mit guter Ausbildung und Sprachkenntnissen werden gesucht. Der Arbeitsmarkt für akademisch Ausgebildete wächst nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit. Da der Arbeitsmarkt für diese Gruppe so stabil ist, haben die einheimischen Arbeitnehmer von den Flüchtlingen wenig zu befürchten. Hinzu kommt, dass die meisten Flüchtlinge zunächst aufholen müssen, was die Sprachkenntnisse angeht und erst einen gesicherten Aufenthaltsstatus erhalten müssen, um überhaupt Zugang zum Arbeitsmarkt zu haben.

Die Effekte für die Fachkräfte, die bereits in Deutschland arbeiten, sind vielmehr positiv. „Je mehr Indianer es gibt, desto wichtiger werden die Häuptlinge“, sagt der frühere IZA-Leiter Klaus Zimmermann. Das bedeutet, dass sich durch die neuen Arbeitskräfte die Beschäftigungsverhältnisse verschieben und die einheimischen Arbeitnehmer aufsteigen.

Zimmermann glaubt außerdem, dass die aktuelle Flüchtlingswelle wie ein kleines Konjunkturprogramm wirkt – und er ist damit nicht alleine. Durch die Flüchtlinge wird die Wirtschaft durchaus angekurbelt. Selbstverständlich entstehen auch Kosten, aber auch neue Stellen müssen geschaffen werden. Das beste Beispiel ist das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge wo Hunderte neuer Stellen besetzt werden müssen. Und das ist erst der Anfang. Es geht weiter mit Angestellten in den Jobcentern, die für die Betreuung der Arbeitssuchenden zuständig sind. Denkbar ist auch die Ausweitung des Marktes für arabische Produkte mit einer damit verbundenen Schaffung von Arbeitsplätzen. Kurz gesagt: Für Facharbeiter ist am deutschen Arbeitsmarkt genug Platz. Hinzu kommt, dass die meisten Flüchtlinge zunächst einen gesicherten Aufenthaltsstatus erhalten müssen, um überhaupt Zugang zum Arbeitsmarkt zu haben.
Flüchtlinge müssen erstmal aufholen Text H2:
Erwerbstätig, akademisch gebildet, mit Sprachkenntnissen, weiblich

Die meisten Flüchtlinge haben keine Berufsqualifikation oder tun sich schwer, eine solche nachzuweisen. Doch selbst wenn sie alle gut ausgebildet wären, müssten sich die Einheimischen keine Sorgen machen. Akademiker mit guter Ausbildung und Sprachkenntnissen werden gesucht. Der Arbeitsmarkt für akademisch Ausgebildete wächst nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit. Da der Arbeitsmarkt für diese Gruppe so stabil ist, haben die einheimischen Arbeitnehmer von den Flüchtlingen wenig zu befürchten. Hinzu kommt, dass die meisten Flüchtlinge zunächst aufholen müssen, was die Sprachkenntnisse angeht und erst einen gesicherten Aufenthaltsstatus erhalten müssen, um überhaupt Zugang zum Arbeitsmarkt zu haben.

Die Effekte für die Fachkräfte, die bereits in Deutschland arbeiten, sind vielmehr positiv. „Je mehr Indianer es gibt, desto wichtiger werden die Häuptlinge“, sagt der frühere IZA-Leiter Klaus Zimmermann. Das bedeutet, dass sich durch die neuen Arbeitskräfte die Beschäftigungsverhältnisse verschieben und die einheimischen Arbeitnehmer aufsteigen.

Zimmermann glaubt außerdem, dass die aktuelle Flüchtlingswelle wie ein kleines Konjunkturprogramm wirkt – und er ist damit nicht alleine. Durch die Flüchtlinge wird die Wirtschaft durchaus angekurbelt. Selbstverständlich entstehen auch Kosten, aber auch neue Stellen müssen geschaffen werden. Das beste Beispiel ist das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge wo Hunderte neuer Stellen besetzt werden müssen. Und das ist erst der Anfang. Es geht weiter mit Angestellten in den Jobcentern, die für die Betreuung der Arbeitssuchenden zuständig sind. Denkbar ist auch die Ausweitung des Marktes für arabische Produkte mit einer damit verbundenen Schaffung von Arbeitsplätzen. Kurz gesagt: Für Facharbeiter ist am deutschen Arbeitsmarkt genug Platz. Hinzu kommt, dass die meisten Flüchtlinge zunächst aufholen müssen, was die Sprachkenntnisse angeht und erst einen gesicherten Aufenthaltsstatus erhalten müssen, um überhaupt Zugang zum Arbeitsmarkt zu haben.

Weibliche Facharbeiter sind noch weniger von der Flüchtlingswelle betroffen, da die meisten der Ankömmlinge junge Männer sind. Im Gegenteil, laut einer Studie profitieren besonders Frauen davon, dass geringqualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland auf den Markt strömen. Denn dann werden Aufgaben wie die Hausarbeit extern vergeben und die Frauen können mehr Zeit in ihre bezahlte Arbeit stecken.
Flüchtlinge kurbeln die Konjunktur an Text H3:
Erwerbstätig, akademisch gebildet, ohne Sprachkenntnisse, männlich

Die meisten Flüchtlinge haben keine Berufsqualifikation oder tun sich schwer, eine solche nachzuweisen. Doch selbst wenn sie alle gut ausgebildet wären, müssten sich die Einheimischen keine Sorgen machen. Akademiker mit guter Ausbildung und Sprachkenntnissen werden gesucht. Der Arbeitsmarkt für akademisch Ausgebildete wächst nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit. Da der Arbeitsmarkt für diese Gruppe so stabil ist, haben die einheimischen Arbeitnehmer von den Flüchtlingen wenig zu befürchten. Hinzu kommt, dass die meisten Flüchtlinge zunächst aufholen müssen, was die Sprachkenntnisse angeht und erst einen gesicherten Aufenthaltsstatus erhalten müssen, um überhaupt Zugang zum Arbeitsmarkt zu haben.

Die Effekte für die Fachkräfte, die bereits in Deutschland arbeiten, sind vielmehr positiv. „Je mehr Indianer es gibt, desto wichtiger werden die Häuptlinge“, sagt der frühere IZA-Leiter Klaus Zimmermann. Das bedeutet, dass sich durch die neuen Arbeitskräfte die Beschäftigungsverhältnisse verschieben und die einheimischen Arbeitnehmer aufsteigen.

Zimmermann glaubt außerdem, dass die aktuelle Flüchtlingswelle wie ein kleines Konjunkturprogramm wirkt – und er ist damit nicht alleine. Durch die Flüchtlinge wird die Wirtschaft durchaus angekurbelt. Selbstverständlich entstehen auch Kosten, aber auch neue Stellen müssen geschaffen werden. Das beste Beispiel ist das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge wo Hunderte neuer Stellen besetzt werden müssen. Und das ist erst der Anfang. Es geht weiter mit Angestellten in den Jobcentern, die für die Betreuung der Arbeitssuchenden zuständig sind. Denkbar ist auch die Ausweitung des Marktes für arabische Produkte mit einer damit verbundenen Schaffung von Arbeitsplätzen. Kurz gesagt: Für Facharbeiter ist am deutschen Arbeitsmarkt genug Platz. Hinzu kommt, dass die meisten Flüchtlinge zunächst einen gesicherten Aufenthaltsstatus erhalten müssen, um überhaupt Zugang zum Arbeitsmarkt zu haben.
Akademikerinnen gewinnen durch die Zuwanderung Text H4:
Erwerbstätig, akademisch gebildet, ohne Sprachkenntnisse, weiblich

Die meisten Flüchtlinge haben keine Berufsqualifikation oder tun sich schwer, eine solche nachzuweisen. Doch selbst wenn sie alle gut ausgebildet wären, müssten sich die Einheimischen keine Sorgen machen. Akademiker mit guter Ausbildung und Sprachkenntnissen werden gesucht. Der Arbeitsmarkt für akademisch Ausgebildete wächst nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit. Da der Arbeitsmarkt für diese Gruppe so stabil ist, haben die einheimischen Arbeitnehmer von den Flüchtlingen wenig zu befürchten. Hinzu kommt, dass die meisten Flüchtlinge zunächst aufholen müssen, was die Sprachkenntnisse angeht und erst einen gesicherten Aufenthaltsstatus erhalten müssen, um überhaupt Zugang zum Arbeitsmarkt zu haben.

Die Effekte für die Fachkräfte, die bereits in Deutschland arbeiten, sind vielmehr positiv. „Je mehr Indianer es gibt, desto wichtiger werden die Häuptlinge“, sagt der frühere IZA-Leiter Klaus Zimmermann. Das bedeutet, dass sich durch die neuen Arbeitskräfte die Beschäftigungsverhältnisse verschieben und die einheimischen Arbeitnehmer aufsteigen.

Zimmermann glaubt außerdem, dass die aktuelle Flüchtlingswelle wie ein kleines Konjunkturprogramm wirkt – und er ist damit nicht alleine. Durch die Flüchtlinge wird die Wirtschaft durchaus angekurbelt. Selbstverständlich entstehen auch Kosten, aber auch neue Stellen müssen geschaffen werden. Das beste Beispiel ist das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge wo Hunderte neuer Stellen besetzt werden müssen. Und das ist erst der Anfang. Es geht weiter mit Angestellten in den Jobcentern, die für die Betreuung der Arbeitssuchenden zuständig sind. Denkbar ist auch die Ausweitung des Marktes für arabische Produkte mit einer damit verbundenen Schaffung von Arbeitsplätzen. Kurz gesagt: Für Facharbeiter ist am deutschen Arbeitsmarkt genug Platz. Hinzu kommt, dass die meisten Flüchtlinge zunächst aufholen müssen, was die Sprachkenntnisse angeht und erst einen gesicherten Aufenthaltsstatus erhalten müssen, um überhaupt Zugang zum Arbeitsmarkt zu haben.

Weibliche Facharbeiter sind noch weniger von der Flüchtlingswelle betroffen, da die meisten der Ankömmlinge junge Männer sind. Im Gegenteil, laut einer Studie profitieren besonders Frauen davon, dass geringqualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland auf den Markt strömen. Denn dann werden Aufgaben wie die Hausarbeit extern vergeben und die Frauen können mehr Zeit in ihre bezahlte Arbeit stecken.

Die Arbeitsmarktentwicklung von Flüchtlingen und anderen Migranten wird künftig zwei verschiedene Wege gehen. Die Beschäftigungsquoten von anderen Migranten werden weiter steigen, ihre Arbeitslosenquoten in diesem Jahr voraussichtlich sinken. Auf der anderen Seite werden die Beschäftigungsquoten der Bevölkerung aus den Asylherkunftsländern mit zunehmender Zuwanderung von Flüchtlingen fallen, die Arbeitslosenquoten zumindest kurzfristig steigen. Das hängt in erster Linie von der Art der Ausbildung ab, die bei den Asylbewerbern heute meist schlechter ist als die der Migranten, die schon länger und nicht als Bürgerkriegsflüchtlinge im Land sind. Sie verfügen meist über einen gesicherten Aufenthaltsstatus und haben daher einen besseren Zugang zum Arbeitsmarkt.


Deutschland sieht sich zudem einem zunehmenden Fachkräftemangel gegenüber, der zur Wachstumsbremse wird.


Das Land braucht daher Zuwanderung, um sein Wohlstandsniveau halten zu können. Ein Land, das sich offen präsentiert, ist attraktiver für die Hochqualifizierten. Aus einer guten Willkommenskultur lässt sich daher ein positiver Effekt auf die Arbeitsmigration ableiten. Grundsätzlich hängt die Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt vor allem davon ab, inwieweit die rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen angepasst werden – und wie Sprachkompetenz, Bildung und Ausbildung besser gefördert werden können als in der Vergangenheit.

Die Effekte der Flüchtlingswelle auf den deutschen Arbeitsmarkt sind kurzfristig sehr gering bis kaum messbar. Die Ausweitung des Erwerbspersonenpotenzials wird nicht zu Verdrängungseffekten von Deutschen oder anderen Ausländern führen – zumindest nicht in größerem Umfang. Experten rechnen kaum mit Veränderungen des Lohnniveaus oder der Arbeitslosigkeit der Einheimischen. Die größten Effekte für die Arbeitslosenquote ergeben sich vor allem aus den hohen Arbeitslosigkeitsrisiken der Flüchtlinge selbst. Auf lange Sicht ist mit eher positiven Wohlfahrtseffekten zu rechnen. Denn wenn sich die verschiedenen Lebensperspektiven und die Fähigkeiten von Einheimischen und Zuwanderern auf der Basis des deutschen Gesetzes und der Regeln ergänzen, kann die Leistungsfähigkeit der Volkswirtschaft zunehmen.


Text: Anna Steiner
Illustration: Andre Piron
F.A.Z.-Multimedia: Bernd Helfert





Quelle: F.A.Z.