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FAZ plus ArtikelImmer weniger Erntehelfer

Die letzten Erdbeeren

Von Theresa Weiß
 - 06:16

Das Feld blutet, so scheint es. Roter Matsch liegt zwischen grün-gezackten Blättern, ein süßer Duft wabert umher. Es ist Erdbeerzeit – oder besser: Sie ist fast vorbei. Auf dem Acker von Willi Billau aus Lampertheim ist von dieser Saison nicht viel übrig. 100 Hektar Land bestellt der Bauer, auf den meisten Feldern wächst Spargel, auf vielen Erdbeeren. Etwa 20 Prozent seines Gewinns machen diese Kulturen aus, den Rest erwirtschaftet er mit Kartoffeln, Gemüse und der Anzucht von Jungpflanzen für spanische und französische Bauern.

Ein Dutzend Erntehelfer hockt zwischen den Pflanzen. Die guten Früchte kommen in kleine Pappkörbchen, die unter dem Schatten der Erdbeerblätter warten, eingesammelt zu werden. Matschige Beeren landen auf dem Boden, wo sie zu roten Pfützen werden. „30 Prozent Verlust haben wir dieses Jahr etwa“, sagt Billau. Das ist viel. Es ist ein schlechtes Jahr.

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Quelle: F.A.Z.
Theresa Weiß
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