Selbstfahrender Bus

Erster Unfall nach zwei Stunden Fahrt

 - 22:32

Gerade einmal zwei Stunden dauerte es, da war die Jungfernfahrt des selbstfahrenden Shuttle-Busses in Las Vegas auch schon zu Ende. Vor den Augen der Öffentlichkeit hatte der Bus zunächst erfolgreich seine Runden im sogenannten Innovation District gedreht, als er zum Glück nur sacht mit einem zurücksetzenden Lkw zusammenstieß. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand, wie der britische „Guardian“ berichtet.

Die Schuld für den Unfall liegt allerdings nicht an unausgereifter oder fehlerhafter Technik im Shuttle selbst, sondern vielmehr an der Unaufmerksamkeit des Lkw-Fahrers. In einer Stellungnahme der Stadt heißt es: „Der Bus hat getan, was er tun sollte, indem seine Sensoren das sich nähernde Fahrzeug erkannt haben und das Shuttle anhielten, um einen Unfall zu vermeiden. Hätte der Lieferwagen die selbe Sensorik wie der Bus gehabt, wäre der Unfall verhindert worden.“ Wie ein Sprecher der Stadt bestätigte, soll der Bus nach seinem Zusammenstoß noch zwei weitere Runden gefahren sein.

Es war der erste reguläre Einsatz eines fahrerlosen Busses in einer amerikanischen Großstadt. In dem von der französischen Firma „Navya“ entwickelten, selbstfahrenden Bus können bis zu acht Personen Platz finden. Zwar befindet sich an Bord des Busses auch immer ein Mitarbeiter, der die Fahrt über einen Computermonitor überwachen kann, über ein Lenkrad oder Bremspedale verfügt das Fahrzeug jedoch nicht. Seine Höchstgeschwindigkeit liegt bei circa 24 km/h (15 mph).

Quelle: shüs.
  Zur Startseite
Ähnliche ThemenLas VegasGuardian Media Group