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Grammer vertraut seinem chinesischen Partner

Von Martin Gropp
 - 07:05

Wenn an diesem Mittwoch der bayerische Automobilzulieferer Grammer zur Hauptversammlung lädt, hat ein wichtiger Besucher die weiteste Anreise. Mehr als 8000 Kilometer Luftlinie liegen zwischen dem Unternehmenssitz der Grammer AG in der oberpfälzischen Stadt Amberg und der chinesischen Metropole Ningbo, aus der Grammers Großaktionär Ningbo Jifeng stammt – wie Grammer ein Zulieferer, der sich auf die Innenausstattung von Autos spezialisiert hat. Dessen Seniorchef Yiping Wang werde nach Amberg kommen, heißt es. Wangs Ziel: Präsenz zeigen. Denn Ningbo Jifeng könnte bald noch mehr Aktien an Grammer halten als die gut 25 Prozent, die es derzeit innehat.

Vor zwei Wochen hatten Grammer und Ningbo Jifeng eine Investorenvereinbarung unterschrieben. Derzufolge strebt das chinesische Unternehmen an, künftig mindestens 50 Prozent plus eine Aktie an Grammer halten zu wollen. Vielleicht kommt es auch zur Komplettübernahme, je nachdem wie viele Aktionäre sich für das bisher nur bekundete Angebot entscheiden. 61,25 Euro beträgt der angebotene Kaufpreis und damit rund 20 Prozent mehr als der Anteilschein am Tag vor dem Angebots wert war. Zwar ist die Offerte noch nicht offiziell eingereicht, doch sieht die Grammer-Geschäftsführung sie jetzt schon positiv.

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Quelle: F.A.Z.
Martin Gropp
Redakteur in der Wirtschaft.
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