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Mittelstand im Mittelpunkt

Eine familienfreundliche Nachfolgelösung

 - 11:44

Die Zahl klingt gewaltig: 620.000 mittelständische Unternehmer aus Deutschland suchen in den kommenden Jahren einen Nachfolger, belegen Zahlen der Staatsbank KfW aus dem vergangenen Jahr. Viele Firmenchefs, die in den Ruhestand gehen wollen, stehen vor einer großen Herausforderung. Sie müssen Antworten auf viele wichtige Fragen finden. Wer soll das Unternehmen in Zukunft führen? Soll ein Familienmitglied diese Aufgabe übernehmen oder ein familienfremder Manager? Wer soll das Unternehmen später erben? Und wie lässt sich verhindern, dass Erbstreitigkeiten dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern schaden? Je nachdem, wie ein Unternehmer diese Fragen beantwortet, bieten sich verschiedene Nachfolgemodelle an.

Eines dieser Modelle ist die Familienstiftung. Sie kann eine Lösung sein, wenn niemand in der Unternehmerfamilie die Nachfolge antreten kann, will oder soll. Durch die Einbringung der Unternehmensanteile in eine Familienstiftung wird das unternehmerische Vermögen langfristig gebunden, das Unternehmen kann über Generationen hinweg erhalten werden. Der Unternehmer und seine Familie geben dabei zwar das Eigentum am Unternehmen ab – es gehört dann der Stiftung. Der Einfluss der Familie kann dennoch dauerhaft sichergestellt werden. Zudem wird das Familienunternehmen vor Abfindungslasten bewahrt, und die Versorgung der Unternehmerfamilie erfolgt aus den Stiftungserträgen.

Doch was macht die Stiftung im Vergleich zu anderen Rechtsformen so besonders reizvoll?

Den besonderen Charme der Stiftung erkennen viele Stifter in den weitreichenden Gestaltungsfreiheiten – sie unterliegt vergleichsweise wenigen rechtlichen Vorgaben. Außerdem kann der Unternehmer als Stiftungsgründer in der Satzung genau festlegen, nach welchen Grundsätzen die Stiftung geführt werden soll. Wenn er es will, sind diese Vorgaben auch für alle Nachfolger verbindlich und können nicht beliebig von künftigen Generationen verändert werden. Außerdem kann der Stifter bestimmen, wer Begünstigter von Ausschüttungen der Stiftung sein soll und ob diese Ausschüttungen eher bedarfsorientiert oder in sonstiger Weise, z.B. pro Kopf erfolgen sollen.

Allerdings sollten Anpassungen an sich ändernde wirtschaftliche oder rechtliche Rahmenbedingungen grundsätzlich möglich sein - indem man zum Beispiel den Verkauf von Gesellschaftsanteilen nicht zwingend ausschließt. Außerdem sollte der Stifter für ein kompetentes Management sorgen – es ist letztendlich maßgeblich ist für den langfristigen Erfolg von Stiftung und Unternehmen.

Wenn Unternehmer – was rechtzeitig geschehen soll - ihren Ruhestand planen und nach einer Nachfolgelösung suchen, kann die Genossenschaftliche Beratung der Volksbanken und Raiffeisenbanken die dann notwendige, vertrauensvolle Gesprächsplattform bieten. Und wenn tatsächlich eine Familienstiftung den Zielen und Wünschen, Plänen und Vorhaben des Unternehmers entspricht, dann kann die DZ PRIVATBANK als ihre spezialisierte Tochtergesellschaft ihre große Stiftungsexpertise bei der Gründung und Verwaltung von Stiftungen einbringen. Vertrauensvolle Nähe und hochspezialisiertes Fachwissen - das sollte jeder Unternehmer zur Bedingung machen, wenn er die passende Auswahl eines Nachfolgemodells und die perfekte Durchführung seiner Nachfolgeregelung erwartet.

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