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FAZ plus ArtikelFreiberufler im Internet

Zeigt her eure Ideen

Von Constanze Ehrhardt
 - 08:47

Manche Spielarten der schon gar nicht mehr so neuen „neuen Arbeitswelt“ haben das Zeug, ganze Branchen umzukrempeln. Dazu gehört die sogenannte „Open Talent Economy“. Grob gesagt, beschreibt der Begriff das Phänomen, dass Freiberufler ihre Aufträge im Internet akquirieren statt auf klassischem Wege über Agenturen oder direkten Kundenkontakt. In der Praxis gestaltete sich das bislang meist so: Freelancer, vor allem Kreative wie Grafik- oder Produktdesigner und Architekten, registrieren sich auf Online-Plattformen und bekommen dort Zugang zu Projekten.

Diese sind in der Regel als Wettbewerbe ausgeschrieben, die Teilnahme steht sämtlichen Mitgliedern weltweit offen. Aus den so entstehenden Entwürfen, manchmal sind es viele hundert, pickt der Auftraggeber sich denjenigen heraus, der ihm am besten gefällt. Nur der Gewinner – eine Einzelperson oder ein Team – wird bezahlt, die anderen gehen leer aus. Das Prinzip dahinter lautet „Crowdsourcing“, die Auslagerung der Ideenfindung an die Schwarmintelligenz. Aktuell gibt es eine ganze Reihe von Plattformen mit unterschiedlichen Modalitäten und Adressierungen. So werden etwa auf 99Designs.com Niedrigpreise für kleine Aufträge wie die Gestaltung eines Logos geboten; auf anderen hingegen wickeln globale Marken die Ausschreibung für Marketingkampagnen oder Produktinnovationen ab.

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Quelle: F.A.Z.
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