<iframe src="https://www.googletagmanager.com/ns.html?id=GTM-WBPR4W&gtm_auth=3wMU78FaVR9TNKtaXLbV8Q&gtm_preview=env-23&gtm_cookies_win=x" height="0" width="0" style="display:none;visibility:hidden"></iframe>
FAZ plus ArtikelInterview mit Nida-Rümelin

„Der Akademisierungswahn ist vorbei“

Von Nadine Bös
 - 08:34

Herr Nida-Rümelin, bei uns zu Hause ist ein Fenster undicht, und kein Handwerker ist dafür zu finden. Eine Folge des „Akademisierungswahns“, vor dem Sie vor fünf Jahren in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung warnten?

Wenn Sie sich ein paar Jahre zurückerinnern, wurde immer gesagt, wir haben aufgrund der demographischen Schrumpfung mit einem großen Fachkräftemangel zu rechnen. Und dann kam: Aufgrund dessen brauchen wir weit mehr Studierende, und wir müssen die Hochschulen ausbauen. Und das habe ich kritisiert. Ich habe damals gesagt: Was sich abzeichnet, ist in der Tat ein massiver genereller Fachkräftemangel, aber dann noch mal in erster Linie in den nichtakademischen Bereichen. Damals war das sehr exotisch. Aber genau das ist eingetreten.

Testen Sie unsere Angebote.
Jetzt weiterlesen

Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

FAZ.NET komplett

: Neu

F.A.Z. Digital

F.A.Z. Premium

Quelle: F.A.Z.
Nadine Bös
Redakteurin in der Wirtschaft, zuständig für „Beruf und Chance“.
Twitter
  Zur Startseite
Ähnliche ThemenLMUDeutschlandFASFachkräftemangelÖsterreichJulian Nida-Rümelin