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FAZ plus ArtikelWenn studieren krank macht

Diese Anti-Stress-Programme helfen gegen ungesunden Lifestyle

Von Mariam Misakian
 - 14:11
Entspannung tut Not - auch im Studium.

In Prüfungsphasen sitzt Jessica Kammerer bis zu zehn Stunden am Tag in der Bibliothek, und das wochenlang. Sie studiert Psychologie an der Freien Universität Berlin. Vor dem Studium hat sie jahrelang als Tänzerin gearbeitet. Als sie anfing zu studieren, fand sie auf einmal gar keine Zeit mehr für Sport. „Das war eine starke Umstellung. Ich war es nicht gewohnt, so lange zu sitzen“, erzählt sie. Schnell merkte sie, wie der Bewegungsmangel ihrem Körper und ihrer Psyche schadete. „Ich hatte Nackenschmerzen, war ständig erschöpft und permanent überfordert.“ Inzwischen schafft sie es wieder, mindestens drei Stunden in der Woche zu tanzen. „So komme ich mit dem Stress besser klar“, sagt sie.

Studierende sind meist zwischen 20 und 30 und stammen oft aus Akademikerfamilien, die vergleichsweise gesund leben. Darum nahmen Experten lange an, sie seien überwiegend gesund. Dann zeigten Studien, dass sie sogar schlechter in Form sind als Nicht-Studierende im gleichen Alter – zum Beispiel treiben sie weniger Sport. Dafür schaden sie ihrer eigenen Gesundheit häufiger: Studierende trinken mehr Alkohol, konsumieren mehr illegale Drogen und nehmen häufiger Schmerzmittel. Außerdem leiden viele Hochschüler an psychischen Beschwerden.

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Quelle: F.A.Z.
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