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Neues Blog

Besser arbeiten mit Tipps von Google

 - 05:49

Schöne neue Arbeitswelt: Selten zählten Kreativität und Innovationskraft so viel wie heutzutage. Doch wo bloß bekommt man Mitarbeiter her, die maximal kreativ sind? Und wie findet man heraus, ob der Kandidat, der da im Vorstellungsgespräch vor einem sitzt der richtige Mann ist - oder die richtige Frau? Google füllt seit neuestem ein ganzes Blog mit Antworten auf diese Fragen. Es heißt re:Work und verspricht nichts weniger als das: „Let's Make Work Better.“ - „Lasst uns die Arbeit besser machen.“

Ziel des neuen Google-Projektes ist es, gute Management-Ideen zu identifizieren und allen Lesern zugänglich zu machen. Dafür gibt die Seite Einblicke in Googles eigenen Erfahrungsschatz, aber veröffentlicht auch Fallstudien aus anderen Unternehmen.

Die BWL-Professorin Tamara Friedrich von der britischen University of Warwick hat sich die Posts von „re:Work“ genauer angesehen und vier wichtige Themenfelder herausgearbeitet, die sich als entscheidend für gutes Management herauskristallisieren: Gute Personalauswahl, die Entwicklung guter Manager, der Umgang mit Vielfalt und die Dynamik von Teams.

Die Quintessenz der bisherigen Blogposts sei im Wesentlichen: Es ist wichtig, kreative Köpfe fürs Unternehmen zu finden. Und zwar nicht auf kreativem Wege, sondern in Auswahlverfahren, die Wissen, Fähigkeiten, Fertigkeiten, Persönlichkeitsmerkmale und weitere Kriterien abfragen.

Fähige Führungskräfte machen einen großen Unterschied

Zudem sei es ein Irrglaube, dass Manager keinen Unterschied machten und Teams auch weitgehend ohne Führung funktionierten. Im Gegenteil: Fähige Manager für ein Unternehmen zu gewinnen und weiterzuentwickeln sei der zweite essentielle Punkt in der modernen Arbeitswelt. Dafür hat Google in seinem Blog sogar explizit acht Charaktereigenschaften guter Führungskräfte identifiziert.

Der dritte wichtige Punkt, der im Blog laut Friedrich immer wieder auftaucht ist der Umgang mit Vielfalt. Allen Rufen nach Diversity zum Trotz, seien vielfältig zusammengewürfelte Teams etwa aus Menschen unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlichen Geschlechts oder unterschiedlichen Alters kein automatischer Garant für mehr Kreativität im Unternehmen. Vielfalt berge auch Konfliktpotential. Entscheidend sei, die Vielfalt zu managen und so von ihr zu profitieren statt sich von Vorurteilen und Missverständnissen aufhalten zu lassen.

Der letzte große Themenkomplex, den re:Work aufgreift, ist die Dynamik in Teams. Die Lehre in Kürze: Es ist gar nicht so wichtig, aus welchen Einzelpersonen sich ein Team zusammensetzt, sondern viel wichtiger, dass diese Personen sinnvoll interagieren. Dafür seien verschiedene Punkte entscheidend, unter anderem, dass die Arbeitnehmer sich sicher im Umgang miteinander fühlten, dass sie Verlässlichkeit und Klarheit erlebten und dass sie ihre Arbeit als bedeutsam empfänden.

Quelle: nab.
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