FAZ plus ArtikelDer Brexit und die Fischerei

Heringe und Makrelen spalten Europa

Von Philip Plickert, Christian Schubert und Werner Mussler
Aktualisiert am 26.11.2020
 - 13:23
Fischer in Hastings an der britischen Küste
Fischer in der Europäischen Union bangen um ihre Existenz. Tausende Jobs stehen auf dem Spiel. Für Europa geht es aber noch um viel mehr. Wie geht es weiter nach dem Brexit?

Die britischen Fischer schwanken derzeit zwischen Hoffen und Bangen. Nach dem Ende der Brexit-Übergangsfrist hoffen sie auf deutlich höhere Fangquoten. „Bislang ist die Fischerei des Vereinigten Königreichs in einer unfairen, ausbeuterischen Beziehung mit der EU gefangen“, sagt Barrie Deas, der Vorsitzende der National Federation of Fishermen’s Organisations (NFFO). Bei den Verhandlungen zwischen der britischen Regierung und der EU über einen Post-Brexit-Deal ist das Thema Fischerei eines der am härtesten umkämpften.

An der Fischfang-Frage hakt der große Freihandelsvertrag. Die Interessenlage ist kompliziert: Viele kontinentaleuropäische Fischereiflotten fischen deutlich mehr in britischen Gewässern als umgekehrt. Gleichzeitig verkaufen die Briten einen Großteil ihres Fisches aber auf dem Kontinent.

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Quelle: F.A.Z.
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