FAZ plus ArtikelSportlerkörper

Über die Grenze gehen

Von Andrea Petković
14.10.2020
, 15:17
Die Autorin und Tennisspielerin Andrea Petković.
Athleten sind moderne Superhelden – und zugleich nur eine Minute von einer Verletzung entfernt, die alles beendet. Denn was nach oben ausschlägt, muss auch wieder runterkommen, schreibt die Tennisspielerin Andrea Petković in ihrem Gastbeitrag.

Draußen vor meinem Hotelfenster wechselt der Himmel stündlich die Farbe. Es sieht nach Regen aus. Nicht gut. Ich liege auf dem Rücken auf meinem Bett, Frischhaltefolie gefüllt mit Quark um mein linkes Knie gewickelt, ein Kissen darunter.

Der morgendliche Blick in den Himmel ist nicht das romantische Werkzeug einer Autorin, die für ihren Jahrhundertroman in Stimmung gebracht werden muss. Der morgendliche Blick in den Himmel ist das routinierte Abchecken der Wetterbedingungen einer Sportlerin, die weiß, wie sich verschiedene meteorologische Gegebenheiten auf den Körper auswirken können. Feucht und kalt? Schlecht für die Gelenke. Trocken und heiß? Bedeutet eine extra Portion Stress für das Herz-Kreislauf-System.

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Von Andrea Petković, die gerade noch bei den French Open Tennis gespielt hat, ist bei Kiepenheuer & Witsch ihr erster Band mit Erzählungen erschienen: „Zwischen Ruhm und Ehre liegt die Nacht“ (272 Seiten, 20 Euro)

Quelle: F.A.S.
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