<iframe title="GTM" src="https://www.googletagmanager.com/ns.html?id=GTM-WBPR4W&gtm_auth=3wMU78FaVR9TNKtaXLbV8Q&gtm_preview=env-23&gtm_cookies_win=x" height="0" width="0" style="display:none;visibility:hidden"></iframe>
FAZ plus ArtikelSeenotretterin im Interview

Die Widersprüche an Bord sind völlig irre

Von Anna Vollmer
 - 09:24
Pia Klemp

Fangen wir von vorne an. Der erste Satz Ihres Romans lautet: „Sie wären mir sympathischer, wenn ihre Folterwunden noch nässten.“ Die Protagonistin sitzt in einer Hafenkneipe, fühlt sich unwohl, Männer starren sie an und sie fragt sich, ob sie einen von ihnen gerettet hat. Warum haben Sie sich für diesen Einstieg entschieden?

Ich fand es wichtig, dass man Seenotrettung nicht als Hochglanzstory erzählt, sondern als das, was es eben ist. Und ich persönlich finde es manchmal nicht leicht, sich mit Menschen auseinanderzusetzen. Dieses Hadern mit sich selbst und der Gesellschaft ist etwas, was sich durch das ganze Buch zieht. Es soll ja keine Heldengeschichte werden. Die Situation ist auf vielen verschiedenen Ebenen schwierig. Es ist im Jahr 2019 nicht einfach, eine Frau zu sein. Es ist aber auch nicht einfach, ein Mensch auf der Flucht zu sein. All diese dunklen Ecken wollte ich gerne mitzeigen.

Testen Sie unsere Angebote.
Jetzt weiterlesen

Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

FAZ.NET komplett

: Neu

F.A.Z. Woche digital

F.A.Z. digital – Jubiläumsangebot

Diesen und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+

Quelle: F.A.S.
Autorenporträt / Vollmer, Anna
Anna Vollmer
Volontärin.
  Zur Startseite
Ähnliche ThemenSea-WatchMännerLidl

Diese Webseite verwendet u.a. Cookies zur Analyse und Verbesserung der Webseite, zum Ausspielen personalisierter Anzeigen und zum Teilen von Artikeln in sozialen Netzwerken. Unter Datenschutz erhalten Sie weitere Informationen und Möglichkeiten, diese Cookies auszuschalten.