FAZ plus ArtikelSalzburger Eröffnungsrede

Der Ton des Krieges, die Tonarten des Friedens

Von Ilija Trojanow
29.07.2022
, 16:42
Ilija Trojanow hält die Festrede zur Eröffnung der Salzburger Festspiele
Nur gegen die Aufschreie der Kunst gibt es keine Immunisierung. Rede zur Eröffnung der Salzburger Festspiele.
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Die Sieben, die Drei und das Ass. In Tschaikowskys Oper „Pique Dame“ sind das die drei Karten, die am Spieltisch Gewinn garantieren.

Zunächst die Sieben. Eine Glückszahl, im Westen wie auch in Odessa. Von dort stammt das Lied „Gop so smykom“. Ein Gaunerlied. Durchsetzt mit Argot, besingt es das Leben eines Räubers, der nichts be­reut. Der Publikumsliebling Leonid Utjossow, ebenfalls aus Odessa, darf mit seiner Band im Kreml vor aus­gewählten Zensoren auftreten. Während des Konzerts er­hält er den Befehl des anwesenden Stalin, er solle „Gop so smykom“ spielen. Doch das Lied ist auf Geheiß Stalins verboten! Was soll der Musiker tun? Den Befehl Stalins missachten oder das Gesetz Stalins?

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