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FAZ plus ArtikelFrankreich und die Literatur

Wonach der Geist der Nation verlangt

Von Alain Viala
 - 16:14
Gratwanderungen zwischen Literatur und Leben: Amélie Nothomb

„Die Literatur ist tot.“ So steht es im Vorwort von Johan Faerbers jüngst erschienenem Buch „Après la littérature“. Sind wir bereits im postliterarischen Zeitalter? Was ist aus der nation littéraire, der Literaturnation Frankreich, geworden?

Sie existiert: Die Klassiker verkaufen sich auf dem französischen Buchmarkt nach wie vor ungemein gut, und die Literatur belegt den ersten Rang bei Neuveröffentlichungen. Siebzig Prozent der Franzosen über fünfzehn Jahre lesen im Durchschnitt sechzehn Bücher pro Jahr. Nimmt man den Anteil an Schullektüren und Jugendlektüren hinzu, kann man sagen, dass in Frankreich rund eine Milliarde Bücher pro Jahr gelesen werden.

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Alain Viala lehrt Französische Literatur an der Universität Oxford und an der Nouvelle Sorbonne in Paris. Vor kurzem ist bei Seuil sein Buch „La galanterie, une mythologie française“ erschienen.

Quelle: F.A.Z.
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