FAZ plus ArtikelKochbuchautor Bill Buford

Sind Feinschmecker bessere Menschen?

Von Hannes Hintermeier und Jakob Strobel y Serra
Aktualisiert am 13.11.2020
 - 09:15
Wie Gott in Frankreich: Frühlings-Coq au Vin, allerdings nicht von Bill Buford.zur Bildergalerie
Fünf Jahre lang hat Bill Buford in Lyon als Koch geschuftet. Seine kulinarischen Abenteuer hat er im Buch „Dreck“ festgehalten. Im Gespräch verrät er, was ihn antreibt und warum er Europa bewundert.

Mr. Buford, Sie sind jetzt sechsundsechzig, ein Spätberufener für kulinarische Abenteuer, die Sie in zwei Büchern – „Hitze“ und „Dreck“ – festgehalten haben: Würden Sie sich den Stress einer französischen Sterneküche noch einmal antun?

Ich weiß es nicht, ich zögere. Auf jeden Fall bin ich sehr froh, es gemacht zu haben, allein schon deswegen, weil ich es jetzt nicht mehr machen muss. Ein zweites Mal würde ich es wohl nicht freiwillig tun. Allerdings bin ich im Gespräch mit dem schwedischen Sternekoch Magnus Nilsson – ein Leben als Farmer in Schweden würde mich jetzt mehr reizen. Ich glaube allerdings nicht, dass mir meine Familie erlauben würde, sie dafür vorübergehend zu verlassen.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Hintermeier, Hannes (hhm)
Hannes Hintermeier
Verantwortlicher Redakteur für das Feuilleton.
Autorenporträt / Strobel y Serra, Jakob (str.)
Jakob Strobel y Serra
stellvertretender Leiter des Feuilletons.
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