FAZ plus ArtikelAdornos „Minima Moralia“

Der Sound des Nein

Von Ralf Konersmann
29.11.2021
, 09:40
Adorno; Minima Moralia
Vor siebzig Jahren erschienen Theodor W. Adornos „Minima Moralia“, 173 Aphorismen über das Richtige im falschen Leben. Warum und wie man sie heute noch lesen sollte.
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Adorno? Heute, da die zur Diskurstheorie umfunktionierte Vorstellungswelt der Frankfurter Schule den Geist und Geschäftsbetrieb akademischer Einrichtungen weitgehend bestimmt, ist kaum mehr vorstellbar, wie elektrisierend diese Gründerfigur in der noch jungen Bundesrepublik gewirkt hat.

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Wie Heidegger, als dessen Antipode er sich verstand, trat Adorno mit einer scharfzüngigen Zeitkritik an die Öffentlichkeit, die bis ins gehobene Feuilleton hinein Wellen schlug. „Es gibt nichts Harmloses mehr“ – „Das Ganze ist das Unwahre“ – „Es gibt kein richtiges Leben im falschen“.

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Ralf Konersmann war bis März 2021 Direktor des Philosophischen Seminars in Kiel. Im August ist sein Buch „Welt ohne Maß“ im S. Fischer Verlag erschienen.

Quelle: F.A.S.
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