Zukunft der Buchbranche

Es bleibt kein Stein auf dem anderen

26.12.2011
, 16:40
Michael Krüger, Jahrgang 1943, ist seit 1968 bei Hanser, seit 1986 Verlagschef
Die wichtigste Neugründung auf dem deutschen Buchmarkt ist Hanser Berlin. Elisabeth Ruge, die das Programm verantwortet, und Hanser-Verleger Michael Krüger verraten im F.A.Z.-Gespräch ihre großen Pläne.

Der Hanser Verlag ist mit Sanssouci, Nagel und Kimche, Zsolnay und zuletzt Deuticke stetig gewachsen. Jetzt steht mit Hanser Berlin eine neuerliche Erweiterung an. Herr Krüger, ist das Ihre Strategie, um in einem sich rasant verändernden Markt zu überleben?

Michael Krüger: Mittlerweile kommen achtzig Prozent aller literarischen Neuerscheinungen und Sachbücher aus drei Konzernen: Holtzbrinck, Bertelsmann, Bonnier. Diese Konzerne verfügen über eine enorme Distributionskraft. Sie stehen einem Buchhandel gegenüber, der nach wie vor - zumindest in Teilen - individualistisch denken muss. Es gibt insgesamt maximal vierzig bis fünfzig Titel pro Saison, die wirklich durchgesetzt werden können. All die andere enorme imaginative Anstrengung kann nicht entlohnt werden. Das heißt, da sitzt jemand und arbeitet und arbeitet, und wenn er nicht auf dieser Lichtung angekommen ist, wo die Sonne scheint und jemand sagt, der ist preiswürdig und gut, bleibt es dunkel um ihn. Andererseits ist diese Imagination ja da, sonst würden die Leute nicht schreiben.

War das früher anders?

Krüger: Vor vierzig Jahren, als ich anfing, war das vollkommen anders. Da gab es zwei Handvoll Leute, die vom Schreiben gelebt haben. Heute sorgen die Lesereisen, die Preis- und Stipendienstruktur dafür, dass viele seriöse Autoren einigermaßen überleben können. Bei Hanser haben wir in langen Jahren geduldiger Aufbauarbeit immerhin etwas geschaffen, wo man sagen kann: Was aus diesem Verlag kommt, das taugt meist etwas. Aber auf der Plattform, auf der wir uns bewegen, geht mehr als ein gutes Drittel der Verkäufe über die Ketten plus Amazon. Von den circa zweitausend vor dreißig Jahren noch existierenden freien Buchhandlungen haben viele aufgegeben. Der im Vergleich zu anderen europäischen Ländern immer noch substantielle Rest bekommt nach wie vor pro Herbst vier- bis fünftausend Romane und Sachbücher angeboten. Darum brauchen wir zur Auswahl erstens eine gute Literaturkritik und zweitens die beste Ausbildung für den Buchhandel. Was wir hier tun können, ist, für gute Bücher sorgen, damit das, was ich TV-Romane nenne, die seriösen Bücher nicht ganz verdrängt. Und dafür braucht man eine etwas größere Plattform. Es kann ja nämlich auch einmal vorkommen, dass Autoren gerade nicht ihre verkäuflichsten Bücher schreiben. Und wenn man plötzlich ein Programm mit lauter erstklassigen Nebenwerken von wunderbaren Autoren hat, dann kann es bei einem Verlag unserer Größe passieren, dass man in eine Klemme kommt. Aber wir müssen am Jahresende eine ausgeglichene Bilanz vorlegen.

Inwiefern hilft dabei die Größe?

Krüger: Man kann besser ausgleichen. Denn unser Hanser-Programm wollen und können wir nicht vergrößern. Es gibt viele drängende Fragen im Buchgeschäft. Und bei deren Beantwortung muss man schnell sein, damit man dem Fortschritt nicht immer von hinten in den Nacken guckt. Die Frage lautet: Wo steht ein mittelständisches Unternehmen wie wir in zehn Jahren?

Wagen Sie eine Antwort?

Krüger: Ich glaube - etwas zitterig - schon, dass wir in zehn Jahren noch Bücher machen, aber man wird eben von Seiten der Autoren, von den Agenten gefragt, was tut Ihr eigentlich, um mein Buch im Netz zu verbreiten? Wir müssen auch da Antworten geben. Mittlerweile sind ja alle auf den E-Book-Zug aufgesprungen. Da wird es noch viel mehr Anbieter geben. Das heißt, dass auch der Buchhandel sich verändern wird. All diese Aspekte zusammengenommen, glaube ich, dass es klug ist, die Basis der qualitativ hochstehenden Sachen etwas zu vergrößern. Denn das Interessante ist ja, dass sich die Produktionsbedingungen, die Produktionsmittel und die Plattformen der Distribution zwar radikal ändern, aber was auch täglich zunimmt, ist das Bewusstsein, dass sich Imagination nicht darin erschöpft, dass ich einen Computer anmache und der Welt mitteile, wie es mir heute früh geht. Anders kann ich mir die weltweite Zunahme an ernsthafter Literatur nicht erklären.

Elisabeth Ruge, geboren 1960, leitete von 2005 bis zum Frühjahr den von ihr mitbegründeten Berlin Verlag. Jetzt macht sie das Programm Hanser Berlin.
Elisabeth Ruge, geboren 1960, leitete von 2005 bis zum Frühjahr den von ihr mitbegründeten Berlin Verlag. Jetzt macht sie das Programm Hanser Berlin. Bild: Cordula Giese

Elisabeth Ruge: Das Netz bietet natürlich eine riesige Möglichkeit. Es können dadurch einfach sehr viel mehr Menschen partizipieren, schneller mit Texten auf Ereignisse reagieren, und das persönlicher und dialogischer. Zugegeben: Auf vieles davon könnte die Welt auch verzichten. Aber wenn einige Beschränkungen der physischen Herstellung und Distribution wegfallen, kann gerade das auch Raum schaffen für großartige Texte. Außerdem kann das Digitale das Buch auch wunderbar ergänzen. Ich hatte mal die etwas verwegene Idee, den „Notizheften“ Henning Ritters, die wir ja beim Berlin Verlag in einer Auswahl zu einem gestalterisch besonders schönen Buch gemacht haben, eine vollständige digitale Fassung an die Seite zu stellen. Die könnte man dann im Volltext durchsuchen und wissenschaftlich ganz anders erschließen. An so etwas könnte man sich auch als Publikumsverlag einmal heranwagen. Aber durch die Zunahme der schieren Menge von Texten im Netz gibt es auch ein Bedürfnis nach Differenziertheit, nach Strukturierung, nach Wertung, also nach einem Programm, wo die Bücher in einem Verhältnis zueinander stehen. So dass man den Lesern - aber auch den Autoren - das anbietet, was vielleicht das Kostbarste ist, was man als Verlag machen kann: nämlich eine Art Struktur in die Welt der Texte zu bringen.

Frau Ruge, was ist der Leitgedanke von Hanser Berlin, und wie soll sich das Programm einfügen in die Hanser-Familie?

Ruge: Unser Motto kann sicherlich nicht lauten: Wir machen alles anders als Hanser. Das wäre ja absurd. Andererseits wird Hanser Berlin natürlich Dinge aufgreifen, die wichtig waren für den Berlin Verlag. Hanser Berlin wird ja überwiegend von Leuten gemacht, die vorher lange beim Berlin Verlag zusammengearbeitet haben. Es ist deshalb auch nicht überraschend, dass einige Autoren mitkommen.

Im Herbst 2012 erscheint das erste Programm. Wie viele Titel wird es haben?

Krüger: Zehn. Eine schöne Größe. So können wir unser verlegerisches Vorhaben abbilden, sind aber noch klein genug, um konzentriert zu sein.

Eine Hälfte Belletristik, die andere Sachbuch?

Ruge: Genau. Auch hier bildet sich das ganze Spektrum ab: Es gibt Romane, aber auch einen Erzählungsband und einen Lyrikband. Im Sachbuch große Abhandlungen zur Geschichte und Soziologie neben Essays. Und neben großen etablierten Autoren wird es auch Debütanten geben.

Wie groß wird Ihr Team?

Ruge: Im Lektorat kümmert sich Julia Graf um die Belletristik, die in den letzten Jahren zum Beispiel mit Jan Wagner und Anna Katharina Fröhlich gearbeitet hat. Ludger Ikas, ein erfahrener Sachbuchlektor, wird nun auch bei Hanser Berlin Orlando Figes und Richard Sennett betreuen. Auch der legendäre Delf Schmidt wird mit von der Partie sein und weiterhin Péter Esterházy und Jonathan Littell lektorieren. Die Pressearbeit macht Thomas Rohde, der sich schon länger fundiert mit dem Digitalen auseinandersetzt und zugleich die altmodische Gabe großer Höflichkeit und Zuverlässigkeit hat.

Gibt es auch schon ein Büro in Berlin?

Ja, und es befindet sich am für mich besten Ort der Stadt - an der Kreuzung Friedrichstraße/Kochstraße bzw. Rudi-Dutschke-Straße, also am Checkpoint Charlie. Da liegt hinter einem die Topographie des Terrors, vor einem das Springer-Hochhaus und auch das Jüdische Museum, links geht’s zum Gendarmenmarkt und rechts nach Kreuzberg hinein.

Welche Autoren bringen Sie mit?

Ruge: Einige habe ich ja schon erwähnt. Im ersten Programm ist auch Richard Fords neuer Roman „Kanada“, was mich besonders freut. Er ist damals bei der Neugründung des Berlin Verlags ja schon von S. Fischer mitgekommen - so wie übrigens auch Richard Sennett. Und auch Ingo Schulze ist mit dabei, damals einer der ersten Autoren des Berlin Verlags.

Herr Krüger, wie wichtig ist denn nun der Standort Berlin? Es gab ja vor elf Jahren schon einmal den Versuch bei Hanser, sich in die Hauptstadt aufzumachen.

Krüger: Für mich als alten Berliner ist das natürlich ein Stück Heimkehr. Ich sehe einfach, dass in Berlin eine andere Musik spielt als in vielen anderen Städten Deutschlands. Das hat unter anderem damit zu tun, dass das Milieu für Schriftsteller eine Rolle spielt und die Mieten billiger sind. Außerdem werden dadurch, dass wir alle unseren Kulturgroschen zahlen, enorme intellektuelle Energien in die Stadt gepumpt. Darum können alle anderen Städte Berlin nur beneiden.

Andererseits fehlt es in Berlin an jenem bildungsbürgerlichen Publikum, an das sich Ihre Bücher vor allem richten, oder?

Krüger: Wir verkaufen selbstverständlich in Baden-Württemberg oder Nordrhein-Westfalen mehr Bücher. Es stimmt: Das bürgerliche Lesepublikum lebt unterdurchschnittlich in Berlin. Berlin ist vor allem eine Drehscheibe für die Künstler.

Ruge: Die Stadt ist ja ein Anziehungspunkt für Schriftsteller aus aller Welt, schon durch solche Institutionen wie das Wissenschaftskolleg und die American Academy und auch das LCB. Es gibt einen großen Reichtum an Einrichtungen, die dafür sorgen, dass es gleichsam eine schreibende intellektuelle Gesellschaft gibt, die immer in Bewegung ist. Das ist schon sehr besonders.

Krüger: Praktisch alle Agenturen sind in Berlin angesiedelt, es gibt die riesigen Bibliotheken ... Es entsteht da ein Milieu von Schreibenden, in dem sich viele wohl fühlen. Es ist aber nicht so, dass ich sage, alle müssen nach Berlin, im Gegenteil.

Die Idee des in Großbritannien, Amerika und Australien ansässigen Bloomsbury Verlags, zu dem auch der Berlin Verlag gehört, ist es, vor allem solche Bücher zu machen, die überall auf der Welt gehen. Wäre es nicht sinnvoll, dass sich angesichts der Konzerndominanz im Buchmarkt unabhängige Verlage in Europa oder sogar darüber hinaus zu einem Netzwerk zusammenschließen?

Krüger: Das wird sicher kommen, und das wäre auch sinnvoll. Vor zehn, zwölf Jahren haben wir mit einigen europäischen Verlagen so etwas angedacht, aber damals war die Zeit wohl noch nicht reif. Es gibt zwar den sogenannten internationalen Markt, und der funktioniert ja auch immer besser, aber es gibt eben auch große lokale Unterschiede. Nicht jedes in Paris preisgekrönte Buch findet auch hier Leser. Die großen politischen Strukturen in Europa berühren nicht unbedingt den nationalen Geschmack. Gerade im Sachbuch sind die Unterschiede erheblich.

Ruge: Hier ist Littell ein sehr gutes Beispiel. „Die Wohlgesinnten“ hat weder in England noch in Amerika eine wesentliche Rolle gespielt. Abgesehen von Frankreich waren die größten Erfolge in Deutschland und in Israel. Die Leserschaften unterscheiden sich sehr - zum Glück. Sonst brauchte man uns ja nicht mehr.

Welche Rolle sollen wissenschaftliche und akademische Publikationen spielen, sei es bei Hanser oder Hanser Berlin?

Ruge: Ein Programm wie Berlin Academic können wir natürlich bei Hanser Berlin nicht machen. Das war bei Bloomsbury Teil eines größeren Zusammenhangs. Was mich daran interessiert hat, war der Open-Access-Gedanke. Das ist für jeden Verleger erstmal eine Horrorvision, aber kein abwegiges Szenario. Da haben wir einen Inhalt, der in irgendeiner Weise bezahlt und finanziert werden muss, aber es läuft nicht mehr über eines der herkömmlichen Modelle. Das sind Fragen, mit denen wir uns beschäftigen müssen. Hanser ist durch seinen Fachbuchverlag natürlich sehr dicht an den digitalen Entwicklungen dran, das wird früher oder später auch dem Publikumsverlag zugute kommen.

Krüger: Open Access muss für Bücher, für geistige Eigentumserzeugnisse doch bedeuten, dass es auch im Netz ein Suhrkamp, ein de Gruyter, ein Klostermann gibt, die sich als Netz-Klostermann, Netz-Suhrkamp und meinetwegen auch Netz-Hanser herausbilden. Die Vorstellung jedenfalls, dass „open“ mit „kostenlos“ übersetzt wird, wäre furchtbar.

Es ist in den vergangenen Jahren viel über Ihre Nachfolge spekuliert worden, Herr Krüger. Was sagen Sie selbst dazu?

Krüger: Ich habe so viele Jahre Arbeit, so viel Herzblut und so viel Energie in diesen Verlag gesteckt, dass ich natürlich ein Auge darauf haben will, was und wer nach mir kommt. Auch, weil ich die Verträge unterschreibe und unseren Autoren Kontinuität zusichern will. Ich möchte die Synchronisierung der verschiedenen Verlagsaktivitäten noch zu einem Abschluss bringen, so dass alles klappt und funktioniert. Wir müssen die ganzen Fragen des elektronischen Publizierens bis zu einem gewissen Punkt klären und entscheiden, ob wir da eher Avantgarde oder Nachläufer sein wollen. Wenn das alles abgeschlossen ist, muss aber eigentlich schon jemand hier sitzen, der mein Nachfolger wird. Ich habe einen Vertrag bis zu meinem siebzigsten Geburtstag, also noch zwei Jahre. Den Autoren sage ich immer, ihr könnt beruhigt sein, ich bleibe, bis die beste Lösung gefunden ist, Hauptsache ist, es gibt dann eine Struktur, die so gut funktioniert und im bisherigen Geiste des Verlags weitergeführt wird, dass ich sagen kann: So, und jetzt gehe ich angeln.

Neulich sind Sie mit der Bemerkung aufgefallen, dass eine Frau mit Familie dem Chefposten bei Hanser nicht gerecht werden könnte. Mal ehrlich: Können Sie sich vorstellen, dass eine Frau mit Kindern Ihre Nachfolge antritt?

Krüger: Eine sehr gute Frage, die ich nur mit einem hellen Ja beantworten kann. Es hat sich herumgesprochen, dass ich selbst keine Kinder habe, aber wahnsinnig viele Patenkinder, Nichten und Neffen. Ich bin einer der besten Onkel, die man sich vorstellen kann. Und ich muss auch mal sagen, weil das in letzten Presseveröffentlichungen nicht ausreichend gewürdigt wurde, dass Hanser ein extrem kinderfreundlicher Verlag ist. Wir haben die Beantwortung der Frage nach einer neuen Generation von Lesern gewissermaßen selbst in die Hand genommen.

Ruge: Es ist allen klar, dass wir vor unglaublichen Umwälzungen stehen. Da ist es wichtig, dass es Leute gibt, die das Schiff ruhig und sicher steuern und dadurch für Kontinuität sorgen. Natürlich wünsche ich mir, dass Michel Krüger möglichst lange bleibt. In gewisser Weise ist er ja einer der letzten Repräsentanten einer verlegerischen Tradition.

Sie würden aber auch nicht ausschließen, eines Tages Krügers Nachfolge anzutreten, Frau Ruge?

Ruge: Über diese Frage mache ich mir jetzt überhaupt keine Gedanken. Ich mache jetzt Hanser Berlin. Was wir uns da vorgenommen haben, ist keine kleine Unternehmung. Das jetzt zu begreifen als etwas, wo man mit einem Auge hinguckt, aber mit dem anderen nach München schielt, wäre gegenüber den Autoren und den Mitarbeitern völlig unverantwortlich. Dazu kommt - und das hatte ich schon im ersten Gespräch mit Stephan Joß und Michel Krüger gesagt -, dass ich zwei Kinder habe, die echte Berliner sind, die wollen auch in Berlin bleiben, da lebt ihr Vater. Und da bleibe ich auch erstmal.

Krüger: Eins ist sicher: In den nächsten Jahren bleibt kein Stein auf dem anderen. Die Branche erlebt eine Umwälzung, wie sie noch keiner gesehen hat. Da ist es wichtig, dass man Markierungssteine hat. Deshalb glaube ich auch, dass so ein Verlag, so lange es noch geht, in einer Welt, die sich neu mischt und die einen anderen Geist hervorbringen wird, von dem keiner weiß, wie er aussieht, Orientierung bieten muss. Ob sich das dann ökonomisch noch rechnet, weiß keiner.

Wenn Sie eine einzige Veränderung am Buchmarkt bestimmen könnten - welche wäre es?

Krüger: Was wir uns als Buchmacher nur wünschen können, ist, dass der Verlangsamungsprozess beim Schreiben, beim Herstellen eines Buches so lange wie möglich langsam bleibt. Dass es im Mahlstrom etwas Vorbildliches gibt, was nicht auf Knopfdruck, von jetzt auf gleich geht.

Ruge: Was man gern erreichen würde: Ein Gefühl für die Qualität dessen zu erhalten, was langsam entsteht.

Das Gespräch führte Felicitas von Lovenberg.

Quelle: F.A.Z.
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