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FAZ plus ArtikelEin Gespräch mit dem Hochschullehrer Alois Kottmann

So kann man doch nicht Geige spielen!

Von Jan Brachmann
Aktualisiert am 13.06.2019
 - 21:59
„Die Geige ist nicht da, um zu geigen, sondern um etwas zu sagen“: Alois Kottmann will, dass junge Musiker wieder zu den Ursprüngen des Geigenspielens zurückkehren.
Wohin man hört: Missbrauch von Talenten für primitive Selbstdarstellung. Aber wir müssen beim Musizieren zurück zum Gesang, zum Ton als Sprache, sagt ein Lehrer nach sechzig Jahren Erfahrung.

Alois Kottmann ist eine Zentralgestalt des Frankfurter Musiklebens. Als Geiger hat er viele Aufnahmen für den Hessischen Rundfunk gemacht, seit 1958 unterrichtet, sich für den Erhalt des Hoch’schen Konservatoriums eingesetzt und als einer der Ersten Musik von Clara Schumann aufgenommen, die in Frankfurt am Main starb. Am 20. Juni wird er neunzig Jahre alt. Wir trafen uns in seinem Haus in Hofheim. F.A.Z.

Wie erkennt man einen guten Geiger?

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Brachmann, Jan
Jan Brachmann
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