FAZ plus ArtikelWiener Staatsopernintendant

Es hat keinen Sinn, Oper zu banalisieren

Von Reinhard Kager
27.04.2020
, 10:50
Bogdan Roščić wird neuer Intendant der Wiener Staatsoper. Er hat nie zuvor ein Theater geleitet. Jetzt stellt er seinen ersten Spielplan vor und will das Traditionshaus am Wiener Ring umkrempeln.

Herr Roščić, sicherlich haben Sie sich ihre vor Publikum geplante Spielplanpräsentation anders vorgestellt. Nun wurde sie, dank des ORF, im Fernsehen gezeigt. Die jüngsten Corona-Maßnahmen der österreichischen Bundesregierung lassen immerhin ein Fenster offen: Theaterproben könnten im Sommer wieder möglich sein. Wie schätzen Sie die Chancen ein, Ihre erste Spielzeit an der Wiener Staatsoper tatsächlich am 7. September eröffnen zu können?

Ich gehe davon aus, auch als Resultat von Gesprächen, dass wir im September spielen werden. Natürlich gibt es viele Fragen über das Öffnen der Theater hinaus: So könnten etwa die Reisebeschränkungen viele künstlerische Gäste treffen, an deren Präsenz wir uns so gewöhnt haben. Und es wäre auch möglich, dass die Öffnung, wenn sich die Corona-Lage negativ entwickelt, wieder zurückgenommen wird.

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Das Interview führte Reinhard Kager.

Quelle: F.A.Z.
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