FAZ plus ArtikelDie Schlacht von Salamis

Wer wären wir ohne die Griechen?

Von Christian Meier.
22.09.2022
, 19:47
Eine üppig blühende und gleichzeitig schon dicht an dicht bauende großstädtische Zivilisation erwartete sie: So stellte sich der Illustrator von Edward Shippens 1883 erschienener Geschichte antiker und moderner Seeschlachten die Rückkehr der Sieger von Salamis vor – als sollte um Athen auf ewig nichts mehr ins Wasser fallen.
Hätten die Perser vor 2500 Jahren über die Griechen gesiegt, wäre wohl auch Sokrates nicht dazu gekommen zu untersuchen, wie Menschen eigentlich leben sollten. Ein Gastbeitrag über die Schlacht von Salamis.
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Ende September vorigen Jahres hätte Europa ihn feiern können: den 2500. Jahrestag jener Schlacht, in der die Athener samt wenigen Verbündeten die Flotte des persischen Weltreichs besiegten. Nachdem im Jahre darauf auch das Landheer geschlagen war, war die Freiheit der Griechen gesichert.

Zehn Jahre zuvor hatte die attische Armee ein kleineres persisches Aufgebot bei Marathon besiegt. Wenn John Stuart Mill von dieser Schlacht meinte, sie sei für die englische Geschichte wichtiger als die bei Hastings, müsste das für die bei Salamis umso mehr gelten. Vielleicht auch für die Geschichte Europas? Es wäre eine interessante Frage, warum von diesem Jubiläum kaum Notiz genommen wurde.

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