FAZ plus ArtikelGPT-3 und andere Sprachmodelle

Nimmt uns der Computer die Sprache ab?

Von Fridtjof Küchemann
Aktualisiert am 26.11.2020
 - 21:53
Wie können wir uns darauf verlassen, was er spricht? Wenn Maschinen selbständig lesen und schreiben lernen, bleiben für den Menschen zwangsläufig Fragen offen.
Die Künstliche Intelligenz GPT-3 liest alles und schreibt wie ein Mensch: Die Informatikerin Sina Zarrieß erklärt, was das heißt. Und warum wir in Zukunft Algorithmen und Ansätze brauchen, die aus weniger mehr machen.

Frau Zarrieß, gerade ist das Sprachmodell GPT-3 – abgekürzt für „Generative Pre-Trained Transformer“ – als Künstliche Intelligenz einigermaßen berühmt geworden. Ist das System so gut, wie der Rummel darum glauben macht?

Durch die Diskussion in den Medien bekommt man als Laie den Eindruck, dass GPT-3 das eine große Modell ist, das auf einmal alles kann, aber das ist natürlich nicht so. Seit fünf, sechs Jahren gibt es die Entwicklung des Deep Learnings in der Sprachtechnologie und seitdem jedes Jahr neue Modelle, die die Ergebnisse in der Sprachtechnologie stark verbessert haben. Es gab auch zeitgleich mit GPT-3 andere große Modelle, die ganz toll funktionieren. Herausstechend ist es nicht.

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Quelle: F.A.Z.
Fridtjof Küchemann  - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Fridtjof Küchemann
Redakteur im Feuilleton.
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