FAZ plus ArtikelEssay des Friedenspreisträgers

Die Welt teilen

Von Amartya Sen
13.10.2020
, 17:31
Das magische Denken über die Griechenland-Krise
Hilft die Globalisierung wirklich allen Schichten? Warum die Marktwirtschaft allein in der vernetzten Welt nicht für mehr Verteilungsgerechtigkeit sorgen wird. Ein Gastbeitrag.
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Es gibt gute Gründe für die Behauptung, dass die wirtschaftliche Globalisierung ein überaus erstrebenswertes Ziel ist und dass sie in der heutigen Welt einen positiven Beitrag leistet. Doch ist es für sehr viele Menschen unbestreitbar nur schwer erkennbar, dass die Globalisierung ein Segen für alle ist, auch für die Ärmsten. Die kritische Bewertung der Globalisierung muss Hand in Hand gehen mit dem Versuch zu verstehen, warum so viele dies nicht einsehen können.

Die Errungenschaften der Globalisierung sind in vielen Teilen der Welt beeindruckend. Es ist kaum zu übersehen, dass die Weltwirtschaft einigen Regionen der Welt Wohlstand gebracht hat. Vor einigen Jahrhunderten waren weltweit Armut und ein – mit Thomas Hobbes zu sprechen – „garstiges, brutales und kurzes“ Leben die Regel, Inseln mit Wohlstand gab es nur wenige. Zur Überwindung dieses Elends haben umfangreiche wirtschaftliche Verflechtungen und der Einsatz moderner Technologie in hohem Maße beigetragen.

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