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Stimmungslagen vor dem EU-Gipfel

Gibt es einen Hass auf Deutschland?

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Wo bitte geht es hier zur europäischen Union? In welcher Hauptstadt soll man anklopfen?zur Bildergalerie

Jordan Mejias aus New York:
Keine Schmeicheleinheiten für Deutschland

Europa müsste schon wild zusammenkrachen, bevor Amerika sich bereitfände, etwas genauer als sonst den Blick über den Atlantik zu richten. Die Nation starrt auf Washington - und dort nicht aufs Weiße Haus, nicht aufs Capitol, wohl aber auf den Säulentempel dahinter und seine neun Oberpriester. Mit seinen Entscheidungen zu einem umstrittenen Einwanderungsgesetz, zur Wahlfinanzierung und zu Obamas Gesundheitsreform könnte der Supreme Court die Weichen für den Wahlkampf und die nächste Präsidentschaft stellen. Für Europa ist bestenfalls am Rande der amerikanischen Nachrichtenarena Platz.

Wie ABC World News, NBC Nightly News, CBS Evening News und der Special Report von Fox News lässt sich selbst der gemeinnützige Radiosender NPR, der öfter als die kommerzielle Konkurrenz über die Landesgrenzen hinausblickt, von dem bevorstehenden EU-Gipfel nicht aus der Reserve locken. NPR News widmet seine jüngsten Auslandsberichte dem Aufstand in Syrien und dem Besuch der Queen in Nordirland. Die immer hörenswerten Nachrichtenmagazine „All Things Considered“ und „Talk of the Nation“ machen kurz Abstecher nach Mexiko, Paraguay und in den Nahen Osten.

Interessant ist die Europa-Krise für die meisten Amerikaner erst, wenn sie mit amerikanischen Sorgen verknüpft wird. So warnt der erzkonservative Scharfmacher Rush Limbaugh in seiner täglichen Radiotalkshow vor der wirtschaftlichen „Ansteckung aus Europa“ und macht sich lustig über die „New York Times“, in der er gelesen habe, alle Welt versuche, Angela Merkel zum Geldausgeben zu bewegen, insbesondere aber Barack Obama, der besonders nervös sei, weil seine Wiederwahl direkt davon abhänge. Dazu Limbaugh: „Also ehrlich, Leute! Was glauben die denn, wie dumm wir sind? Ihr Schablonendenken geht so: Armer Barack! Er tut, was er kann, nur sind da diese doofen Europäer, die nicht hören wollen.“

Bill O’Reilly, Limbaughs Verwandter im Geiste, hat gerade im Nachrichtenmeinungssender Fox News dem Präsidenten vorgeworfen, er verursache Amerikas Niedergang dadurch, dass er sich viel zu sehr an Europa orientiere. Dabei sollte er doch wissen, dass es mit den Europäern wirtschaftlich bergab gehe, und zwar weil sie der Marktwirtschaft den Rücken kehrten. „Aggressiver Kapitalismus“ heißt für O’Reilly die einzige Lösung diesseits und jenseits des Großen Teichs.

Im „Global Market Report“ des Wirtschaftssenders CNBC erheitert Anchorman Simon Hobbs die Trader auf dem New Yorker Parkett aktuell mit seiner Angela-Merkel-Parodie: „Keine Euro-Bonds, solange ich lebe!“ Hobbs prophezeit, dass es folglich auch in den nächsten Tagen zu keinen Abmachungen über wirklich wichtige Sachen kommen werde. Wenigstens reiht er sich nicht in den internationalen Chor, dessen amerikanische Mitglieder auch nicht eben wohlklingende Weisen über eine störrische Bundeskanzlerin und ihr hartherziges Land anstimmen.

Die unter Amerikanern vorherrschende Meinung hat für Deutschland jedenfalls nicht viel Schmeichelhaftes zu bieten. Einmal mehr kann sich darum Fareed Zakaria bei CNN als Kommentator erweisen, der einen kühlen Kopf bewahrt und unaufgeregt seinen eigenen Weg geht. Die (nord-)europäische Elite, erklärt er geduldig seinen Landsleuten, folge nicht plötzlich einer falschen ökonomischen Doktrin, und zumal die Deutschen hätten keine Alternativsicht auf die Wirtschaft entdeckt. „Jetzt ausgeben, später sparen“ sei auch für sie ein Ansatz, den sie in der gegenwärtigen Lage für richtig halten könnten. Nur fürchteten sie, „später“ träfe nie ein. Denn in Wirklichkeit sei die ökonomische Krise eine demokratische. Politiker hätten Sozialleistungen immer großzügiger verteilt, Renten immer höher getrieben und die Gesundheitsversorgung immer opulenter ausgestattet. Jetzt seien sie nicht in der Lage, Abstriche zu machen, ohne ihre Wiederwahl zu gefährden. Die Demokratie als Wirtschaftsfalle.

So viel nüchterne Analyse hält das amerikanische Fernsehen selten parat. Von Rush Limbaugh bis Paul Krugman, dem Wirtschaftsnobelpreisträger, der auch als Fernsehkommentator inzwischen das populistische Muskelspiel nicht verschmäht, hat Amerika fürs deutsche Sparsamkeitsgebot wenig Verständnis. Respekt vor dem wirtschaftlichen Erfolg des Landes mischt sich mit Unverständnis für die Unnachgiebigkeit und Strenge der Kanzlerin. Es war kein Ausrutscher, als die „New York Times“ nach dem Spiel Deutschland gegen Griechenland eine radikal enthemmte Angela Merkel vierspaltig auf die Titelseite brachte, mit der Bildunterschrift: „Deutscher Jubel für einen griechischen Untergang (im Fußball)“. Kein Schelm, wer die Klammer übersehen hat.

Kerstin Holm aus Moskau:
Russland hält Europa für blind

Die russischen Medien, die fast ganz von den inneren Konflikten des Landes absorbiert sind, berichten über Europa durchweg freundlich, in jüngster Zeit allerdings auch in einem ironischen Ton, weil die Segnungen der europäischen Demokratie und Zivilgesellschaft, die die Russen immer neidisch machten, wie sich herausstellt, auf Schulden gebaut waren. Die Nachrichtensendung „Westi“ im Staatsfernsehen macht den Europäern zwar regelmäßig klar, dass eine Stationierung neuer Nato-Raketenabwehrsysteme Russland zu einer waffentechnischen Antwort zwingen würde. Doch dabei werden die Vereinigten Staaten als die treibende aggressive Kraft hingestellt, deren Spiel aber von den feigen und untereinander zerstrittenen Europäern mitgetragen werde.

Als europapolitischen Kommentator schätzt das Staatsfernsehen insbesondere den Politologen Alexander Rahr, den Spross einer berühmten orthodoxen deutschrussischen Familie, welche die traditionellen Sonderbeziehungen verkörpert. Rahr erklärt dem russischen Publikum, die Europäer glaubten heute fast so religiös an die Demokratie wie einst Lenin und Trotzki an den Kommunismus - sie seien überzeugt, das Ziel aller historischen Entwicklung gefunden zu haben, und müssten damit den Rest der Welt beglücken.

Doch während sie eifrig beschäftigt seien, die demokratischen Spielregeln auf dem Kontinent zu perfektionieren, hätten sie keine Strategie für den Umgang mit der Welt, wie sie wirklich ist. Das „Fest der Freiheit“ mache die Europäer für die globalen Realitäten blind. Dazu gehöre auch die Überforderung vergleichsweise schwacher Wirtschaften wie der griechischen oder der spanischen durch eine zu starke Währung wie den Euro, merkt der wirtschaftspolitische Kommentator des Nachrichtenkanals „Rossija 24“ an, Alexander Priwalow. Die Währungsunion funktioniere auf Dauer nur, schließt Priwalow mit freundlicher Herablassung, wenn die Nordeuropäer, vor allem die Deutschen, den Süden alimentierten.

Mark Siemons aus Peking:
Viel Verständnis für Angela Merkel

So einen wie Rui Chenggang gibt es in Deutschland gar nicht: ein gerade mal 34 Jahre alter Wirtschaftskommentator, der schon seit Jahren einer der populärsten und schillerndsten Fernsehmoderatoren im Lande ist. Er ist jung, intelligent, schnell, fährt Jaguar und schafft es offenbar mühelos, seine forciert kapitalistische Lebensanschauung mit einer staatstreuen, wenn nicht sogar nationalistischen Haltung zusammenzubringen. Kenner nennen ihn deshalb gern den chinesischen Ayn Rand, auf die amerikanische Markt-Literatin anspielend. Den Westen schont er normalerweise nicht, umso mehr fiel es deshalb jetzt auf, als er auf dem staatlichen Wirtschaftskanal CCTV 2 sagte: „Ich finde es ungerecht, dass alle Welt die Verantwortung auf Merkel schiebt.“

Er erläutert, dass Deutschland sich dem Druck anderer europäischer Staaten nicht beugen will und dass Merkel (in chinesischer Lautschrift: Mo Ke’er) sagte: Glaubt nicht, dass Deutschland Europa retten kann. Dem chinesischen Publikum wird dabei die Parallele zur chinesischen Argumentationsweise nicht entgehen, die gleichfalls davon ausgeht, dass China der Welt am besten dadurch hilft, dass seine eigene Wirtschaft läuft. Zugleich hält Rui Chenggang Merkel aber auch zugute, dass sie als Nachkriegspolitikerin ein einiges Europa schaffen wolle, in dem es nie wieder Krieg gibt. Und er schließt sein Plädoyer mit der Auffassung, die Wahl in Griechenland habe gezeigt, dass Merkel mit ihrer Politik richtigliegt.

Die meisten chinesischen Medien lehnen sich bei internationalen und erst recht wirtschaftlichen Vorgängen, solange das eigene Land nicht direkt beteiligt ist, nicht so weit aus dem Fenster, dass sie eine eigene Meinung riskieren. Doch beim Konflikt über die europäische Krise erscheint immer am ehesten die deutsche Position als plausibel. Auch im privaten Hongkonger Sender Phoenix, der sein Publikum vor allem auf dem Festland hat, sagt der Hauptwirtschaftskommentator Shi Qiping: „Alle wollen Geld von Merkel. Natürlich wehrt sie sich dagegen.“

Selbst Obama müsse genau auf Merkels Miene achten. Aber die deutsche Kanzlerin glaube wirklich daran, dass nur Wirtschaftsreformen den überschuldeten Ländern helfen könnten, und außerdem seien die deutschen Wähler dagegen, noch mehr Geld zu geben. In einer besorgten Studie des „European Council on Foreign Relations“ wurde kürzlich ein Pekinger Beamter mit dem Satz zitiert: „Wenn man etwas in Brüssel erreichen will, geht man nach Berlin.“ Viele Chinesen spekulierten darauf, dass aus der Krise ein irgendwie „deutsches Europa“ erwachsen werde.

Paul Ingendaay aus Madrid:
Hektische Suche nach schnellen Lösungen

Wer kann diese Deutsche bremsen? Dem finanziellen Zuchtmeister haftet etwas Unappetitliches an, dem moralischen Zuchtmeister auch. Wenn sich beide in der Gestalt von Angela Merkel vereinen, ist die geringe Popularität der Bundeskanzlerin auf der Iberischen Halbinsel schnell erklärt. Als ein spanisches Wirtschaftsblatt von Merkels strikter Weigerung berichtete, die Schuldenlast der Eurozone zu vergemeinschaften, drückte sich in mehr als 150 Internetkommentaren die Stimmung des Volkes aus: von trotziger Zurückweisung über undruckbare Beschimpfungen bis zur drohenden Prophezeiung, man sehe sich am Sonntag im EM-Finale, war alles dabei. Auf der Straße oder am Tresen hört man sowohl spanische Selbstkritik („Wir haben wie die Könige gelebt“) als auch tiefempfundenen Überdruss: „Hoffentlich lässt uns diese Deutsche bald in Ruhe.“ Oder: „Mal sehen, ob dieser Hollande die Merkel bremsen kann.“

In den Talkshows von Radio und Fernsehen ist Angela Merkel dagegen auf verblüffende Weise abwesend. Zu viele Hiobsbotschaften sind über Spanien hereingeprasselt und haben den Eindruck erweckt, man habe sich selbst die Grube geschaufelt. Der Appell an „Europa“ ist daher ein lauter Hilferuf. Iñaki Gabilondo, Spaniens erfolgreichster Radiomoderator der letzten vierzig Jahre, erklärte in seinem Videoblog mit ominösen Pausen und dramatischen Betonungen, die Europäische Union taumele orientierungslos dahin, wer habe denn schon mal von einem Herrn namens Van Rompuy gehört? Statt größerer Einheit wachse der nationale Egoismus, und Spanien sei mitten in der Krise „verlassen, verwaist“. Der Name Angela Merkel fiel dabei nicht.

Auch die populärste politische Debattensendung des spanischen Fernsehens, „59 Sekunden“, lässt die Bundeskanzlerin lieber draußen. Zerknirschung und die hektische Suche nach schnellen Lösungen beherrschen das Bild. Werden Bürger befragt, sprechen sie von sozialer Not und der Schuld der spanischen Banken. Ein Mann findet, die Geldhäuser sollten mehr Kredite gewähren, „so wie früher“. Ein anderer denkt genau das Gegenteil und sagt, alle Finanzinstitute, die fahrlässige Kredite ausgeteilt hätten, sollten für die Verluste gefälligst geradestehen. Mit Hoffen und Bangen blicken die Menschen nach Brüssel. Im Radioprogramm „Protagonistas“ des bekannten Journalisten Luis del Olmo sagte der stellvertretende Chefredakteur der Wirtschaftszeitung „El Economista“, beim EU-Gipfel werde sich ja zeigen, ob Europa die spanische Situation verstehe. Wenn ja, müsse es die Zügel lockern und ein höheres Defizit zulassen, sonst könne Spanien kein Wachstum schaffen. Kein Wort zu Angela Merkel, kein Wort zu Eurobonds.

Jürg Altwegg aus Genf:
Auch der Euro hat jetzt ein Endspiel

Am Dienstag hat in Frankreich der Sommerschlussverkauf begonnen. Dem Ritual kann sich auch die Nachrichtensendung des Privatfernsehens nicht verschließen. Sie ist und bleibt eine nationale Nabelschau. Mit noch mehr Arbeitslosen und noch weniger Wachstum eröffnete tf1 die Tagesschau. Dann gute Nachrichten: Millionen von Franzosen bekommen mehr Geld, die Grundschulen mehr Lehrer. Der Mindestlohn wird um zwei Prozent angehoben, zwanzig Euro pro Monat. Ja, und in Paris war gerade Aung San Suu Kyi angekommen.

Ihr Porträt kam auf die Seite eins des „Figaro“. Als Kontrapunkt die Schlagzeile: „Merkel haut mit der Faust auf den Tisch“. Von ihrer Absage an eine Genossenschaft der Schulden, „solange ich lebe“, hatte das weltfremde Fernsehen keine Bilder. Eine kontinuierliche Berichterstattung aus Berlin gibt es auf tf1 ohnehin nicht mehr. Auf drei Spalten illustrierte der „Figaro“ die Entschlossenheit der Kanzlerin mit einem Bild, auf dem nur ihre Hände, Fingerspitze an Fingerspitze, zu sehen sind. Ansonsten wird sie beim Fußball gezeigt: wenn sie bei deutschen Toren die Arme hochreißt. Die Europameisterschaft wird mit drei südlichen Schuldenländern und Deutschland im Halbfinale zum Nebenschauplatz - mit Ventilfunktion - der Euro-Krise.

Auf ihn konzentrieren sich die Auseinandersetzungen mit dem „neuen deutschen Nationalismus“. Als wie harmlos wird er nächste Woche empfunden? „Wenn Europa diese Woche nicht auseinanderbricht“, war der Titel von Bernard Guettas Kolumne in „Libération“. Guetta kommentiert auf „France Inter“. Auch für den Euro geht es um ein Endspiel. Der Brüssel-Korrespondent von „Libération“ weiß, was beim Gipfel geschehen wird: mehr Föderalismus - „aber ohne es offen zu sagen“. Er ist für Frankreich das gleiche Schreckgespenst wie für Deutschland die Inflation. Geldentwertung gegen Souveränitätsverluste.

Noch sind die historischen Feindbilder erst in den Hinterköpfen - und nicht in den Medien. Glücklicherweise identifiziert sich Frankreich überhaupt nicht mehr mit seiner Fußballnationalmannschaft. Wichtiger als die Euro und der Euro ist für die Franzosen, deren Verlust an Kaufkraft noch stärker ist als in den Vorjahren, der Sommerschlussverkauf. „Krise und Wetter“ bedrohen ihn, schreibt der „Figaro“. Im Januar kauften die Franzosen Klamotten, weil es extrem kalt war: „Wenn es bis Samstag nicht heiß wird, wollen und brauchen sie keine Sommerkleider mehr.“ Für das Endspiel um den Euro müssen sie sich sowieso warm anziehen.

Gina Thomas aus London:
Eine Volksabstimmung über Europa scheint unumgänglich

Bill Cash gehört zu den konservativen Abgeordneten, die euphemistisch als Euroskeptiker bezeichnet werden. Er selbst nennt sich Eurorealist. Richtiger wäre die Bezeichnung „europhob“. Das seit Jahren gehegte Unbehagen gegen die engere Einbindung Britanniens in Europa drückt sich schon in der Art und Weise aus, in der er jetzt in einem Rundfunkgespäch zum EU-Gipfel den Namen Merkel aussprach. Das „e“ klang wie ein abfällig gedehntes „ö“, als wolle er „murky“ sagen, was trüb heißt oder düster und zu dem finsteren Bild passt, das Cash von der Bedrohung zeichnet, die für Britannien vom europäischen Fiskalpakt ausgehe. Neben der Sorge über die deutsche Übermacht tritt in der britischen Debatte die Frage über den Verbleib in der Union immer stärker in den Vordergrund.

Das zeichnete sich auch in einer hochkarätig besetzten Debatte der BBC-Sendung „Newsnight“ ab, in der selbst der europafreundliche Liberaldemokrat Paddy Ashdown dem Vorsitzenden der UK Independence Party zustimmte, dass eine Volksabstimmung über die Frage, in Europa bleiben oder austreten, unumgänglich sei.

Während die Skeptiker in der Euro-Krise die Chance sehen, Brüssel Kompetenzen wegzunehmen, plädierte Tony Blair in der BBC dafür, dass sich Großbritannien die Option für einen späteren Beitritt zum Euro offenhalte. Deutschland müsse für notleidende EU-Mitglieder aufkommen, doch müssten diese sich zu glaubwürdigen Reformen verpflichten. Der ehemalige Premierminister sprach zwar von einer existentiellen Krise, meint jedoch, der große Bogen der Geschichte zeige, dass der europäische Integrationsprozess weitergehen werde - und müsse.

Quelle: F.A.Z.
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